AT144110B - Einrichtung an Milchbehälten zur Verhinderung der Entnahme nicht gerührter Milch. - Google Patents

Einrichtung an Milchbehälten zur Verhinderung der Entnahme nicht gerührter Milch.

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AT144110B
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Austria
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milk
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locking
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Kamen Georgieff
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Kamen Georgieff
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Description


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 EMI1.1 
 
Es sind Einrichtungen zur Abgabe von Milch bekannt, bei welchen die aus einem Behälter in ein
Messgefäss abzulassende Milch vor dem Ablassen mittels einer Rührvorrichtung durchgerührt wird, die in zwangläufiger Verbindung mit dem Ablasshahn des Behälters steht. Wird dieser Hahn betätigt, so wird während eines Teiles seiner Bewegung die Rührvorrichtung in Wirkung gesetzt und erst während eines weiteren Teils der Bewegung der Hahn geöffnet. Diese Einrichtungen verhindern zwar mit Sicher- heit, dass nichtdurchgerührte Milch abgelassen werden kann, sie sind jedoch kompliziert und erfordern eine besondere Durchbildung des Ablasshahnes. 



   Beim Gegenstand der Erfindung sind diese Nachteile vermieden, denn er besteht lediglich aus einem Rührwerk mit Betätigungshebel und einer mit diesem verbundenen Sperrvorriehtung für den in üblicher Weise ausgebildeten Ablasshahn des Milehbehälters und kann an jedem Gefäss, das einen solchen Hahn besitzt, auch nachträglich angebracht werden. Durch die Sperrvorrichtung wird bewirkt, dass der Ablasshahn erst geöffnet werden kann, nachdem das Rührwerk betätigt worden ist. Die Einrichtung verhindert also mit derselben Sicherheit wie die bekannten Einrichtungen, dass dem Ablasshahn des Behälters nichtdurchgerührte Milch entnommen werden kann.

   Sobald der Hahn nach Entnahme der gewünschten Milchmenge wieder in die   Sehlussstellung   gebracht wird, tritt selbsttätig seine Verriegelung ein, so dass er erst wieder nach erneuter Betätigung des Rührwerks geöffnet werden kann. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand durch ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht. 



  Die Fig. 1 zeigt die Einrichtung mit nach erfolgtem Rühren entriegeltem Ablasshahn im Längsschnitt, die Fig. 2 mit verriegeltem   Ablasshahn   im Augenblick der beginnenden Entriegelung ebenfalls im Längsschnitt und die Fig. 3 in Draufsicht, teilweise im Schnitt und in gegen Fig. 1 und 2 um   900 gedrehter   Lage. 



   Die im   Milchbehälter   1 angeordnete, an der Stange 4 befestigte, zweckmässig kreisförmige Platte 3 kann mittels des durch den Betätigungshebel 9 in Schlitzen 5,6 des z. B. zylindrischen Rohres 7 geführten Griffes 8 auf und ab bewegt werden, wodurch die im   Milchbehälter   befindliche Milch durchgerührt wird. Durch die einerseits am Betätigungshebel 9, anderseits am oberen Ende des Rohrs 7 befestigte Feder 2 wird die Platte 3 in ihrer höchsten Lage (Fig. 1) gehalten, so dass bei ihrer Abwärtsbewegung gegen den Boden des Gefässes mittels des Griffes 8 die Feder   2   gespannt wird. Die Rückkehr der Rührplatte in die Ausgangslage erfolgt somit ebenfalls unter Durchmischung der Milch selbsttätig durch die Wirkung dieser Feder.

   Damit nun der Ablasshahn 1 nicht geöffnet werden kann, bevor die Milch im Behälter in der angegebenen Weise durchgerührt ist, ist eine Verriegelungsvorrichtung vorgesehen, die den Hahn bis zur Wiederaufwärtsbewegung der Rührplatte 3 in geschlossener Stellung gesperrt hält und erst während der Aufwärtsbewegung dieser Platte zufolge der Wirkung der Feder 2 den Hahn freigibt. Diese Verriegelungsanordnung besteht in einer der Krümmung des Rohres 6 entsprechend gebogenen Platte 12, die in zwei Führungsleisten 25, welche die beiden seitlichen Ränder der Platte übergreifen, von denen in den Figuren nur je eine dargestellt ist, auf-und abgleiten kann.

   Diese Platte besitzt an ihrem unteren Rand einen Ausschnitt 24 (Fig. 3), mit welchem sie sich in ihrer tiefsten Stellung über den Hahngriff 23 legt, so dass dieser, da die Platte 12 infolge der Führungen 25 nicht in seitlicher Richtung beweglich ist, nicht geöffnet werden kann. 



   Sobald nun die   Rührplatte   3 durch Abwärtsbewegung mittels des Griffes 8 in die tiefste Stellung gelangt ist, greift die am Hebel 9 dieses Griffes befestigte   Pendelkdinke   13 unter den Anschlag   16,   der am oberen Ende des die Sperrplatte 12 tragenden, biegsamen Metallbandes 14 angebracht ist, und nimmt 

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 diesen Anschlag und damit die Platte 12 bei der   Aufwärtsbewegung   der   Rührplatte. 3   mit in die Höhe. 



  Dadurch wird die Verriegelung des Ablassahnes 10 aufgehoben. 



   Bevor die Rührplatte   3 ihre Hoehstlage erreicht   hat, gleitet die Klinke   13   vom Anschlag 15 ab. weil sich das seine Führung 16 an deren oberem Ende verlassende Metallband 14 unter dem Klinkendruck gegen die Wand des Rohres 7 hin ausbiegen kann, und die Sperrplatte fällt herunter. Sie gelangt jedoch nicht wieder in die frühere Sperrstellung, sondern wird in einer Zwischenstellung dadurch   festgehalten.   dass der an ihr angebrachte Anschlag 19 auf das obere Ende 18 des Doppelhebels 17 trifft (Fig. 1), der mit seinem unteren Ende seitlich am   Griffteil 28 des Ablasshahnes 11   anliegt und um die im   Bügel 26   gelagerte Achse 21 drehbar ist.

   Wird nun der Griff 2. 3 des Hahnes 11 gegen die Uhrzeigerbewegung nach rechts gedreht, um Milch aus dem Behälter 1 zu entnehmen, so wird gleichzeitig das untere Ende des Doppelhebels 17 vom   Griff teil 2. 3 gegen   die Wirkung der Feder 20 in der Richtung zum Behälter zu bewegt. 



  Dabei gibt das obere Ende 18 dieses Hebels den Anschlag 19 der Sperrplatte 12 frei und diese fällt mit ihrer Unterkante 22 (Fig.   1)   auf den Griffteil 2. 3 des noch in geöffneter Stellung befindlichen   Hahnes.   



  Sobald der Hahn jedoch nach Entnahme der Milch wieder in die Abschlussstellung zurückgedreht wird, fällt auch die Sperrplatte wieder in die Sperrstellung (Fig.   2), weil   der   Griff teil 2. 3 bei   dieser   Drehung   unter ihre Ausnehmung 24 gelangt ist. Der Hahn ist somit vom neuen gesperrt, und es muss daher, damit erneut Milch entnommen werden kann, zuerst wieder die   Rührplatte. 3 mittels   des Griffes 8 bis in ihre tiefste 
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 zugleich mit der Entriegelung des Ablasshahns erfolgt. 



   Die in der Zeichnung nicht näher dargestellte Verbindung des Rohres 7 mit dem Behälter 1 kann auf beliebige, an sieh bekannte Weise, z. B. mittels Flanschen, durch Zugbänder od. dgl. leicht lösbar durchgeführt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung an   Milchbehältern   zur Verhinderung der Entnahme von niehtgerührter Milch. gekennzeichnet durch ein Verriegelungsorgan   (12)   für den Ablasshahn (11) des Behälters   (1),   welches bei der Bewegung der Rührvorrichtung   (3,   4) mittels des Betätigungsorgans   (8)   durch einen mit diesem Organ verbundenen Mitnehmer (1. 3) aus der Sperrstellung für den   Ablasshahn     (11)   in eine Zwischenstellung gebracht wird, aus welcher es nach Entnahme der Milch bei Rüekbewegung des   Ablasshahn-   
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsgriff (9) für das im Milchbehälter vorteilhaft auf-und abzubewegende Rührorgan (8) eine Pendelklinke (1. 3) trägt, die während der Aufwärtsbewegung eine den Ablasshahn (11) verriegelnde, an einem Band (14) befestigte Platte (12) mittels eines an diesem Band angebrachten Anschlages (15) nach aufwärts mitnimmt und so aus der Sperrstellung bewegt, und vor Beendigung der Rührbewegung infolge der unter dem Druck EMI2.3 tragenden Endes des elastischen Bandes (14) wieder freigibt.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen um eine festgelagerte Achse (21) drehbaren Doppelhebel (17), der mit seinem unteren Ende federnd am Drehgriff (28) des Ablasshahns (11) liegt und mit seinem oberen Ende (18) in der Sollliessstellung des Hahns die RÜck- bewegung der von der Pendelklinke (1. 3) freigegebenen Sperrplatte (12) in die Sperrstellung verhindert, indem er mit seinem Ende (18) eine Stütze für deren Anschlag (19) bildet.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrplatte (12) an ihrer Unterseite einen Ausschnitt (24) besitzt, der bei Rückbewegung des Ablasshahngriffs (2-3) in die Schliessstellung über diesen gelangt und dadurch bewirkt, dass die Platte in die Sperrstellung fällt und den Drehgriff verriegelt.
AT144110D 1934-04-14 1934-04-14 Einrichtung an Milchbehälten zur Verhinderung der Entnahme nicht gerührter Milch. AT144110B (de)

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