AT106201B - Verfahren zur Herstellung von Filzkörpern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Filzkörpern.

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AT106201B
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Elio Adolfo Perogio
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    Verfahren zur Herstellung von FilzkiMrpern.   



   Vorliegende Erfindung bezweckt die Erzeugung einer Art von sehr zähem und elastischem. dichtem und für Flüssigkeiten   durchdringlichem Filz, bestehend   aus Menschenhaaren und Rosshaaren. wobei diese beiden Haargaltungen gemischt oder einzeln für sich verwendet werden. 



   Dieser Filz kann in willkürlichen Formen und Dicken hergestellt werden und findet,   dank seiner Durchdringlichkeit. und   seiner Elastizität. vorzüglich Anwendung bei den Filter- 
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 riemen usw. und mit Schmiergelpulver bedeckt, zur Politur von Metallen. 



   Das   Verfahren   seiner Herstellung ist folgendes :
Die Haare werden in ihrem natürlichen Zustande untereinander gemischt und in einer Wasser enthaltenden Wanne in zweckmässiger Dicke geschichtet. Alsdann wird das Wasser durch ein reichliches Bad eines schmierenden, schäumenden Emulsivs ersetzt und man streicht   sanft in kieisendcr Bewegung   mit der Hand oder sonstwie, die Oberfläche der Schicht. Infolgedessen bildet sich sehr bald eine oberflächliche Verfilzung der Haare und eine   oberflächliche   Erhärtung, welche gestattet, das Haarmaterial umzuwenden und dieselbe Operation auf der anderen Seite und an den Rändern zu wiederholen, wodurch die ganze Masse einen guten   Zusammenhang erhält.   



     Nun wird eine innere Versslzung   und Verdichtung der Masse vorgenommen, indem man kräftig die ganze   Oberfläche   streicht und reibt und an den Rändern drückt, um die gewünschte Form und Grösse des Filzes zu erhalten. Man setzt die Reibung solange fort bis keine Volumverminderung mehr eintritt und vollständige   Verdichtung erreicht Ist,   worauf man den fertigen Gegenstand an der freien Luft dem Trocknen aussetzt. 



   Die glatte, hornartige Oberfläche der Haare, welche nach den bekannten Verfahren der   Filzherstellung ein Hindernis   zu einer haltbaren zähen   Verfilzung   ist, erleichtert nach diesem Verfahren dieselbe   und man   erhält ein sehr   haltbar zähes, dichtes und gleichzeitig   sehr elastisches Produkt. welches z. B. in Kugelform einen Gummihall als Spielzeug ersetzen kann. 



   Je nach der Verwendung des Filzes kann man nach dem Trocknen seine   Oberfläche   mit oxidiertem Leinöl oder mit einem   harzigen-oder Gummissrnis bestreichen,   ohne sein Filtriervermögen zu beeinträchtigen, womit man eine glatte Oberfläche erhält, welche das Anhaften der filtrierten Substanzen verhindert. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Filzkörpern, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gemenge von Menschenhaar und Rosshaar oder jede dieser Haargattungen für sieh in feuchtem Zustande geschichtet wird und alsdann die Fachbildung und Verfilzung in einem einzigen Arbeitsgange eventuell bis zur vollständigen Sättigungsgrenze d. h. Verdichtung, durch kreisende Bestreichuug der Oberfläche durchgeführt wird. t). Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass zum Anfeuchten des Haarmaterials ein schaumgebendes Emulsiv verwendet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT106201D 1922-11-18 1922-11-18 Verfahren zur Herstellung von Filzkörpern. AT106201B (de)

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