AT59791B - Verfahren zur Herstellung von Frottierseifen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Frottierseifen.

Info

Publication number
AT59791B
AT59791B AT59791DA AT59791B AT 59791 B AT59791 B AT 59791B AT 59791D A AT59791D A AT 59791DA AT 59791 B AT59791 B AT 59791B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
soap
cork
soaps
terry
production
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Braun
Original Assignee
Paul Braun
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paul Braun filed Critical Paul Braun
Application granted granted Critical
Publication of AT59791B publication Critical patent/AT59791B/de

Links

Landscapes

  • Detergent Compositions (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Verfahren zur Her stellun g von Frottierseifen.   



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Seifen, die nebst der chemischen auch noch eine mechanische und zwar eine weich frottierende Wirkung beim   Waschen äussern.   



   Die bisher den Seifen zugesetzten indifferenten Mittel hatten den Zweck, die Seife für Wirtschaftszwecke durch Belastung zu verbilligen oder auch schwimmend zu machen und waren nicht geeignet, eine frottierende und dabei elastisch angreifende Reibung hervorzubringen, wie sie z. B. für die menschliche Haut zweckmässig ist, ohne dass zugleich nur irgend eine Verletzung oder auch nur ein sandiges Gefühl beim Waschen empfunden wird. 



   Bisher wurden den Seifen, abgesehen von mineralischen Stoffen, Sägespäne, Holzmehl (Fr. P. Nr. 334885),   Elfenbeinnussmehl   (D. R. P. Nr.   222891),   Kautschuk (E. P. 



    Nr.   4773 ex   1898)   usw. zugesetzt. Weitaus günstiger als alle diese Substanzen erwies sich   Korkmehl   in feinst verteilter Form, da es vor allem infolge seiner Elastizität und zugleich sanften Frottierung beim Waschen absolut kein rauhes und fremdartiges Gefühl hervorruft, was bei Holzmehl, Sägespänen oder Kautschuk usw. in keiner Weise zutrifft. 



   Den holzartigen oder sonstigen pflanzlichen Körpern fehlt die elastische Eigenschaft auch in feinstverteilter Form und es ist stets beim Waschen ein unangenehm rauhes Gefühl zu bemerken, weshalb auch solche Seifen am Waschtisch des Hausgebrauches keinen Eingang gefunden haben ; auch ist Holz niemals ganz indifferent, da es je nach seiner Provenienz harzhältig ist oder sonstige inkrustierende Substanzen enthält, welche die Seife und deren Wirkung beeinflussen. 



   Wenn solche Seifen noch für primitive Wirtschaftszwecke verwendbar wären, so sind sie für kosmetische Zwecke oder auch nur für bessere Seifensorten nicht brauchbar. 



   Kautschuk in der Seife verleiht derselben auch in feinster Verteilung mehr eine schmierende Wirkung, weil diese Teilchen doch zusammenbacken, um so mehr als mit der
Zeit eine Zersetzung des Kautschuks eintritt, insbesondere durch diverse kosmetische Zu- sätze, Parfüms und Öle, welche den Kautschuk in einen schmierigen Körper verwandeln, was bei Korkmehl niemals der Fall ist. 



   Die genannte Korkmehlfrottierseife wird erzeugt, indem man in die auf bekannte 
 EMI1.1 
   Korkgriess   oder Korkstaub einrührt und dieses Rühren solange fortsetzt, bis die Konsistenz   der Seifenmasse eine derartige ist, dass die spezifisch leichteren Korkteilchen nicht mehr an die Oberfläche zu steigen vermögen und von der erstarrenden Seifenmasse in gleich-   mässiger Verteilung   festgehalten   werden. 



   Als   Wäschereinigungsmittel z.   B. hat derartige Seife den grossen Vorzug, dass sie den Schmutz aus der Wäsche reibt, also auch mechanisch scheuert, ohne dass dadurch das   Ge-   webe im geringsten beschädigt wird. 



     Selbstverständlich   kann derartige Seife sowohl für   kosmetische Artikel parfümisrt als   auch zu sonstigen Zwecken mit den in der Seifenbranche bekannten Zusätzen (Medizinalseifen) versetzt werden. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Frottierseifen, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar vor der Erstarrung der Seifenmasse Korkmehl, Korkstaub oder Korkgriess in dieselbe eingerührt und dieses Rühren solange fortgesetzt wird, bis is die Konsistenz der Seifenmasse eine derartige ist, dass die Korkteilchen nicht mehr an die Oberfläche zu steigen vermögen und in der Seife gleichmässig verteilt bleiben. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT59791D 1912-04-16 1912-04-16 Verfahren zur Herstellung von Frottierseifen. AT59791B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT59791T 1912-04-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT59791B true AT59791B (de) 1913-06-25

Family

ID=3581611

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT59791D AT59791B (de) 1912-04-16 1912-04-16 Verfahren zur Herstellung von Frottierseifen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT59791B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1038716B (de) * 1957-01-24 1958-09-11 Josef Hetterich Dipl Ing Verfahren zur Reinigung und zur Pflege der Haut und der Haare

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1038716B (de) * 1957-01-24 1958-09-11 Josef Hetterich Dipl Ing Verfahren zur Reinigung und zur Pflege der Haut und der Haare

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT59791B (de) Verfahren zur Herstellung von Frottierseifen.
DE1089514B (de) Thixotropes Mittel zum Reinigen der Haut, vorzugsweise ohne Verwendung zusaetzlichen Wassers
EP0280844A1 (de) Körperpflegemittel auf Seifenbasis
DE1809034A1 (de) Seife-Detergensstueck
DE1103122B (de) Verfahren zur Herstellung kautschukhaltiger Papiere, Pappen u. dgl.
DE639733C (de) Verfahren zur Herstellung von Chlorkohlenwasserstoffe enthaltenden Seifen
DE2007883C2 (de) Waschmittelstück
DE701642C (de) Geformte Wasch- und Reinigungsmittel
DE99587C (de) Herstellung eines als Wollschmelze bzw. Spinnöl, auch für Entgerberung und Walke geeigneten Mittels.
AT106201B (de) Verfahren zur Herstellung von Filzkörpern.
DE145015C (de) Verfahren zum gleichzeitigen Einölen, Stärken oder Beschweren von Geweberohstoffen und zur Behandlung von Gewebefäden oder fertigen Geweben.
DE974639C (de) Verfahren zur Verbesserung des Haft- und UEbertragungsvermoegens von Duft- und Riechstoffen fuer Koerperpflegemittel
DE1959693A1 (de) Reinigungsmittel
AT133529B (de) Wasch- und Reinigungsmittel.
AT166241B (de) Verfahren zur Herstellung von Harzseifen
AT59477B (de) Reinigungsflüssigkeit für typographisches Metallmaterial wie Druckformen und dgl.
AT143657B (de) Verfahren zur Herstellung eines pulverförmigen Handreinigungsmittels.
AT133524B (de) Hartpappen und Hartpappengegenstände, sowie Verfahren zu ihrer Herstellung.
DE2456463A1 (de) Verfahren zur herstellung von gut dispergierbarem calciumcarbonat hoher feinheit und schuettdichte
DE2502978A1 (de) Seifenriegelkombination
AT51256B (de) Verfahren zur Herstellung von bleiweißfreien Ölfarben.
DE2053338B2 (de) Toilettenwaschmittelstück
AT81170B (de) Verfahren zur Herstellung von Emulsionen. Verfahren zur Herstellung von Emulsionen.
DE578126C (de) Verfahren zur Herstellung von Loesungsmittel enthaltenden Seifen
DE906004C (de) Verfahren zur Herstellung eines festen, blockartigen Reinigungsmittels insbesondere fuer Badewannen und andere Gefaesse oder Geraete