AT60322B - Verfahren zum Imprägnieren von Leder für besondere, speziell chirurgische Zwecke. - Google Patents

Verfahren zum Imprägnieren von Leder für besondere, speziell chirurgische Zwecke.

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AT60322B
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  Verfahren zum Imprägnieren von Leder für besondere, speziell chirurgische Zwecke. 



   Es ist bekannt, behufs besserer Dichtung und Verhinderung von Wasserangriff Leder mit fettigen Substanzen zu durchsetzen. Dort, wo aber auf hygienische Bedingungen Rücksicht zu nehmen ist, insbesondere bei chirurgischen Instrumenten, ist man in der Wahl der fettigen Imprägnierungsmittel beschränkt und es hat sich gezeigt, dass Lederdichtungen, Kolben und dgl. Bestandteile solcher Instrumente bei in   gebräuchlicher   Weise erfolgender Imprägnierung schon nach kurzer Zeit gebrauchsuntüchtig werden. Verwendet man zur Imprägnierung ein nicht trocknendes Öl (z.

   B. eines der handelsüblichen Speiseöle), so dickt dieses in kurzer Zeit ein und wird für das Dichtmachen des Leders unbrauchbar.   Sesamöl   allein würde zwar das Leder gut konservieren, kommt aber wegen seines hohen Preises nicht in Betracht und ergibt überdies, wie durch Versuche festgestellt wurde, keine gut einfettende Wirkung. Lebertran allein, der als Schmiermittel allgemein bekannt ist, hat den Nachteil, beim längeren Stehen ranzig zu werden. 



   Es wurde nun gefunden,   nass   Leder für die angegebenen Verwendungen dadurch in einwandfreier Weise vorgerichtet werden kann, wenn man ein Gemenge von einem 
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   handelsübliche Speiseöl und   dgl. darstellt (welche Öle auch eine gut einfettende Wirkung aufweisen und billig erhältlich sind), mit zwei Gewichtsteilen Sesamöl und einem Gewichtsteil Lebertran zum Kochen erhitzt. In das so behandelte Gemenge wird das Leder bei etwa 300 C eingetaucht und darin gelassen. Nach dem Trocknen kann dieses Leder weiter verarbeitet bzw. ein bereits fertiggestellter und erst nachher imprägnierter Artikel ohneweiters der Verwendung zugeführt werden. Die Dauer des Belasseus des Leders in dem Fettgemenge ist abhängig von der Natur des ersteren, sie beträgt im Mittel zirka zwölf Stunden. 



   Ein auf diese Art imprägniertes Leder ist vollkommen füssigkoitsdlcht und In hygienischer Hinsicht einwandfrei. 



   Ein weiterer und wichtiger Vorteil des nach dem vorliegenden Verfahren   her-   gestellten   Imprägnierungsgemiscbes   besteht darin, dass das Gemenge durch   dle F, rwärmung   sterilisiert, insbesondere der Lebertran haltbar gemacht wird sowie dass dnrch den Zusatz von Sesamöl (welches bekanntlich schwer ranzig wird) die Bildung von freier Fettsäure hintangehalten wird.   Hiedurch wired   auch dort der Übelstand einer Grünspanbildung vermieden, wo das mit dem Gemisch imprägnierte Leder mit kupferhältigen Metallteilen, z. B. Messing, in Berührung kommt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Imprägnierung von Leder für besondere, speziell chirurgische Zwecke unter Verwendung von Fetten, dadurch gekennzeichnet, dass man die betreffenden Federteile durch einige Stunden mit einem bei Kochtemperatur hergestellten   Gemenge von Lebertran   und Sesamöl mit einem anderen nicht trocknenden Öl behandelt. 
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Claims (1)

  1. mittels in der Weise. dass ein Gewichtsteil Lebertran, zwei Gewichtsteile Sesamöl und ein Gewichtsteil eines anderen nicht trocknenden Öles bei 1\0chhitzA vermischt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT60322D 1913-01-20 1913-01-20 Verfahren zum Imprägnieren von Leder für besondere, speziell chirurgische Zwecke. AT60322B (de)

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