AT56343B - Klosettspülvorrichtung. - Google Patents

Klosettspülvorrichtung.

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AT56343B
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AT
Austria
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bell
valve
lever
flushing device
toilet flushing
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Inventor
Mathias Schuetz
August Kwasny
Original Assignee
Mathias Schuetz
August Kwasny
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  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Klosettspülvorrichtung.   



   Die Erfindung betrifft eine Spülvorrichtung für Klosetts, bei welcher die Entleerung des Reservoirs durch mittels Hebelzuges bewirkte Hebung der Glocke und des Auslassventiles erfolgt, und gleichzeitig mit der Heberglocke und dem Auslassventil ein Belüftungsventil gehoben werden kann, um ein vollständiges Entleeren des Reservoirs zu verhindern. Von bekannten   Spüleinrichtungen   dieser Art unterscheidet sich die vorliegende gemäss der Erfindung dadurch, dass das Belüftungsventil in der Decke der Glocke zentrisch zu deren Achse angeordnet ist und von einer in dieser Achse heb-und senkbar angebrachten Stange betätigt wird, so dass eine sichere zentnsche Führung   dieser Teile   ermöglicht ist. 



   Das Belüftungsvontil ist zweckmässig durch   abbebbare Ausgestaltung   der Glockendecke gebildet, und der   Betätigungshebel   für dieses Ventil mit demjenigen für die Glocke bzw. das Auslassventil derart gekuppelt, dass hintereinander vorerst das   Belüftungsventil.   und dadurch sofort das   Auslassventil   geöffnet wird. 



   In der Zeichnung ist eine solche Einrichtung beispielsweise zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Fig. 1 das Reservoir in lotrechtem Längsschnitt, Fig. 2 eine teilweise Aussenansicht, Fig. 3 dieselbe senkrecht zu Fig. 2 gesehen. Fig. 4 und   5 zwei   zueinander senkrechte Schnitte des die Hebel aufnehmenden Gehäuseteiles in vergrössertem   Massstabe. Fig.   6 und 7 zeigen Einzelnheiten im Schaubild. 



   Das Reservoir besteht in bekannter Weise aus dem   Hauptbehälter a, n   dessen mittlerer Vertiefung das mit dem eingeschraubten Ventil   @   und der Dichtungsscheibe j versehene   Heberrohr   g auf dem durch   Unterlagsscheiben/. m   und Mutter n gedichteten
Ventilsitz k inflregt. Dieses Rohr trägt die   Glocke f und   kann mittels eines Stützhebels g, der in einem an dem Ventilsitz aussen angeschraubten Gehäuse o untergebracht bzw. an einer durch dasselbe   gehenden   und aussen durch einen Zughebel r betätigbaren Achse t be- festigt ist. mit der Glocke gehoben werden. 



   Die Achse t ist hohl und mit dem Arm oder Hebel   (1 zweckmässig aus einem Stück,  
Sie besitzt   innerhalb   des Gehäuses o eine ausnehmung (Fig. 5, 6), durch welche ein
Arm r der durch die   Höhlung     hindurchgehenden   Achse s in das Gehäuse hineinreicht. An dem   Aussenende dieser Achse s   ist ein Vierkant vorgesehen, der den Hebel u trägt. Dieser besitzt an der oberen Flache einen Einschnitt, gegen welche sich eine am Gehäuse o mittels   Schraube x angelenkte Klinke M'jeweils   anlegt. 



   Die Decke oder Deckenkappe b bildet einen selbständigen Teil der Glocke, der auf nach Innen gerichteten Flanschen des Glockenmantels, gegebenenfalls unter Zwischenschattung einer Dichtung, abhebbar aufgesetzt ist. Mit der Kappe ist eine   Hubstange h   verbunden, welche durch den die Verbindung der Glocke f mit dem Heberrohr herstellenden Steg d sowie durch die bis in das   Gehäuse 0   reichende hohle Spindel des Ventiles t hindurchgeht, und auf diese Weise   geradegeführt   wird, Nach Verlassen der Spindelbohrung passiert die Stange einen am Arm q vorgesehenen Langschlitz und ruht schliesslich auf dem Arm r
Die untere Kante der   Ventilspinde ! stützt   sich auf den vollen Teil des Armes q. 



   Schliesslich besitzt der Hebel v noch einen Anschlag, gegen welchen sich der   He' !   u stützen kann. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In Ursprungsstellung befindet sich der   Hebel 1L über   dem Anschlag, so dass durch einen Zug an diesem Hebel der Arm r die Stange h und mit ihr die Kappe b so weit hebt, bis der Hebel u an den Anschlag des Hebels v gelangt ; von da an wird der Hebel v mit abwärtsgezogen und hebt hiedurch mittels seines Armes q das Ventil i mit dem Hoberrohr und dem Glockenmantel von seinem Sitz ab, so dass Wasser durch das geöffnete Auslassventil ausströmen kann. Da aber infolge der gelüfteten Glockenkappe die Heberwirkung nicht eintritt, wird Wasser nur solange ausfliessen, als der Hebel u ab-   wärtsgehalten   wird ; sofort nach Auslassen des Hebels wird das Ventil infoige des darauf - lastenden Eigengewichtes der Glocke und des Heberrohres und aus demselben Grunde die Kappe in die   Schliessstellnng   niedergehen. 



   Wird aber an dem Hebel v allein gezogen, dann tritt Heberwirkung ein. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Klosettspölvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass das Belüftungsventil in der Heberglockendecke zentral eingebaut ist und von einer in der Glockenachse gelegenen, heb-und senkbaren Stange betätigt wird, wodurch eine genaue zentrische Führung des   Hetüftungsventils   und der Heberglocke samt dem   Auslassventil   erreicht wird.

Claims (1)

  1. 2. Klosettspülvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Belüftungsventil durch abhebbare Ausgestaltung der Glockendecke (b) hergestellt ist und seine Betätigungsstange (h) auf einem Hubarm (r) aufruht und durch ein Langloch in einem oberhalb dieses Armes angeordneten Hubarm (q) für das Auslassventil (i) und die Heberglocke hindurchgeht.
    3. Klosettspülvorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Arme (r, g) auf ineinander gesteckten Achsen befestigt sind und durch auf diesen Achsen befestigte Hebel in der Weise betätigt werden, dass der Hebel (u) für das Belüftungsventil nach erfolgtem Anhub dieses Ventiles den Hebel (1') für das Auslassventil (11 und die Heberglocke mitnimmt.
AT56343D 1911-01-13 1911-01-13 Klosettspülvorrichtung. AT56343B (de)

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AT56343T 1911-01-13

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AT56343B true AT56343B (de) 1912-11-11

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ID=3577930

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