AT59743B - Türschließer mit Flüssigkeitsbremse. - Google Patents

Türschließer mit Flüssigkeitsbremse.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Türschliesser mit Flüssigkeitabremse. 



   Die Erfindung betrifft einen Türschliesser mit   Flüssigkeitsbremse,   deren Kolben durch ein mit der Schliesserachse verbundenes Kurbelgestänge bewegt wird. 



   Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die Einstellung des Falles der Tür in einfacher Weise durch Einstellen eines auf der Schliesserachse gelagerten Zeigers erfolgt. 



   Auf der Zeichnung ist eine Ausuhrungsform des   neuen Türschliessers beispielsweise   veranschaulicht. Es zeigt :
Fig. 1 eine Draufsicht auf den Apparat an einer rechts zu   öffnenden   Tür in Ruhestellung, also bei   geschlossener   Tür,
Fig. 2 und 3 einen Quer-und Längsschnitt nach Fig. 1,
Fig. 4 und 5 einen Quer-und Längsschnitt des Gehäuses bei einer um   90    ge- öffneten Tür, und
Fig. 6 eine Einzelheit. 



   Der Türschliesser ist mit seinem Gehäuse a in üblicher Weise einerseits an der Tür t und andererseits mittels des Gelenkstückes b am Türrahmen r befestigt, wobei beide Teile a und b in bekannter Weise durch   Lenk-und Triebstangen   c und d miteinander verbunden sind. 



   Das Gehäuse a besitzt eine zylindrische, senkrechte Bohrung e, von welcher in wagerechter Richtung, und zwar nahe dem Boden, eine Muffe f abzweigt, die mit einer runden Eisenhülse g ausgefüttert ist. In dieser Hülse befindet sich der Kolben h, der 
 EMI1.1 
 halter p zurück. Dieser Kanal kann durch die Ventilschraube s mehr oder weniger   ab-   gesperrt werden, wodurch die Durchlaufgeschwindigkeit des Öles beliebig eingestellt werden kann. 



   Auf der Triebachse l sitzt nun die das Wesen der Erfindung bildende Vorrichtung   /tim Regeln   der Bremsung und deren Einstellung für nach links oder nach rechts zu offnende Türen. Die Wirkung dieser Vorrichtung besteht darin, dass die Stellung des   Ko !)l'ns durch   von aussen vorzunehmende, unmittelbare Drehung der Achse unabhängig 
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 wird also der sogenannte Fall herbeigeführt.

   Soll nämlich der Apparat die Tür in das   Schlo werfen, wofür   bisher häufig ein an der Tür befestigtes   Federschlielblech   erforderlich war, so muss der Zeiger z dieser   Vorrichtung völlig   nach links oder nach rechts geschoben   wt'rdt'n Dm Regelung   des   Fall88   erfolgt durch Bewegung des Zeigers z nach derjenigen 
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 aussersten Stellung, wenn also der Zeiger an der entsprechenden Wange anliegt, ist dann gar kein Schlag mehr vorhanden. 



   Die Vorrichtung wirkt nun folgendermassen :   Der Kolben   treibt das Öl in der   Muffe l bIs zu   einem bestimmten, durch den Zeiger festgelegten Punkt und bleibt dann stehen, ohne weiter auf das   vol drucken   zu können, so dass nunmehr die Triebfeder des Apparates die Tür ohne weitere Hemmung in das Schloss werfen kann. Ein besonders ausgebildetes Schliessblech, um das Schliessen der   TUr zu   erleichtern, ist also nicht mehr erforderlich. 



   Die neue Vorrichtung ist ohne jede weitere   Hebeländerung für   rechts und links aufschlagende Türen zu verwenden. Man hat nur nötig, in der schon erläuterten Weise den Zeiger nach rechts oder   links hinüber   zu schrauben. Die eine Anschlagseite für den Zeiger ist mit   etnem-ss (Rechts),   die andere Seite mit einem L (Links) bezeichnet. Je nachdem also der   Zelgpr   nach dem Buchstaben R oder nach dem Buchstaben L vermittelst   der beiden angebrachten Schrauben bewegt wird, wirkt der Apparat in bezug auf den Fall für eine rechts oder links aufschlagende Tür.   

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   Die Bauart der Einstellvorrichtung ist folgende :
Die die Triebachse l beeinflussende Stage c ist bei dem Erfindungsgegenstand leicht verstellbar angeordnet, und zwar mit Hilfe einer starr mit der Achse l verbundenen 
 EMI2.1 
 Scheibe q Platz findet, zum Zwecke, die Triebachse l in beliebiger Stellung mit der Stange c zu kuppeln. Die Kupplung geschieht durch Heraus-oder Hineinschrauben der   Schraube nnd in   die Wangen Cl und   c.   wodurch der Zeiger z den Wangen cl oder c2 genähert oder in der   äussersten   Stellung an diese Wangen angelegt wird. 



   Mit   w   ist das bei derartigen Türschliessern übliche Gesperre bezeichnet, während u 
 EMI2.2 
 sperresbedentet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.3 Falles der Tür durch Verstellen eines auf der Schliesserachse (l) gelagerten Zeigers (z) erfolgt. EMI2.4
AT59743D 1911-03-31 1912-03-19 Türschließer mit Flüssigkeitsbremse. AT59743B (de)

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