AT59072B - Verfahren zur Durchführen von chemischen Reaktionen zwischen festen Stoffen und Gasen oder Gasgemischen nach dem Ringofenprinzip. - Google Patents
Verfahren zur Durchführen von chemischen Reaktionen zwischen festen Stoffen und Gasen oder Gasgemischen nach dem Ringofenprinzip.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 ein bequemes Entleeren der Kassetten zu ermöglichen. Der Ofen arbeitet in folgender Weise : Es sei angenommen, dass die Kammern 1 und 2, welche, da wie oben angenommen Eisenschlick behandelt wird, fertig reduziertes Erz enthalten. entleert worden sind, um dann wieder beschickt zu werden. Der Schieber 8. der in diesem Fall die Kammern 1 und 2 von den folgenden 3, -1... scheidet, befindet sich dabei in der in Fig. 1 angedeuteten. Lage. Andere im Ofen befindliche Schieber sind dabei so eingestellt. dass Luft in EMI3.2 von dieser aus in die folgenden Kammern eingepresst wird, welche dabei nebst ihrem Inhalt allmählich abgekühlt werden, während die durch dieselben hindurchströmende Luft selbst bis auf immer höhere Temperaturen erhitzt wird. Es sei nun weiter angenommen. dass Reduktion in der Kammer 18 und Oxydation in den Kammern 19, 20, 21 durchgeführt werden soll. Die Kammern 18 bis 21 sind bis auf die erforderliche Temperatur erhitzt worden, und zwar durch EMI3.3 beim Mischen desselben mit in den Kammern 1 bis 17 vorgewärmten Luft. Die hiebei erzeugten Flammen erhitzen die Kassetten und das darin eingeschlossene Erz bis auf die zweckmässige Temperatur, z. B. lü 00 C und darüber: die Verbrennungsprodukte kommen hiebei mit dem in den Kassetten enthaltenen Erz nicht in Berührung. Während die Verbrennungsprodukte EMI3.4 Um eine rationelle Oxydation und Reduktion des im Ofen behandelten Erzes zu ermöglichen. sind besonderer Kanäle angeordnet, die den Kassetten abwechselnd Luft oder Gas zuführen. Wenn das in den Kammern 19, 20, 21 befindliche Erzpulver bis auf die zur Oxydation erforderliche Temperatur erhitzt worden ist, wird Luft vom Luftkanal G durch die Cberführungsrohre r ein- geführt (vgl. rechte Seite, Fig. 4), welche unter dem Druck eines Gebläses steht. Hiebet werden die Verunreinigungen. besonders Schwefel, oxydiert. Das in den Kassetten der Kammer 7S EMI3.5 zur Reduktion fertig. Zu diesem Zwecke wird zuerst Kohlepulver oder ein anderes Reduktonsmittel durch die normal abgesperrten Löcher H im Deckel L eingeführt (siehe Fig0 3) und da d ; e genannten Löcher mit den vertikalen Kanälen der Erzmasse in den Kassetten in verbindung EMI3.6 **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATRXT ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Durchführen von chemischen Reaktionen zwischen festen. in geeigneten EMI3.7 <Desc/Clms Page number 4> in Schamottekassetten oder anderen geeigneten Behältern, die in nach dem Ringofenprinzip angeordneten Kammern eingeschlossen sind, der Einwirkung des gegebenenfalls vorgewärmten EMI4.1 Reaktionsgas vor oder während der Reaktion mit dem Heizgas nicht in Berührung kommt, aber nach Durchgang durch das Material mit jenem gemischt und durch vornliegende Kammern geleitet wird, um das in diesen befindliche Material vorzuwärmen, zum Zweck, Reaktionen unter bestmöglicher Ausnutzung der angewandten oder gebildeten Wärme durchführen zu können.2. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere ver- sehiedene Gase oder Gasgemische nacheinander durch das zu behandelnde Material gepresst werden, zu dem Zwecke, mehrere verschiedenartige Reaktionen in demselben Material ohne Umfüllen desselben durchführen zu können.3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktionsgase oder Gasgemische vor der Einwirkung auf das zu behandelnde Material zwecks Vorwärmung durch die bereits benutzten, der Abkühlung unterliegenden Kammern geleitet werden.4. Ausführungsart des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Material in den Kassetten zu gleich dicken Wänden um einen oder mehrere vertikale Kaniile oder um besondere, durchbohrte Rohre geformt wird. wobei in diese Kanäle oder Rohre. die an dem dem Einströmungsende des Reaktionsgases gegenüberliegenden Ende geschlossen EMI4.2 und von dort aus unter Einwirkung des Druckes durch das zu behandelnde Material in der Richtung von innen nach aussen gepresst wird..). Ausuhrungsart des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen das zu behandelnde Material und die Wandungen der es einschliessenden Behäter onc Schicht eines Materials, das poröser ist als das zu bp handelnde, eingelegt wird, zu dem Zwecke. den Durchgang des Reaktionsgases von dem oder den vertikalen Kanälen aus und quer durch dits zu behandelnde Material zu erleichtern.6. Ausfuhrungsform des Verfahrens nach den Ansprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass (hc genannten vertikalen Kanäle, die an dem dem Einströmungsende des Reaktionsgases gegenüberliegenden Ende geschlossen sind, mit einem pulverförmigen Stoff gefüllt sind. der EMI4.3
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