AT55641B - Galvanisches Element. - Google Patents

Galvanisches Element.

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AT55641B
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manganese oxide
zinc
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Georges Schauli
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  Galvanisches Element. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine elektrische Batterie mit einem, Metallchloride oder Kalksalze enthaltenden Elektrolyten und einer negativen, aus Zink bestehenden Elektrode und einer positiven Elektrode, welche gemäss der Erfindung aus einem Gemenge von Graphit oder Holzkohle, gegebenenfalls Manganoxyd und einem Pulver besteht, das dadurch erhalten wird, dass chemisch reines Manganmetall, beispielsweise etwa   41/2   kg in einem   Graphittiegel   entsprechender Grösse geschmolzen und während zirka zwei Stunden in Fluss gehalten wird, wobei bei genügend hohem Erhitzen ungefähr bei 15300 bis 16500 C, das Metall einen Teil des Graphittiegels (wie diese   Kohleform   es gestattet) löst und schmilzt und bei Abkühlung von selbst ein schwarzes Pulver ausscheidet,

   das als   "künstliches Manganoxyd" bezeichnet werden 8011   und aus Verbindungen des Mangan mit   Kol'tcnstoff   und Sauerstoff besteht. Dieses Pulver ist äusserst oxydierend und höchst wirksam als Depolarisator. 



   Als günstiges Mengenverhältnis wurde gefunden : ungefähr 40 Teile von Graphit oder Holzkohle und natürlichem Manganoxyd und ungefähr 10 Teile des erwähnten Pulvers, welche von 50 Teilen eines Gemenges aus Metallchloriden oder Kalksalzen umhüllt sind. 



   Die positive und negative Elektrode sind in einem aus stärkeähnlichen oder gummiartigen Substanzen, wie Flockenreis, Gummiarabikum, Bassoringummi, Baumgummi, Dextrin, Lignin, Lichenin, Zellulose, Tragantgummi, Phytocolla oder Glutin, Inulin oder Paramylon, bestehenden Elektrolyten eingebracht. 



   Diese gummiartigen Substanzen werden in Wasser gequollen, durch Erhitzung eingeengt und hierauf mit für die Elektrolyten bekannten Chloriden, wie Zinkchlorid,
Ammoniumchlorid, vermischt, worauf das Material, welches nun in halbflüssigem Zustande ist, auskühlen gelassen und dann in die Batterie bis zur erforderlichen Höhe eingegossen oder eingepresst wird. 



   Der innere Widerstand einer Batterie nach der Erfindung ist sehr gering, sie kann daher für fast alle medizinischen Zwecke, für Motorenzündung, telegraphische und telephonische Zwecke und überhaupt überall dort verwendet werden, wo ein Strom von ge- wisser Stärke erforderlich ist. 



   Man muss Sorge tragen, dass alle verwendeten Chemikalien handels-und chemisch rein sind und nicht einer staubigen oder feuchten Atmosphäre ausgesetzt oder unbedeckt gelassen werden, so dass Fremdkörper in die Masse mit eingemischt werden könnten. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform in einfacher und mehrteiliger Anordnung gezeigt. Fig. 1 ist ein Schnitt durch eine   Einzelbatterie,   Fig. 2 ein wagerechter Schnitt nach der Linie a-a der Fig. 1. Fig. 3 eine Draufsicht auf eine mehrteilige Batterie. 



   1 ist das Gehäuse, 2 das negative   Element, 5   der gegossene   Zinkrahmen   bzw. die die negativen Elemente zusammenhaltenden Zinkstreifen ; 4 und 5 sind die positiven
Elemente, 4 der Brei von Chloriden und Kalksalzen und 5 das Gemenge von Graphit oder
Holzkohle oder Holzkohle und   natürlichem     l\1anganoxyd   und künstlichem Manganoxyd ;   5u 1st   die   Kohlenstange,   6 ein isolierender Boden, auf welchem die Elemente ruhen, falls sie nicht frei   aufgehangen   werden, 7 die   Glas-oder Ebonitröbrchen, S   der Elektrolyt,   . 9   die positive und 10 die negative Polklemme und 11 endlich ein   Abschlussmittel.   



   In Fig. 3 ist eine Anzahl positiver und negativer Elektroden mit ihren Polen und
Röhrchen als in einen   Behälter j !   versenkt dargestellt, der durch ein Abschlussmittel 11 abgeschlossen ist. Die Pole sind durch   Drähte 12 3 und 13   verbunden, doch könnten selbst- verständlich auch beliebig andere Verbindungen hiefür gewählt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Galvanische Batterie mit einer Zink-und einer Kohlenelektrode und einem Metallchlorid enthaltenden Elektrolyten, dadurch gekennzeichnet, dass der allenfalls mit Mangan- oxyd versetzten Kohleneiektrode ein durch Schmelzen von metallischem Mangan in einem üraphit-oder Kohletiegel bei Auskühlung erhaltenes Pulver, bestehend aus Verbindungen des Miangans mit Sauerstoff und Kohlenstoff, zugesetzt ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT55641D 1909-06-12 1909-06-12 Galvanisches Element. AT55641B (de)

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