DE701093C - Einrichtung zur Ausfuehrung der kontinuierlichen Gart von regenerierbaren, koernigen Kontaktkoerpern - Google Patents
Einrichtung zur Ausfuehrung der kontinuierlichen Gart von regenerierbaren, koernigen KontaktkoerpernInfo
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10K—PURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
- C10K3/00—Modifying the chemical composition of combustible gases containing carbon monoxide to produce an improved fuel, e.g. one of different calorific value, which may be free from carbon monoxide
- C10K3/02—Modifying the chemical composition of combustible gases containing carbon monoxide to produce an improved fuel, e.g. one of different calorific value, which may be free from carbon monoxide by catalytic treatment
- C10K3/04—Modifying the chemical composition of combustible gases containing carbon monoxide to produce an improved fuel, e.g. one of different calorific value, which may be free from carbon monoxide by catalytic treatment reducing the carbon monoxide content, e.g. water-gas shift [WGS]
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Description
- Einrichtung zur Ausführung der kontinuierlichen Gasentgiftung mittels Wasserdampfkatalyse in Gegenwart von regenerierbaren, körnigen Kontaktkörpern Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zum Entgiften von Gasen mittels der Wasserdampfkatalyse unter Verwendung von wiederbelebbaren, körnigen Kontaktkörpern, die in einem zylindrischen, mit -konischem Boden versehenen Behälter kontinuierlich oder halbkontinuierlich oben aufgegeben und an der tiefsteil Stelle des Bodens entsprechend abgezogen werden. Der zylindrische Teil des Behälters ist gleichmäßig mit parallel zur Wanderungsrichtung der Kontaktkörper verlaufenden Kühl- oder Heizrohren durchsetzt.
- Bei Ausführung der kontinuierlichen Gasentgiftung durch Wasserdampfkatalyse kann man den Kohlenoxydumsetzungsprozeß gleichzeitig mit der Kohlensäureabsorption in einem vom Kontaktstoffregenerierraum (Regenerationsofen) getrennten Reaktionsraum (Kontaktofenraum) kontinuierlich in der Weise vornehmen, daß der Kontaktstoff, als welcher vornehmlich Ankerit verwendet werden kann, beide in ihren spezifischen Temperaturen konstant gehaltene Räume wiederholt hintereinander kreislaufartig im heißen Zustande ruckweise durchwandert und dabei auf die für den Umsetzungs- und für den Regenerationsprozeß verschieden hohen Temperaturen dieser Räume jeweilig gebracht wird. Die Konstanthaltung der Temperatur im Kontaktraum kann, wenn dieser einen größeren Querschnitt aufweist, durch übliche in den Wänden des Kontaktraumes liegende Aufheiz- und Kühlkanäle nicht mehr erreicht werden, da die von den Heiz- bzw. Kühlkanälen weiter entfernt liegenden Kontaktstoffkörper von den Heiz- bzw. Kühlmitteln nicht mehr beeinflußt werden können.
- Es ist bekannt, in Räumen für körnige Kontaktstoffe eine Reihe senkrechter, parallel zueinander verlaufender Rohre vorzusehen, durch die die Reaktionsmittel unter Wärmeaustausch mit dem Kontaktstoff strömen. Diese Rohre stehen dabei jedoch mit den Kontaktstofräumen in unmittelbarer Verbindung. Es ist dann nicht möglich, durch die Rohre besondere Aufheiz- oder Kühlmittel zu leiten, ohne daß sich dieselben den Reaktionsmitteln beimischen. Auch ist bei der bekannten Einrichtung keine Bewegung des Kontaktstoffes vorgesehen. Vielmehr befindet sich derselbe im Kontaktraum in Ruhe.
- Nach der Erfindung bestehen die im Behandlungsraum vorgesehenen Heiz- oder Kühlkörper aus parallel zueinander verlaufenden Fieldrohren, die oberhalb des oberen Randes des konischen Bodens des Behandlungsraumes endigen und in der :,litte des Behandlungsraumes eine größere Länge als die den Raumwänden benachbarten Rohre aufweisen.
- Die Erfindung ergibt den wesentlichen Vorteil, daß eine gleichmäßige Bewegung des Kontaktstoffes durch den Behandlungsraum erreicht wird. Die außen glatten, von oben in den Behandlungsraum ragenden Fieldrohre lassen zunächst eine glatte Bewegung der Kontaktkörper in der Senkrechten zu, da keine Stauflächen vorhanden sind. Ferner ist am Boden des Behandlungsraumes eine Querbewegung der Füllung möglich, da die Fieldrohre bereits oberhalb des Bodens endigen. Von dieser Querbewegung der Kontaktkörper zum Auslauf, der an der tiefsten Stelle des Behälterbodens vorgesehen ist, werden bei der Einrichtung nach der Erfindung auch die Randschichten der Füllung gleichmäßig erfaßt, da die Fieldrohre am Rande des Behandlungsraumes weniger tief reichen als in der Mitte. Es ist somit über der ganzen Ausdehnung des Behälterbodens ein g1LMichmäßig freier Raum vorhanden, in den keine die Querbewegung der Füllung hindernde Flächen hineinragen.
- In Fig. i und 2 ist beispielsweise im Vertikal- und im zweifachen Horizontalschnitt (A-B und C-D) ein Konvertierungs- oder Gasentgiftungsofen für durchwandernden körnigen Kontaktstoff schematisch dargestellt. i stellt den Mantel des Ofens und 2, 2' die in diesen bis in die Zone x ... y hineinragenden, ineinandergesteckten Rohre (Fieldrohre) und .f das körnige Gut (Katalysator) schematisch dar. Die Rohre 2, die unten verschlossen sind, münden oben in die Sammelkammer 5, die Rohre 2', die oben und unten offen sind, durchziehen 5 und münden in die darüberliegende Sammelkammer 3 ein.
- Dieser Ofen wird von einem katalytisch wirkenden Kontaktstoff (Katalysator) ruckweise durchwandert, in welchem in der Reaktionszone x ... y bestimmte Temperaturen zwecks Umwandlung eines kohlenoxydhaltigen Gases in andere kohlenoxydfreie oder -arme Gase einzuhalten sind. Das umzuwandelnde, bei 18 zunächst in den Ringkanal 17 eintretende Gas wird zuerst in der Vorwärmezone y... z auf die nötige Reaktionstemperatur an dem über die schrägen Rutschflächen 12, 13, 15 herabgleitenden körnigen Gut vorgewärmt. Das in der Regel durch 2' und 2 durchgeleitete Heiz- oder Kühlmittel (Luft, Gas, Dampf u. dgl.) tritt bei 13 in die Sammelkammer 3 ein und verläßt den Ofen durch die an die Kammer 5 angeschlossene Rohrleitung 14. Das körnige Gut wird durch den Stutzen 6, der mit einem Absperr- und Regelorgan 7 versehen ist, in den Ofenraum eingebracht. 7 schließt auch den Ofenraum selbst gegen außen gasdicht ab. Die.ruckweise Entleerung des Ofenraumes vom körnigen Gut findet durch Öffnen des Absperr- und Regelorganes 8 im Entleerungsstutzen 9 statt. Das im Ofen behandelte Gas verläßt durch den Gasausgangsstutzen 1o, nachdem es sich im Ringkanal i i gesammelt hat, den Ofenraum. Fig. i zeigt ferner die Zonen x ... x bis y. . . y und y ... y bis z ... z, in denen mit Hilfe der beschriebenen Einrichtung in einem und demselben Ofenraum zweierlei, voneinander verschiedene Temperaturen eingehalten werden können. Fig.2 stellt im linken Horizontalquerschnitt A-B die Fieldrohre 2, 2' und den kegelförmigen Ablenkkörper 15 dar. Im rechten Horizontalquerschnitt C-D ist die schräge Gleitfläche i9 des Reaktionsraumes i und die Eintrittsöffnung i8 für das zu entgiftende Gas, das in der Richtung der eingezeichneten Pfeile in den Reaktionsraum zentrisch eintritt, ersichtlich gemacht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Entgiften von Gasen mittels der Wasserdampfkatalyse unter Verwendung von wiederbelebbaren, körnigen Kontaktkörpern, die in einem zylindrischen, mit konischem Boden versehenen Behälter kontinuierlich oder halbkontinuierlich oben aufgegeben und an der tiefsten Stelle des Bodens entsprechend abgezogen werden, mit im zylindrischen Teil des Behälters gleichmäßig parallel zur Wanderungsrichtung der Kontaktkörper angeordneten Kühl- oder Heizkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die Heiz- oder Kühlkörper aus F ieldrohren bestehen, die oberhalb des oberen Randes des konischen Bodens des Behandlungsraumes endigen und die in der Mitte des Behandlungsraumes eine größere Länge als die den Raumwänden benachbarten Rohre aufweisen.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE701093C true DE701093C (de) | 1941-01-08 |
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|---|---|---|---|
| DE1937M0139165 Expired DE701093C (de) | 1936-09-05 | 1937-09-05 | Einrichtung zur Ausfuehrung der kontinuierlichen Gart von regenerierbaren, koernigen Kontaktkoerpern |
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