AT58173B - Elektrischer Drehofen, insbesondere zur Herstellung von Aluminiumnitrid. - Google Patents

Elektrischer Drehofen, insbesondere zur Herstellung von Aluminiumnitrid.

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    Elektrischer Drehofen, insbesondere zur Herstellung von aluminiumnitrid.   



   . Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Drehofen, der besonders für die Her-   stellung von Aluminiunnitrid   dienen soll. Die Erhitzung geschieht in diesem Ofen durch Wider- 
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 bunden sind. 



   Die Zeichnung stellt einen solchen Ofen in einer Ausführungsform dar. Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch den Ofen, Fig. 2 ein Querschnitt nach der Linie 2-2 der Fig.   l ;   die Fig. 3 und 4 zeigen Querschnitte von Ausführungsformen. 



   A bedeutet den Metallmantel des Ofens, B das feuerfeste Futter ; beide sind an passender 
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 Der im Futter liegende Teil dieser Widerstände ist von bedeutend grösserem Querschnitt als der im Ofen liegende Teil, damit besonders dieser letztere hoch erhitzt wird, so dass die Wärme-   Verluste äusserst gering   sind. Diese    Widerstarde   haben die Richtung eines Durchmessers und jeder folgende ist gegen den vorhergehenden um einen gewissen Winkel versetzt, so dass z. B. der 
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 gegeneinander versetzt sind. 



   Der Strom wird den äussersten Widerständen durch zwei Kupferreifen D und auf ihnen 
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 hierauf in Reihe oder nebeneinander geschaltet werden. Dies bietet den Torteil, dass, wenn der eine Widerstand bricht, der Strom nicht   plötzlich   unterbrochen wird, da er noch durch den zweiten Widerstand des Paares gehen kann. und dass man Zeit hat. die Maschine anzuhalten. 



   Die Zuführung des Stickstoffes oder stickstoffhaltigen Gases geschieht bei E und das Beschicken mit festen Stoffen, Kohle und Bauxit oder anderem tonerdehaltigen Erz bei E'. wo auch   das Gis entweicht. Am   anderen Ende des Ofens ist eine Kammer F   freigel af < sen. in   der sich das Erzeugnis anhäuft. das zeitweise durch eine Tur f abgelassen werden kann Der Ofen 
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 und den Ofen unmittelbar an den zugehörigen Teil der Vorrichtung anzuschliessen. 



   Da endlich die Widerstände aus zwei Teilen bestehen und der Kontakt mitten im Ofen liegt, so wird der   Fbelstand   vermieden, dass etwaige Funken, die durch einen schlechten Kontakt hervorgerufen werden, innerhalb oder in der Nähe des Futters auftreten und so ein unregel- 
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 Ofen als Widerstands-oder als Lichtbogenofen oder als Widerstands-und Lichtbogenofen zugleich zu betreiben. Wenn man Lichtbogen erzeugen will und der Ofen einen grossen Durchmesser hat. so kann man die Lichtbogenstrecke von der Mitte des Ofens   wes   verlegen, um sie näher an die Bescluckungheranzubringen. 



   Die Widerstände können in bekannter Weise auch aus drei Teilen gebildet werden, so dass der mittlere, der den kleinsten Durchmesser hat, den eigentlichen Widerstand bildet, während die beiden äusseren nur zur Stromzuführung dienen. Der mittlere Teil kann in   verschiedenster     Weise ausgebildet sein. Fig. 3 stellt einen solchen Ofen im Querschnitt durch einen der Widerstände dar.   

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 einfach als Stromzuführung dienen. 



   Der mittlere Teil kann aus jeden geeigneten homogenen oder heterogenen Stoff bestehen. 
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 nach dem Brennen die oben angegebene Zusammensetzung entsteht. 



   Eine andere Ausführungsform besteht, wie bereits oben erwähnt wurde, darin, dass man dem mittleren Stab heterogene Struktur gibt, indem man Blöcke oder beliebig geformte   Stuckchen   zu einem kompakten Stabe zusammenkittet. Man kann diese heterogenen Widerstände auf jede geeignete Weise, z. B. folgendermassen herstellen. Man erzeugt eine gewisse Menge von Blöcken, Scheibchen oder beliebigen   Stückelten   gemäss der oben angegebenen Zusammensetzung. Diese kittet man vor dem Brennen zusammen, indem man sie in Teer taucht. Hierauf presst man sie in Form von Stäben und diese werden dann gebrannt.

   Um den Widerstand noch zu   vergrössern.   kann man zwischen die aufeinanderfolgenden Blöcke Aluminiumnitrid, Magnesia oder einen 
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 an der Berührungsstelle der einzelnen Blöcke oder Bruchstücke, so dass der Leitungswiderstand des so zusammengesetzten heterogenen Stabes weit grösser ist als der eines homogenen Stabes gleicher Abmessung. 



   Eine bekannte Ausführungsform für die diametralen Widerstände besteht darin, dass man ihren mittleren, wirksamen Teil durch Aufeinanderlegen einer   Anzahl selbständiger Teile herstellt,   die untereinander durch einfaches Einspannen vereinigt werden. wobei die Stärke des Druckes geregelt werden kann, so dass man in Anwendung eines wohlbekannten Principes den Widerstand und damit auch den Energieverbrauch und die an den Kontaktstellen zwischen den einzelnen 
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 artig sein oder dieser kann aus Würfeln oder Abschnitten verschiedener zusammesetzung gebildet werden. Die Form des Querschnittes der einzelnen Teile. die den Widerstand bilden. kann   behebig   voll oder hohl sein. 



   Der Ofen kann auch zur herstellung anderer Nitride als Aluminiummtrid und überhaupt zur Herstellung beliebiger Erzeugnisse dienen. PATENTANSPRüCHE : 
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AT58173D 1910-08-11 1911-05-17 Elektrischer Drehofen, insbesondere zur Herstellung von Aluminiumnitrid. AT58173B (de)

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