AT61419B - Verfahren und Einrichtung zum Stauchen des Walkgutes in Walzenwalken. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Stauchen des Walkgutes in Walzenwalken.

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  Verfahren und Einrichtung zum Stauchen des Walkgutes in Walzenwalken. 



   Bei Walzenwalken sollen zwecks Vermeidung von Walkstriemen, welche sich in den Faltenwinkeln des Walkgutes durch übermässige Verfilzung bilden, die Falten   möglichst   verlegt werden, was man unter anderem durch Anordnung von verschiedenen profilierten Walkmassen erstrebte. Besondere Schwierigkeit macht es, die vor dem Stauchapparat unter dem Druck der Hauptwalzen entstehenden Längsfalten zu verlegen. Man gab zu diesem Zwecke dem Stauchkanal eine wellenförmige Gestalt oder brachte Schlägel oder schlagende bzw. federnde Rollen an. Bei den bisherigen Massnahmen wirkte aber die Reibung der   Stauchflächen   nur parallel entgegen der Laufrichtung des Walkgutes, während die Längsfalten in rationeller Weise nur durch eine Reibungswirkung quer zur Laufrichtung verlegt werden können. 



   Um diese Reibungswirkung zu erzielen, wird nach vorliegender Erfindung das Walkgut während dos Durchgangs durch den Stauchkanal genitschelt, d. h. die Arbeitsflächen werden derart bewegt, dass eine Reibungskomponente quer zur Laufrichtung eintritt, und zwar auf gegenüberliegenden Seiten in entgegengesetztem Sinne. Dies kann dadurch erzielt werden, dass die gebräuchlichen Stauchklappen oder Stauchrollen hin und her bewegt werden, was aber eine besondere, verhältnismässig umständliche Bewegungsvorrichtung erfordert. Diese besondere Bewegungsvorrichtung wird vermieden durch die Anordnung von   Stauchrollen,   deren Achsen windschief zueinander angeordnet sind und deren Mantelflächen dementsprechend hyperboloidisch gestaltet sind. Beim Durchgang durch solche Walzen wird die.

   Reibung zum Teil quer zur Laufrichtung, also nitschelnd auf die Längsfalte wirken. 



   Die Zeichnung stellt   ein. Ausführungsbeispiel der Erfindung   dar. Es sind a und b die Hauptwalzen einer Walke, c, d die gebräuchlichen Abnehmer, e,   jundy,   zwei gegen-   überliegende Stauchrollensysteme, deren   Achsen windschief zueinander in Kugolzapfen i auf Gestellen   l   gelagert sind. Die   Mantelflache   ist hyperbolisch profiliert. Eine Brems- vorrichtung m kann durch Gewicht n reguliert werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Stauchverfahren für Walzenwalken, dadurch gekennzeichnet, dass der Warenstrang während des Durchgangs durch den Stauchkanal genitschelt, d. b. quer zur Laufrichtung an gegenüberliegenden Stellen in entgegengesetztem Sinne getrieben wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Rollenstaucbvorrichtung zur Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen gegenüberliegender Stauchrollen windschief'zueinander an- geordnet sind oder deren Mantelflächen eine solche Form haben, dass das Walkgut veranlasst wird, sich quer zur Laufrichtung zu verschieben.
    3. Rollenstauchvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Stauchrollen mit einstellbaren Bremsen versehen sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT61419D 1913-02-07 1913-02-07 Verfahren und Einrichtung zum Stauchen des Walkgutes in Walzenwalken. AT61419B (de)

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