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Einrichtung zum Formen von Kunststeinstufen.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung, welche im wesentlichen aus einer Form und einer Lehre besteht und die genaue. Übertragung der aus einer Zeichnung (Stiegenriss) er- sichtlichen oder durch Rechnung festgestellten Abmessungen und Winkelgrössen der herzustellenden Stufen auf die gegeneinander dementsprechend einstellbaren Teile der Form ermöglicht, so dass nach dem Erhärten der in letzterer eingestampften Kunststeinmasse eine vollkommen richtig dimensionierte Stiegenstufe resultiert, die keiner Nacharbeitung bedarf.
Für Podesttreppen mit untereinander gleichen Stufen kann die einmal mit Hilfe der Lehre eingestellte Form für die entsprechende Anzahl Stufen immer wieder verwendet werden, während bei Wendeltreppen, die über kreisrundem, ovalem oder viereckigem Grunde errichtet werden und deren Stufen hinsichtlich Form und Dimensionierung untereinander verschieden sind, bei Benützung der entsprechend einzustellenden Lehre die notwendigen Änderungen in der gegenseitigen Lage der Formteile leicht und rasch vorgenommen werden können.
Die Lehre besteht zu diesem Zwecke aus zwei aneinander längsverschiebbaren und feststellbaren Leisten, welche an ihren äusseren Enden drehbare und feststellbare Bogenstücke tragen, deren nach einer Sehne verlaufende, gerade oder schwach gekrümmte Endkanten den Stufen- endflächen bzw. ihren Horizontalprojektionen entsprechen. An einer der Leisten sind quer zu denselben zwei in die Projektion der Vorderfläche der Stufe einstellbare, meisselartige Lineale verschiebbar angeordnet, durch deren Einstellung die Lage zweier, den rückwärtigen Falz der Stufe angebender abgeschrägter Backen bestimmt wird.
Die Form, in welche die Kunststeinmasse eingestampft wird, besteht aus einen) Grundbrett. einem daran abnehmbar befestigten Stirnbrett, zwei einstellbaren Winkeln für die Stufenend- liiichen und einer zur Bildung des Falzes an der Stufenunterseite dienenden Zahnschiene.
Letztere sowie die seitlich anstellbaren Winkel werden nach Einsetzen der eingestellten Lehre an die hetreffenden Teile derselben, d. i an deren abgeschrägte Backen und an die äusseren Kanten der Bogenstücke angestellt und festgelegt, worauf nach Entfernen der Lehre das Einstampfen der Kunststeinmasse erfolgt.
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sprechend eingestellte Lehre in Fig. 4 in punktierten Umrisslinien eingezeichnet und in Fig. : 1 die Querschnittsform der fertigen Stufe dargestellt ist. Fig. 6 zeigt ein Stück des Grundrisses einer Wendeltreppe mit den bei Benutzung der den Erfindungsgegenstand bildenden Einrichtung in Betracht kommenden Massangaben.
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längsversehiebliche Leiste b.
Jede dieser Leisten trägt ein drehbares Bogenstück c bzw. d. welche zwecks Ermöglichung einer direkten Winkelablesung mit Transporteuren e ausgestattet sind
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spitzer Winkel ist.
Nach Einstellung der Lehre in der einen oder anderen Weise wird dieselbe wieder gewendet und in'der aus Fig. 1 ersichtlichen Lage auf das Grundbrett k der Form (Fig. 4 und 5) aufgelegt.
Das Grundbrett ist mit dem Stirnbrett o durch Klammern oder dgl. lösbar verbunden.
Beiderseits der den Stirnflächensatz bestimmenden Leiste p dieses Stirnbrettes sind die Schenkel q von Winkeln q, q' anstell- und festschraubbar, deren bei r scharnierartig angelenkte zweite Schenkel q'gegen die Bogenstücke c, d der Lehre anstellbar sind. Um die genaue Anstellung zu ermöglichen und die richtige Form der Stufenendflächen zu sichern, sind an diesen Winkelschenkeln q'Brettchen s, s'stellbar befestigt oder zwischen Bogenstück und Winkelschenkel eingestellt, so dass das einzustampfende Material an den Stufenenden keinerlei Fugen findet, durch welche es austreten kann.
Die Brettchen 8 für Wendeltreppenstufen sind entsprechend den Rändern der Bogenstücke gekrümmt und müssen daher für verschiedene Stufenformen leicht auswechselbar sein. Die beiden Schenkel q, q'jedes Winkels werden nach ihrer Einstellung durch eine an einen der Schenkel angelenkte Spreizstange t, welche in einen Zapfen u des anderen Schenkels eingelenkt und fixiert wird, in ihrer gegenseitigen Stellung festgehalten.
Eine zur Bildung des Falzes an der Hwfemmterseite dienende Profilschiene v, welche an der dem Falzprofil abgekehrten Kante mit einer Verzahnung w versehen ist, wird unterhalb der Winkelschenkel q'auf das Grundbrett k soweit aufgeschoben, bis ihre Falzkante unter die abgeschrägten Backen},) zu liegen kommt, deren Lage durch die Einstellung der Lineale i, i bestimmt ist. Zum Festhalten der Profilschiene ! ; nach ihrer Einstellung dienen Stellstangen x, x, welche in Nuten der Winkelschenkel q', q', verschiebbar und feststellbar sind und bei ihrem Vorschub in Lücken der Verzahnung w eingreifen.
Ein am Stirnbrett o verschieb-und feststellbarer Blechwinkel y dient zum festen Andrücken des Brettchens an das Ende der Falzleiste p des Stirnbrettes o.
Ist auf diese Weise die Form eingestellt, so wird die Lehre zusammengeschoben, aus der
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