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Messapparat für Flüssigkeiten, insbesondere für Spiritus.
Der Gegenstand der Erfindung soll einen vollwertigen Ersatz für die gebräuchlichen Spiritusapparate bieten, zeichnet sich durch besondere Einfachheit sowie Verlässlichkeit aus und besteht dem Wesen nach darin, dass die abwechselnd aus einem gemeinsamen Behälter zu fällenden Schalen einer Wage an ihren Balkenarmen derart verschwenkbar gelagert sind, dass durch Füllung der einen Schale nicht rnr der Wagebalken seiner Belastung entsprechend schräggestellt wird, sondern auch diese Schale selbsttätig nach auswärts umkippt und dabei ihren Inhalt entleert, jedoch infolge des durch die umgekippte Schale verlängerten Balkenarmes den Wagobalken solange in der erwähnten Schräglage erhält, bis er durch Füllung der anderen Schale nach der entgegengesetzten Seite ausschlägt, wobei nun die andere Schale selbsttätig umkippt,
ihren Inhalt entleert und den Balken in der neuen Schräglage hält, während die ersterwähnte Schale durch ihr Übergewicht selbsttätig
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Spiritus zu der einen Schale regelnde, selbsttätig sich schliessende Ventil oder dgl. ist durch ein Zugorgan mit der anderen Schale oder deren Wagearm verbunden und wird
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Fig. 2 eine Einzelheit.
Das Hohr J fuhrt aus dem (nicht dargestellten) Destillierapparat in den Kühlapparat 2. Zwischen diesen und das zum (nicht dargestellten) Spiritusmagazin führende Rohr 3 Ist der nachfolgend beschriebene Messapparat so eingeschaltet, dass aller von dem Destillierapparat gelioferter Spiritus den Kontrollapparat passieren muss.
Aus dem Kühtapparat. 2 führt ein U-förmig endendes Rohr 4 in einen Spiritus-
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\on einen) Ständer 20 getragen wird An jedem Wagearm ist eine becherförmige Wagschale 21 : w. 22 derart verschwenkbar gelagert, dass sie nach auswärts umkippen kann.
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zugehörigen Wagearm aufschlägt. An dem Schalenfuss a bzw. 22a ist ein Klötzchen 21b bzw. 22b befestigt, dessen Gewicht etwas grösser ist als jenes der leeren Schale 21 bzw. 22 und das die Verschwenkung der letzteren in der Richtung gegen den Bolzen 19 begrenzt. Die Räder 16, 17 sind durch je ein Zugorgan 23 bzw. 24 kreuzweise mit den Gelenken 25, 26 zwischen dem bezügliche Schalenfuss und dem Wagebalken 18 verbunden.
Der ganze Mechanismus des Messapparates ist durch ein Gehäuse 27 vor jedem äusseren Eingriff geschützt.
Die Wirkungsweise des dargestellten Messapparates ist die folgende :
Bet gehobenem Ventil 10 ist das Ventil 11 geschlossen und es fliesst Spiritus in die gerade oben befindliche Wagschale 21.'Ist diese entsprechend gefüllt, so verschwenkt sie den Wagebalken im Sinne des Pfeiles 28 (Fig. 2), kippt schliesslich in der Richtung
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des Pfeiles 29 (Fig. 2) um und entleert sich. Bei dieser Verschwenkung des Wagebalkens 18 wird die Schale 22 gehoben, durch ihr Gegengewicht 22b verschwenkt und gelangt in die aufrechte Ursprungsst611ung. Beim Senken des linken Wagearmes wird mittels des Zugorganes 24 das Rad 17 samt Arm 15 verdreht und das Ventil 11 geöffnet.
Bei der gleichzeitig erfolgenden Aufwärtsbewegung des rechten Wagearmes wird das Zugorgan 23 schlaff und das Ventil 10 schliesst sich durch sein Eigengewicht. Diese Vorgänge wiederholen sich selbsttätig, wodurch eine Registriervorrichtung bekannter Art angetrieben werden kann. Der Spiritus, der die Schalen 21, 22 passiert hat, gelangt durch das Rohr 3 in das übliche Magazin.
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MeBapparat für Flüssigkeiten, insbesondere für Spiritus, dadurch gekennzeichnet, dass die abwechselnd aus einem gemeinsamen Behälter zu füllenden Schalen einer Wage an ihren Balkenarmen derart verschwenkbar gelagert sind, dass durch Füllung der einen Schale nicht nur der Wagebalken seiner Belastung entsprechend schräggestellt wird, sondern auch diese Schale selbsttätig nach auswärts umkippt und dabei ihren Inhalt entleert, jedoch infolge des durch die umgekippte Schale verlängerten Balkenarmes den Wagebalken solange in der erwähnten Schräglage erhält, bis er durch Füllung der anderen Schale nach der entgegengesetzten Seite ausschlägt, wobei nun die andere Schale selbsttätig umkippt, ihren Inhalt entleert und den Balken in der neuen Schräglage hält,
während die ersterwähnte Schale durch ihr Übergewicht selbsttätig wieder in ihre aufrechte Ursprungsstellung zurückverschwenkt wird.