AT59197B - Vorrichtung zur Abgabe gerührter Milch. - Google Patents

Vorrichtung zur Abgabe gerührter Milch.

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AT59197B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Sicherung des Nullpunktes lässt sich erreichen, indem die Einrichtung so getroffen   1st, dass   die Schlusseinstellung des Bewegungsorganes (hier der Stange t) zugleich die einzige Möglichkeit gibt, um eine weitere notwendige Tätigkeit auszuüben, z.   B.   das   Schliessen   der Türe 
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   kommt, mit   einem Loch oder innenseitig mit einer Grube zu versehen und den Handgriff H so anzuordnen, dass die Türe nicht geschlossen werden kann, wenn der Griff sich nicht an jener Stelle befindet. 



   An Stelle der Arretierung durch die Türe kann bei Ausschankwagen auch eine Einrichtung treten, welche z. B. auf die Bremse oder   Anlassvorrichtung   wirkend, das Fortfahren des Wagens hindert oder eine Kontrollvorrichtung, z. B. Klappe, Läutewerk, Lampe oder dgl., auslöst bzw.   betätigt, wenn   der Apparat nicht in die Nullstellung gebracht wurde. Auch kann man beides. 



  Sicherung durch die Türe und   Kontrollvorrichtung, verbinden.   



   Eine andere Einrichtung zur Sicherung der Nullstellung ist in Fig. 4 gegeben ; t ist dabei 
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 Federn l1 und l2 nach der Mitte gezogen werden. 



   Die Schieber legen sich an Stifte m1 und m2. die auf der Stange t und an Stifte n1 und n2, welche an der Wand des Apparates befestigt sind. Es ist leicht   ersichtlich. dass diese Anordnung   stets eine   bestimmte   Lage der Stange t herbeiführt. 
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 gestellte Ausschankvorrichtung ist mit Ausnahme des Sperrmechanismusses   il.   11 bekannt. Bei dieser Ausschankvorrichtung sind drehbare   Betätigungsmittel   angeordnet.

   Das Rührwerk ist mit dem Ablauf c2 durch ein Rädergetriebe g, t derart verbunden, dass bei Bewegung des Hand- 
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 des Hahnes v2 vom Rad t aus erfolgt dabei durch auf diesem letzteren angeordnete Zahnbogen a1,a2. welche beim Drehen von t nacheinander in Zahnsegmente v, v0 eingreifen, die auf der Achse des   Hahnkükens   sitzen, wobei dieses gedreht wird. 
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 der Bewegungen gewährleistet. 



   Statt unter dem Messgefäss kann das Getriebe für das Rührwerk und die beiden   Hähne   auch 
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 der Ablauf A geschlossen und wird zugleich gerührt. Beim Weiterdrehen öffnet sich der Zulauf Z   und   wiederholt sich dann der Vorgang wie vorhin. 

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 die am wagerechten Schenkel mit einem Hahngehäuse versehen ist. In diesem letzteren ist das   Gefäss G mit   einem   Hahnkörper   v2 drehbar gelagert, durch dessen Bohrung das Gefäss sowohl mit dem Zulauf wie mit dem Ablauf in Verbindung gebracht werden kann. 



   Oben erhält das Gefäss G seine Führung durch die Rührwerkwelle   It,   welche dazu durch den Boden von M nach unten zum Messgefäss geführt ist. Die Lagerung der   Welle 11   auf dem letzteren ist im übrigen die gleiche wie bei der vorigen Ausführung. Der zur Betätigung dienende Hand-   hebel H   sitzt hier an der Welle h. 



   Wird zum Offnen des Zulaufes Z das Gefäss C mit dem Hebel H in der erforderlichen Weise gedreht, so wird zunächst gerührt und dann erst der   Hahnkörper t' mit   dem Zulauf in Verbindung gebracht. Hierauf wird, wenn das Gefäss G entsprechend gefüllt ist, letzteres um   900   zurückgedreht und damit die Bohrung von t, 2 auf dem Ablauf A eingestellt. 



   In dieser Stellung kann das Gefäss G bis zum nächsten Abzapfen von Milch verbleiben. 



   Wird hiezu das Gefäss G mit dem Hebel H in der erforderlichen Weise gedreht, so findet wieder zuerst das Rühren der Milch im Behälter   /.   dann erst das Füllen von G und hierauf wieder das
Entleeren statt. 



   Ebenso wie bei der   Ausführung     Fig. l   bis 4 das Bewegungsorgan t für Rührwerk und Absperr- vorrichtungen nach Beendigung seines Weges jeweils durch eine Kraft. z. B. Federn l. in die
Nullstellung zurückbewegt werden kann. so kann man durch irgend eine geeignete Kraft auch 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 selbsttätig nach Ablauf des Rührens eintreten, oder man sperrt solange die zum   offnen not-   wendige Bewegung des betreffenden Teiles. 



   Als treibende Kraft kann man Federn. Gewichte. Luftdruck oder dgl. verwenden. 



   In Fig.   ! 2 und) 3   der Zeichnung ist im Längsschnitt und Querschnitt eine solche Einrichtung beispielsweise dargestellt. In Fig. 11 ist die   Anwendung   derselben an   einem Miichausschank-   apparat   beispielsweise veranschauhcht. Dieselbe konnte   mit geringerer baulicher Änderung auch   bei den Ausführungen nach Fig. 3. 7 und 9 zur anwendung gebracht werden. Ebenso aber auch   
 EMI3.4 
 

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Claims (1)

  1. EMI3.5 <Desc/Clms Page number 4> zuerst mit dem Rührwerk und dann erst mit den Abfüllorganen in Verbindung gebracht wird. also vor dem Füllen des Messgefässes ein Rühren der Milch erfolgen muss.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zu dem dort angegebenen Zwecke die das Rührwerk betätigenden Organe (R) zwischen die Vorrichtungen zur Betätigung der Abschlussorgane (A, Z) des Messgefässes verlegt sind (Fig. 2 und 3). EMI4.1 organe dadurch gesichert ist, dass die Bewegungsrichtung nach Betätigung der Abfüllorgane selbsttätig in eine bestimmte Stellung gelangt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Einhalten der ordnungsmässigen Bedienung dienende Sicherungseinrichtung in einem an dem Stellorgan angeordneten Sperrad (il) mit in dieses eingreifender Sperrklinke (11) besteht.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bewegungsorgan für die Rührwerk-und Abschliessorgane aus einer verschiebbaren Stange (t) besteht, an welcher unter Federwirkung stehende Schieber (. t angeordnet sind, welche die Stange nach jeder Bewegung jeweils selbsttätig in die Anfangsstellung zurückbewegen (Fig. 4). EMI4.2 Bedienungsorganes (z. B. Griff, Handhebel. Drehkreuz oder Handrad) durch eine davor angeordnete. bei Abgabe der Milch unvermeidlich zu betätigende Vorrichtung (z. B. Türe, Schieber oder dgl.) gesichert wird, indem letztere das Bedienungsorgan in jener Stellung festhält.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher das Messgefäss zugleich als Hahn ausgebildet ist, gekennzeichnet durch die Anordnung dieses Hahnes unterhalb des Milchbehälters in der Weise. EMI4.3 mit einer selbsttätigen Bewegungsvorrichtung für das letztere, derart, dass der Bedienende nur diese Vorrichtung auszulösen hat und die Rührbewegung seiner Willkür entzogen ist, um eine ganz langsame Durchführung der Rührbewegung zu verhindern (Fig. 11 bis 13).
    9. Vorrichtung nach Anspruch l und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rührvorrichtung sowie Zu- und Ablauf durch eine einzige Stange (8) miteinander gekuppelt sind, derart, dass letztere durch eine unter Feder- oder Gewichtswirkung stehende Welle betätigt wird, welche durch einen Handhebel freigegeben und durch diesen mit der Kupplungsstange in die Ruhelage zurückgebracht und durch ein Gesperre festgelegt wird.
    10. Vorrichtung nach Anspruch l. 8 und 9, gekennzeichnet durch einen in der Längsrichtung EMI4.4
AT59197D 1911-09-27 1911-09-27 Vorrichtung zur Abgabe gerührter Milch. AT59197B (de)

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