AT56059B - Steuerung für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Steuerung für Verbrennungskraftmaschinen.

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AT56059B
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Theodore Lafitte
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Theodore Lafitte
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  • Characterised By The Charging Evacuation (AREA)

Description


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 durch mit der Luft in Verbindung   stehende Zwischenräume 11   getrennt. Die eintretende Ladun" ist   da. her nur sehr wenig   durch die Berührung mit den Verbrennungsgasen vorgewärmt und tritt infolgedessen frisch genug ein, um die Steuerkanäle der Zylinderbüchse   genügend   abzukühlen. 



   Fig. 6 zeigt die Gestalt der stufenförmigen Kolbenringe. Diese Form sichert bis zum Augen-   blicke   des Offnens der Kanäle eine vollkommene Abdichtung. Ein Vergleich mit Fig. 7, die einen gewöhnlichen Kolbenring zeigt, erklärt das bereits oben Gesagte. Es ist in der Tat ersichtlich, dass während des der Strecke a-b entsprechenden Weges die Abdichtung keine sichere ist. 



   An seinem oberen Ende ist der zylindrische Schieber 2 auf dem Deckel 12 geführt, der durch das Innere eingebracht und durch eine zentrale Schraube 13 mit dem Zylinder 1 verbunden 
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 beschriebene Kurve mit Bezug auf Punkt 18 eine Art Konchoide des Kreises C, der durch den Punkt 19 beschrieben ist. Die Konstante der Konchoide ist die Entfernung 19-16. Wird diese mit   w bezeichnet, mit o   die Entfernung 18-20 und mit   r   der Radius des Kreises C, so hängt die Form der Konchoide A von den entsprechenden Werten der Grössen nt, a und r ab. 



   Wenn beispielsweise a > r, d. h. der Punkt 18   ausserhalb   des Kreises C liegt und a r < m < a + r, so wird die Gestalt der Kurve eine Acht. Auf diese Weise kann erreicht werden,   dass   die beiden Arme der Kurve ungefähr gleich sind, wie in Fig. 2 dargestellt. Die Welle 20 läuft mit der halben Geschwindigkeit der Hauptwelle um. 



   Die Arbeitsweise ist folgende :   Die Umdrehung   des Gelenkes 19 bewirkt den Hin-und   Hergang der Oeitstange 7J in   der Gleitbahn 17. Die Achse 16 des Lenkers   14   bewegt sich von der einen nach der anderen Seite des Schwingungszapfens 18 und beschreibt so eine Kurve von der Gestalt einer Acht, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Diese Kurve ist ebenso wie der durch den 
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 VerdichtungundExplosion. 



   Der Punkt 19 kommt nacheinander in die eben aufgezählten Lagen in der Richtung des 
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 der kleinen Schleife keine nutzbare Lageänderung des Schiebers entspricht. Ist diese   Bedingung     erfüllt, so entspricht der Teil p-q der Kurve A dem Auspuf@   und der Bogen   s--t   dem Einlass. 



   Während der Punkt 16 den Bogen t-p beschreibt, wird im Zylinder die Verdichtung bewirkt, dann die   Explosion   und die Expansion. 



   Wenn die Konstante m der Konchoide gleich der Summe a + r ist, so erhält man eine Kurve mit nur einer einzigen Schleife, wie in   Fig,   4 dargestellt ist. Von den   Bogen p-q und s-t   entsprichtdereinedemAuspuffundderanderedemEinlass. 



   Bei den Einrichtungen nach Fig. 2, 3 und 4 beschreibt   der Punkt 16 während einer Um-   
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 welle nur mit der halben Umdrehungsgeschwindigkeit angetrieben wird. 



   Wird die Achse   18 in   einer Entfernung, die gleich dem Radius der Kurbel ist, von der Achse 20 angeordnet, so erhält man eine Pascalsche Schnecke, deren Gestalt von der Grösse der   Konstanten m abhängt.   



   Wird   beispielsweise f eringer als   der   Durclmesser r, so kann   erzielt werden, dass die   klein   Schleife der Kurve einem toten Gang der Verteilungsbüchse 2 entsprcht und die Kanäle 4 nicht geöffnet werden. Der Bogen p-a (Fig. 5) der grossen Schleife entspricht dem Auspuff und   der     Bogen,   s-t dem Einlass. Während der Punkt 16 den Bogen v-p beschreibt, wird verdichtet,   dann   erfolgt die Explosion und Expansion. 

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   Damit der Punkt   16   die ganze Kurve   A   beschreibt, muss die Welle 20 zwei Umdrehungen machen. Man erhält dann einen Kreislauf mit vier Takten, indem man die Kurbelwelle 20 auf die Hauptwelle aufkeilt oder beide vereinigt. Diese Einrichtung hat den Vorteil, dass die ganze Vorrichtung beträchtlich einfacher wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Steuerung für Verbrennungskraftmaschinen, bei denen ein Schieber oder eine konzentrisch 
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 keit der Hauptwelle umläuft.

Claims (1)

  1. 2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die durch den Endpunkt des Lenkers (14) beschriebene achtförmige Kurve (A) möglichst gleiche Schleifen aufweist. von denen die eine dem Einlass und die andere dem Auspuff entspricht.
    3. Steuerung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die durch das untere Ende des Lenkers beschriebene Kurve (A) zwei verschieden grosse Schleifen aufweist, wobei die grosse Schleife in ihrem oberen Teile dem Auspuff und in ihrem unteren Teile dem Einlass oder um gekehrt entspricht, wogegen die andere Schleife genügend klein ist, um ohne steuernden Einfluss auf den Schieber bzw. die Büchse zu sein.
    4. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerwelle (20) sich mit der Geschwindigkeit der Hauptwelle dreht und die Schwingachse (18) der Gleitbahn (17), die die Gleitstnge (15) trägt, von der Steuerwelle in einer Entfernung liegt, die gleich der Läne der Hilfskurbel (r) ist, so dass das untere Ende des Lenkers (14) für zwei Umdrehungen der Steuerwelle eine Pascalsche Schnecke beschreibt, bei der nur die äussere Schleife die Steuerung bewirkt.
    5, Steuerung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei um den Zylinder angeordnete. zweiteilige Hauben (7, 8), deren einer Teil mit dem Vergaser, deren anderer Teil mit dem Auspuff verbunden ist, wobei die beiden Teile jeder Haube durch einen mit der Aussenluft in Verbindung stehenden Raum (11) getrennt sind.
    6. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieberbüchse an ihrem oberen Ende an dem von innen in den Zylinder eingebrachten Zylinderdeckel (12) geführt ist. EMI3.2
AT56059D 1910-11-17 1911-11-17 Steuerung für Verbrennungskraftmaschinen. AT56059B (de)

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FR56059X 1910-11-17

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AT56059B true AT56059B (de) 1912-10-25

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ID=8690330

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