AT57277B - Spitzenaufzwickvorrichtung für Bettzwickmaschinen. - Google Patents

Spitzenaufzwickvorrichtung für Bettzwickmaschinen.

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  Spitzen auf zwickvorrichtung für   Bettzwickmaschinen.   



   Die vorliegende Erfindung betrifft Spitzenaufzwickvorrichtungen für Bettzwickmaschinen und bezweckt, dieselben so auszubilden, dass die Randteile des aufzuzwickenden Oberleders mit Genauigkeit in den von der abgesetzten Sohlenkante und der Lippe oder Schulter der Sohle gebildeten Winkel hineingepresst werden. Dies ist besonders notwendig, wenn ein Einbindemittel angewendet wird, welches das Oberleder an der Schuhspitze   vorilbergehend   in aufgezwickter Lage hält. 



   Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die   überschieben   derart angeordnet sind, dass die inneren Kanten quer zur Vorschubrichtung soweit hervorragen, dass sie zuerst auf   das Werkstück   einwirken und den Randteil des Oberleders mit Bezug auf den   Schubboden abwärts-und einwärtsdrücken Zweckmässig   sind die Sitze der Halter der Überschieber mit Bezug auf die wirksamen Kanten der   Überschiaber abwärts   zu geneigt. 



  Die Überschieber sind gemäss der   Erfilldung   in einer Ebene angeordnet, die einen Winkel mit der Ebene bildet, in der die Überschieber bewegt werden. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass an den wirksamen Kanten der Überschieber eine Einfassung oder Rippe angebracht ist, die das Oberleder in den von der abgesetzten Sohlenkante und der Lippe oder Schulter der Sohle gebildeten Winkel   hineinpresst.   



   Zweckmässig sind sowohl die wirksamen Kanten als auch die oberen und unteren Seiten der   Überschieber   beiderseits mit   Abschrägungen   bzw. geneigten Flächen versehen, so dass ein und   dieselbe Gruppe von Üborschiebern   nach erfolgtem Umdrehen und Auswechseln zum Aufzwicken von rechten bzw. linken Schuhen verwendet werden kann. 



   Der   Ernndnngsgogenstaud   ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Fig. 1 ist ein Schaubild der Spitzenaufzwickvorrichtung einer Bettzwickmaschine. Fig. 2 ist eine Seitenansicht eines Halters des Überschiebers und des den Überschieber festhaltenden   Ktonmghedes. Fig.   3 erläutert in einem   Grundriss   die Notwendigkeit der Anwendung verschiedenartiger Überschieber, wenn rechte und linke Schuhe auf einbällige Leisten gezwickt   werden sollen. Fig. 4 und 5 zeigen abgeänderte Ausführungsformen.   



   Die Halter 2 der Überschicher gleiten in einen Wagen 4 und können vorwärts und 
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   parallel zur Ebene des Schuhbodens des auf dem Spitzenauflager 8 aufliegenden Schuhes sind. Die Neigung. der oberen Wandung der Sitze der Überschieber ist so gewählt, dass   
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 und der Lippe oder der Schulter der Sohle abgebildeten Winkel   hineingepresst   werden. Die in den Fig. 1 bis   3   dargestellten   Überschieber   sind an beiden Seiten mit Ahschrägungen versehen, so dass sie umgedreht und ausgewechselt werden können. Fig. 4 zeigt einen nur an einer Seite benutzbaren Überschieber üblicher Bauart, der in einem gemäss der Erfindung ausgebildeten geneigten Sitz des Halters   2   untergebracht ist.

   Der in Fig. 5 dargestellte   Oberschieber ist   mit einer Einfassung oder Rippe vorsehen, die das Oberleder in den von der angesetzten Sohlenkante und der Lippe oder Schulter der Sohle gebildeten Winkel hineinpresst. Der in Fig. 4 dargestellte Überschieber kann vorteilhaft auch an Haltern mit Sitzen üblicher Ausbildung angewendet werden. 



   Fig. 2 lässt erkennen, dass die Sitze der Überschieber in dem Halter 2 mit Bezug auf die Mittellinie des Schuhes geneigt sind, so dass die   Überschiebor   in einer abwärts gegen die Spitze und Seiten des Leistens geneigten Ebene liegen. 



   Die rückwärtigen Enden der Wandungen der Sitze der   Halter   sind zweckmässig unterschnitten (10, Fig. 2), so dass Vorsprünge entstehen, die in entsprechend gestaltete Nuten der auswechselbaren Überschiober eintreten. Diese Vorsprünge bilden Widerlager für die   Überschiebor   und unterstützen die Klemmglieder   dz   die   Überschieber mit   Bezug auf die Halter in ortsfester Lage zu halten. Hiedurch werden Kippbewegungen oder anderweitige unerwünschte Bewegungen der   Überschieber   während der Bearbeitung des Schuhes vermieden.

   Selbstverständlich werden die   Überschieber   nicht nur umgedreht, sondern die linken und rechten Überschieber müssen auch ausgewechselt werden (gestrichelte Linien
Fig. 3), so dass ein und dieselbe Gruppe von Überschiehern zur Bearbeitung rechter und linker   Schohe   angewendet werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Spitzenaufzwickvorrichtung für Bettzwickmaschinen mit   Überschiebern,   dadurch gekennzeichnet, dass die Überschieber   (5)   so angeordnet   sind, dass   die inneren Kanten quer zur Vorschubvorrichtung so weit hervorragen, dass sie zuerst auf das Werkstück einwirken und den Randteil des Oberlederrandes mit Bezug auf den Schuh hoden nach abwärts und   einwärts   drücken.

Claims (1)

  1. 2. Spitzenaufzwickvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitze der Halter (2) der Überschieber (5) mit Bezug auf die wirksamen Kanten der Überschieber abwärts zu geneigt sind.
    3. Spitzenaufzwickvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den wirksamen Kanten der Überschieber eine Einfassung oder Rippe (9) angebracht ist, die das Oberleder in den von der abgesetzten Sohlenkante und der Lippe oder Schulter der Sohle gebildeten Winkel hineinpresst.
    4. Spitzenanfzwickvorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die wirksamen Kanten als auch die oberen und unteren Seiten der Überschieher beiderseits mit Abschrägungenbzw. geeigneten Flächen versehen sind, so dass ein und dieselbe Gruppe von Überschiebern nach erfolgtem Umdrehen und Auswechseln zum Auf- zwicken von rechten bzw. linken Schuhen verwendet werden kann.
AT57277D 1910-06-06 1911-06-01 Spitzenaufzwickvorrichtung für Bettzwickmaschinen. AT57277B (de)

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