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Tiefe etwa der Höhe der Stangen entspricht und deren Breite etwas grösser ist als die Länge der grössten zu giessenden Zeile. In Ergänzung hiezu wird bemerkt, dass die Stangen immer in der Vertiefung al liegen. Allerdings können noch weitere zusätzliche Stangen von einem Magazin genommen werden, um z. B. griechische Lettern, mathematischen Satz. oder ähnliche spezielle Typen einsetzen zu können. Jede Stange ist mit allen im gewöhnlichen Gebrauch nötigen Lettern, z. B. 70 Typen auf jeder Stange, versehen, welche die grossen und kleinen Buchstaben, die Interpunktionszeichen, die gebräuchlichen kaufmännischen Zeichen (%, & , ! C.) umfassen.
Die Öffnung b2 der Gussform, in der die Zeilentype gegossen wird, erstreckt sich nicht über die ganze Breite der Vertiefung al. Das hinterste Ende der Öffnung jedoch muss mit der hinteren Wandung a2 der Vertiefung al in eine Flucht gebracht werden, so dass diese Wandung den Anfangspunkt der zu setzenden Zeile bildet. Quer zu der Veitiefung ist ein Schieber A2 angeordnet (Fig. 7), dessen inneres Ende a3 über die vordere Wandung a4 der Vertiefung hinaus in diese hineinragt und hiedurch einen zweiten Anschlag in einer Flucht mit der Gussform bildet. Der Schlitten A2 kann mittels einer Schraube a5 (Fig. 3) mit Vierkant a6 verschoben, und so der Anschlag w genau auf die Länge einer zu giessenden Zeile eingestellt werden.
Die Einstellung des Schiebers entspricht demnach der Länge der Öffnung 62 der Gussform. Die beschriebene Vorrichtung zum Einstellen der Gussform für verschiedene Zeilenlängen ist jedoch für die vorliegende Erfindung nicht wesentlich.
Um die Matrizenstangen über der Gussform in der erforderlichen Weise anordnen zu können.
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der Gussform oder mit anderen Worten gegenüber einer bestimmten Querlinie gebracht und in dieser Lage mittels der Zähne F befestigt werden können. Diese Einrichtung besteht zunächst aus einem Rahmen D von rechteckiger Form, der auf dem Maschinentisch quer über den Matrizenstangen
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auf einer vorne auf dem Rahmen D drehbar gelagerten Längswelle d'angeordnet sind. Durch Drehung der Welle wird der Rahmen verschoben.
Die Welle ist auf zwei Böckchen fp angeordnet, zwischen denen sie vierkantig ausgeführt ist, so dass eine auf ihr angeordnete zweiteilige Muffe Z auf ihr verschiebbar ist, aber an ihrer Drehung teilnehmen muss (Fig. 10). Auf der Muffe ist das Setzorgan E drehbar gelagert. welches in den Ausschnitt des Rahmens hineinragt. Das Setzorgan ist mit seinen beiden Armen e2 drehbar auf der Muffe angeordnet (Fig. 2). Auf der Unterseite des Vorsprunges e des Setzorgans befindet sich eine Nute e1 (Fig. 3), deren Länge etwa der Breite der Öffnung a entspricht.
In der gewöhnlichen Lage des Setzorgans nimmt diese Nut die Stifte c4 der noch nicht gesetzten Matrizenstangen auf, so dass diese Stangen. wenn das Setzorgan feststel t. durch dieses in ihrer Gesamtheit an einer Verschiebung innerhalb der Vertiefung al gelindert werden. Wenn man jedoch das Setzorgan E nach oben dreht, werden die Matrizenstangen frei-
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Die bereits eingestellten Standen werden also von den Zähnen F des Kammes gehalten und da das Setzorgan in gleichem Masse zurückwirkt, als der Kamm sich vorbewegt. befinden sich ihre Stifte c4 ausserhalb der Bahn des Setzorgans.
Zwischen den beiden Teilen der Muffe D1 ist ein Sperrad auf der Welle befestigt (Fig. 10).
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des Sperrades eingreift. Durch Niederdrücken des Handgriffes wird das Sperrad und mit ihm die Welle d1 gedreht. Ausserdem ist auf der Unterseite des Handgriffes ein Hebel d'drehbar gelagert. dessen vorderes Ende sich von oben auf die Feder auflegt. Die letztere ist nach einem Winkel gebogen und legt sich mit ihrem vorderen Ende auf die vordere Innenkante des Rahmens D. Der
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so dass durch das Niederdrücken des Handgriffes die weitere Drehung der Welle herbeigeführt wird. Diese Schaltung der Welle bezweckt die Verstellung des Kammrahmens D. Natürlich hat eine solche Bewegung des Handgriffes keine Drehung des Setzorgans E zur Folge, das auf der Muffe D1 lose drehbar gelagert ist.
Auf der Seite des Rahmens D, welche der beschriebenen Einrichtung gegenüberliegt, ist
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Zähnen F hineinragt, eine bestimmte Matrize dieser Stange unmittelbar über die Öffnung b2 der Gussform eingestellt ist. Die Zähne F sind von gleicher Länge oder länger als die längste zu giessende Zeile. Um erkennen zu können, welche Zahnlücke gewählt werden muss, um eine bestimmte Matrize über die Gussform zu bringen, können die Zähne mit Zeichen. versehen sein (Fig. 9). Vorzugs weise ist jedoch eine Reihe solcher Zeichen d3 entlang der Innenkante der Vorderseite des Rahmens angeordnet, über welche die Spitze der auf dem Handrad D angeordneten Feder d5 gleitet. Die jeweilige Stellung einer Matrize kann leicht dadurch erkannt werden, dass man die Stellung der Feder auf den Zeichen beachtet.
Die Vorwärtsbewegung des Rahmens D durch die mittels des Setzorgans E eingestellten Stangen wird dadurch beendet, dass ein Block d10 (Fig. 3) an der Unterseite des hinteren Rahmenendes in eine entsprechende Aussparung a8 der die hintere Wandung der Vertiefung a1 der Platte. A bildenden Rippe a2 trifft. Die in der Richtung des Giessschlitzes angeordnete Vertiefung a9, in welcher der Block d10 gleitet, unterstützt bei der Bewegung des Rahmens die Führung des letzteren.
In der Schlussstellung ragen die Zähne F des Rahmens über die Gesamtheit der Stangen C hin, so dass die sämtlichen eingestellten Stangen gegen Längsverschiebung gesichert sind. Die jeweilig nicht erforderlichen Stangen werden auf der Vorderseite der Vertiefung angeordnet. während die verwendeten Stangen von Federn a10 zusammengehalten werden (Fig. 1).
Auf jeder Seite der Längsachse des Tisches und symmetrisch zu der Öffnung der Gussform sind zwei besonders breite Zähne F angeordnet (Fig. 5 und 9). Jeder dieser Zähne nimmt denselben
Raum ein wie zwei gewöhnliche Zähne. Diese grossen Zähne enthalten auf ihrer Unterseite Rippen {3 (Fig. 5). die in die Quernuten cI auf der Oberseite der Matrizenstangen hineinragen. Dadurch.
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der Oberseite der Stangen in die Lücken f zwischen den Zähnen des Rahmens dient nur als Grobeinstellung für die Stangen während die Feineinstellung durch das Ineinandergreifen der Rippen und Nuten erreicht wird.
Bei Beendigung des Zusammenstellens einer Zeile wird häufig ein geringer Raum übrig bleiben (Fig. 7), so dass man die Zeile vor dem Giessen justieren muss. Diese Justierung erfolgt der Erfindung gemäss in einfacher Weise dadurch, dass die Spatien bildenden Paare von Matnzen- stangen mit nebeneinander liegenden Enden kräftig zusammengeschoben werden. Hiedurch werden die Spatien vergrössert, bis die ganze Zeile ausgefüllt ist. Das Zusammenschieben der als Keilspatien dienenden Stangen behufs Ausschliessung der
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in der Vertiefung al angeordnet sind. Sie liegen ausserhalb des von den Stangen in Anspruch genommenen Raumes. selbst wenn diese mit ihrem dicken Ende auf den grössten Abstand von der Gussform zurückgezogen sind.
Die Blöcke stehen durch am Gestell angelenkte doppelarmige Hebel h und Lenkstangen hl mit eh ander in Verbindung. Einer der Hebel trägt einen Handgriff h2. mittels dessen beide Blöcke gleichzeitig nach innen zunächst bis an die über die axdprn Stangn- enden hervorstehenden dicken Enden der als Spatien dienenden Stangen vorgeschoben werden. worauf dann ein weiteres Vorschieben erfolgt. Dabei schieben die dünnen Enden der a], Spaten dienenden Stangen die anderen Zeilenteile auseinander, bis die Zeile vollkommen justiert ist.
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Ausschnitt c6 am dicken Ende jeder Stange eingreifen kann (Fig. 7 und 8).
Um die Stangen nach dem Zusammensetzen und Justieren an die Form zu pressen, ist auf dem äusseren Ende eines über die itangen und den Rahmen D ragenden Armes JI ein in der Senkrechten bewegbarer Block J angeordnet (Fig. l und 3). In dem dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt die Verschiebung
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Zahn F des Setzrahmens D. Das Auswählen des Zahnes wird durch die Zeichenfl auí den Zähnen oder die Zeichen ds auf der vorderen Innenkante des Rahmens erleichtert. Die letztgenannten Zeichen d8 sind deswegen dienlicher, weil der Zeiger d6 sich unmittelbar über ihnen bewegt.
Wenn sich die Stange in der gewünschten Lage befindet, wird die Welle d1 durch eine kleine Abwärtsbewegung des Handgriffes D gedreht, und hiedurch der Kamm soweit vorgeschoben, dass sich der Stift c4 der vordersten Stange zwischen den Setzzähnen F befindet. Infolge derselben Bewegung, weil nämlich das Setzorgan um so viel zurückweicht, als der Kamm sich vorbewegt, tritt der Stift at aus der Nute el auf der unteren Seite des Setzorgans E heraus. In derselben Weise können sämtliche Stangen nacheinander in die gewünschte Lage gebracht werden. Sie werden also gleichzeitig mit dem Eir stellen der jedesmal folgenden Stange durch das Vorschieben des Setzrahmens verriegelt, welcher die Stange gleichzeitig von dem Setzorgan loslöst und zwischen seinen Zähnen verriegelt.
Um ein Spatium einzuschalten, lässt man im allgemeinen ein Paar der Matrizenstangen sich mit ihren dünnen Enden überlappen. In diesem Falle liegen die Stifte d'ausserhalb des Bereiches der Zähne F, während die stumpfen Enden der Stangen sich in dem Bereich der hin und her gehenden Blöcke H befinden (Fig. 7). Um an einer Stelle andere als die gewöhnlichen Spatien herzustellen, können die zur Herstellung solcher Spatien dienenden Stangen von vornherein derart eingestellt werden, da eine oder mehrere von matrizenfreien Stellen c über die Gussform gebracht werden, und hiedurch ein Spatium der gewünschten Breite hergestellt wird. Diese Stangen werden nun bei der endgiltigen Ausschliessung der Zeile nicht von den Blöcken H getroffen.
Nachdem das letzte Wort oder die letzte Silbe der Zeile gesetzt ist, werden die gesetzten Wörter oder Silben durch die Blöcke H auseinandergetrieben und hiedurch die Zeile vollkommen ausgeschlossen.
Nach Beendigung des Ausschliessens der Zeile wird die Zeile dadurch festgepresst. dass der Pressblock J nach unten bewegt wird. Darauf wird die Zeile gegossen. Schliesslich wird die Form mit der gegossenen Zeile aus der in Fig. 3. 5 und 5a dargestellten Lage entfernt. Die Stangen werden
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und darauf nach oben schwingt, so dass er die jetzt wieder in Reihe befindlichen Stifte der Stande) erfasst. Darauf erfolgt wieder ein Setzvorgang zwecks Herstellung einer neuen Zeile. PATENT-ANSPRÜCHE :
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um der Reihe nach mit Stiften auf den Matrizenstangen in Eingriff zu treten. indem jede Stange in die Lage gebracht wird, in der die erforderliche Matrize sich der Giessform gegenüber befindet,
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