AT60091B - Verfahren zur Herstellung komplexer Halogenphenolalkalisalze. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung komplexer Halogenphenolalkalisalze.

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  Verfahren zur Herstellung komplexer   Halogenphenolalkaliaalze.   



   Kristallisierte Doppelverbindungen von Phenolalkalisalzen mit Phenolen sind bekannt. 



  Man stellt diese dadurch her, dass man Phenole in organischen Lösungsmitteln auf Alkalien oder alkalisch reagierende Salze einwirken lässt. 



   Es hat sich nun gezeigt, dass es möglich ist, in ähnlicher Weise auch komplexe Halogenphenolalkalisalze herzustellen. Dies war keineswegs vorauszusehen, da damit gerechnet werden musste, dass infolge der Anwesenheit des Halogens die Reaktion in völlig anderem Sinne verlaufen würde. In der Tat sind auch, wie sich gezeigt hat, die auf solche Weise hergestellten, komplexen Halogenphenolalkalisalze den entsprechenden, komplexen Phenolalkalisalze nicht analog zusammengesetzt. Vielmehr weichen die neuen Körper sowohl in der chemischen Zusammensetzung wie zum Teil auch in den physikalischen Eigenschaften, insbesondere der   Wasserlöslichkeit,   von den In entsprechender Weise gewonnenen Verbindungen der nicht substituierten Phenole erheblich ab. 



   Die Gewinnung der neuen Verbindungen erfolgt in der Weise, dass Halogenphenole oder deren Homologe mit oder ohne Zusatz 8mes organischen Lösungsmittels mit Alkalien oder alkalisch reagierenden Salzen behandelt werden. Im nachfolgenden wird das neue Verfahren an einer Anzahl von Beispielen erläutert :   Beispiel l   : 42 Teile   p-Chlor-m-Kresol werden   gelöst in etwa 40 Teilen Benzol, hierauf    5-6   Teile   Kaliumhydrat hinzugeftigt   und bis zur Lösung erwärmt. Nach dem
Erkalten kristallisiert eine komplexe Verbindung aus. 



   Beispiel 2 :    38-4   Teile Chlorphenol, 30 Teile Benzol,    5'6   Teile Kallumhydrat in der Wärme gelöst, geben in der Kälte schöne Kristalle, welche abgenutscht und durch
Umkristallisieren gereinigt werden. 



   Beispiel 3 : 28 Teile   Chlorkresol,   5.6 Teile Kalihydrat werden unter Vermeidung einer höheren Erhitzung zusammengeschmolzen und gegebenenfalls unter Zugabe eines organischen Lösungsmittels erwärmt, es entsteht ein neues   Doppelsalz.   



   Beispiel 4 : 42 Teile Chlorkresol, 8 Teile Natrumhydroxyd werden mit Toluol erwärmt, es bildet sich eine komplexe Verbindung. 
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 phenols. Bei den   Katisa) zen im besonderen besitzen   die dargestellten Verbindungen   du'   Zusammensetzng R O K . 2 R O H bzw. R O K . R O H, bei den Natriumsalzen hingegen die   Zusamensetzung 2 R O N a. R O H.   



   Die neuen Substanzen zeichnen sich durch   ihre grosse Desinfektionskraft   aus und übertreffen an Wirksamkeit erheblich alle bisher bekannten, wasserlöslichen Zubereitungen organischer Herkunft, selbst die auf anderem Wege hergestellten, wasserlöslichen Zubereitungen der Halogenkresole, insbesondere des   p-Chlor--Kresols.   



   Die neuen Verbindungen zeichnen sich gegenüber den bekannten komplexen Salzen der Phenole ferner durch ihre ausserordentlich leichte   Löslichkeit   in Wasser, durch ihre gute Haltbarkeit sowie dadurch aus, dass sie namentlich in Lösungen nahezu geruchlos sind. Die Salze reagieren alkalisch und spalten beim Erhitzen das betreffende in ihnen enthaltene Chlorphenol ab. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Halogenphenolalkalisalzen und deren Homologen, dadurch gekennzeichnet, dass Halogenphenole oder deren Homologe mit oder ohne Zusatz eines organischen Lösungsmittel mit Alkali oder alkalisch reagierenden Salzen behandelt und die auskristallisierenden komplexen Salze isoliert werden, welche die allgemeine Zusammensetzung x. R 0 Alk. y. ROH haben, worin x und y die Anzahl der Moleküle, R den Rest eines Halogenphenols oder dessen Homologen und Alk. einen Alkalirest bedeutet **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT60091D 1911-05-03 1911-09-28 Verfahren zur Herstellung komplexer Halogenphenolalkalisalze. AT60091B (de)

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