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Um beim Rücklauf nur die Züge f offen zu halten, und dadurch die richtige Bremsung zu erzielen, ist am vorderen Ende des Zylinders a in diesem noch ein Ringschieber t auf der Kolbenstange geführt, der beim Vorlauf durch eine Feder i1 zurückgedrückt wird und die Öffnungen y freigibt, beim Rücklauf dagegen durch den Bremsdruck so verschoben wird. dass er die Durch-
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feder k das Rohr vor, und sobald es den Weg s zurückgelegt hat, trifft es mit dem A bzugsstollen m des Verschlusses an einen festen Anschlag n der Wiege und der Schuss wird abgefeuert. Das Rohr macht alsdann infolge des Rückstosses seinen Rücklauf, an dessen Ende es wieder durch die Abfangvorrichtung l festgehalten wird, um von neuem geladen und gerichtet zu werden.
Tritt bei Erreichung der Feuerstellung ein Versager ein, so setzt das Rohr infolge des Aus-
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gefüllt, wenn die Teile die in Fig. 1 veranschaulichte Feuerstellung einnehmen. Damit diese Art der Füllung durchführbar ist. ist der erwähnte Ausgleicher p angeordnet, der im Falle eines Versagers der Bremsflüssigkeit den Eintritt in den besonderen Raum gestattet.
Wird das Rohr aus der Versagerstellung wieder herausgezogen. so nimmt der Kolben p unter dem Einfluss der Feder q wieder die strichpunktierte Stellung ein.
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aus dem Zylinder entstehenden Vakuums in der Weise mitwirken, dass durch entsprechende Bemessungen der Durchflussöffnungen d, die mit den Zügen f den (''bertritt der Flüssigkeit ermölichen, beim Vorlauf keine Bremsung eintritt, ausser, wenn etwa im Falle eines Versagers
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lediglich durch die Züge auf die andere Kolbenseite treten, die so bemessen sind, dass die erforder- liehe. Bremswirkung eintritt.
Die Ausführungsform nach Fig. 7 stimmt mit derjenigen nach Fig. 6 insofern überein, als auch hier nur ein Zylinder vorgesehen ist. Der Kolben ist hier anders konstruiert und enthält Durchflussöffnungen c, die durch ein mit einem Schieber z verbundenes Ventil y beim Rücklauf abgeschlossen werden. Beim Vorlauf öffnet sich das Ventil durch die Richtung des Flüssigkeitstromes und gestattet den bremsungsfreien Übertritt der Flüssigkeit auf die andere Kolbenseite, wobei auch hier wieder der Einfluss des durch den Austritt der Kolbenstange entstandenen Vakuums mitwirkt. Auch hier dienen die Züge f für den gedrosselten Übertritt der Flüssigkeit beim Rücklauf.
Der im Falle eines Versagers die Bremsung des Vorlaufes bewirkende Dorn o sitzt bei diesem Beispiel an dem Kolben, während die Bohrung 01 durch einen Zylinder gebildet wird, der in den Bremszylinder eingesetzt ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rohrvorlaufgeschütz mit Flässigkeit8bremse, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremszylinder doppelte Wandungen hat, zwischen denen die Bremsflüssigkeit mit Hilfe von Durch- brechungen der inneren Zyhnderwandung beim Vorlauf von der einen auf die andere Kolben- sette überströmen kann, ohne dass dabei eine Bremsung auftritt.
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