AT58037B - Injektionsspritze. - Google Patents

Injektionsspritze.

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  Injektionsspritze. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Injoktionbspritzen, deren zylindrischer, aus Glas hergestellter   Spritzenkörper mit einem Kolben versehen   ist und an deren einem Ende eine Injoktionsnadel aufgesetzt werden kann. Das Neuartige besteht nun darin, dass der mit der (dicken) Injektionssubstanz gefüllte Spritzenkörper an seinen beiden Enden mittels verschiebbarer Pfropfen dicht verschlossen ist. Dadurch wird vermieden, dass die Injektionssubstanz erst angesaugt werden muss, was insbesondere bei Verwendung von dicken Injektionssubstanzen schwierig und zeitraubend ist. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform dargestellt und bedeutet Fig. 1 eine Längsansicht, Fig. 2 einen Schnitt durch den graduierten, mit der Injektionssubstanz   gefltllten   Spritzenkörper und Fig. 3 einen Schnitt durch die Injektionsnadel. 



   Die Injektionssubstanz 1 wird in den zylindrischen Spritzenkörper aus   Glas 2 pin-   gebracht, der aussen eine Graduierung des Volumens durch gleich weit entfernte Striche   S   besitzt und unten in ein konisches Ende verläuft, das aussen etwas aufgerauht ist, um bei Vornahme einer Injektion eine Injektionsnadel 5 dicht ansetzen zu können. 



   Nach Füllung des Spritzenkörpers mit dem gewünschten Volumen wird derselbe von beiden Seiten durch (z. B. aus mit Paraffin getränkter Watte hergestellte) Pfropfen C und 7 dicht abgeschlossen, um so einerseits ein Auslaufen zu verhindern, andererseits aber auch eine schädlich wirkende Einwirkung der Luft oder sonstiger   äusserer Agenzien   zu vermeiden. 



   Soll nun eine Injektion vorgenommen werden, so wird an dem weiteren Ende 8 des Spritzenkörpers 2 der (Glas-) Kolben 9 eingesetzt und mit Hilfe desselben der untere Pfropfen 6 vorsichtig ausgestossen und dann die Injektionsnadel 5 dicht auf das aufgerauhte konische Ende 4 des Röhrchens aufgesetzt, worauf die Injektion begonnen werden kann. 

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