Vorliegende Erfindung betrifft eine Ausführungsform der Walzenstellvorrichtung gemäss Anspruch 3 des Patentes Nr. 53743, bei welcher für die den Druckentlastungsspindeln gegenüberliegenden Stellspindeln der beiden Lager der Oberwalze nur ein einziger Stell- zylindur vorgesehen ist. Die Erfindung bezweckt, durch möglichst einfache Mittel neben der achsialen Verstellung der vom Stellzylinder aus betätigten Stellspindeln auch eine Feineinstellung derselben unabhängig voneinander bewirken zu können, um so dem Walzer zu ermöglichen, selbst, ohne in seiner Arbeit aufgehalten zu sein, die Nachstellung besorgen zu können.
Dies wird dadurch erreicht, dass das den Kolben des Stellzylinders mit den Stellspindeln verbindende Hebelwerk an auf den Stellspindeln verschraubbaren Büchsen angreift, so dass mittels des Hebelwerkes beide Spindeln gemeinsam achsial verstellt und sodann behufs Feineinstellung der einen oder anderen Stellspindel diese durch gesondertes Verdrehen in der zugehörigen Büchse unabhängig von der anderen Sellspindel nachgestellt werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Walzenstellvorrichtung in einer Endansicht und Fig. 2 dieselbe in einer Seitenansicht.
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zylinder d durch den für beide Lager der Oberwalze gemeinsamen Stellzylinder e mittels eines Ilebelsystems (oder Zahnstangenübersetzung), auf welches die Kolbenstange c dieses Zylinders einwirkt. Das dargestellte Hebelsystem besteht aus einem Übertragungshebel v, dessen mit ihm starr verbundene Drehwelle VI an ihrem anderen Ende einen zweiten Hebelarm 1'2 in starrer Verbindung trägt.
Die abwärtsgerichteten Hebelarme v und V2 drucken auf die auf die Anzugkeile a wirkenden Stellspindeln M', so dass beide Anzugkeile zwangläufig in gleicher Art angestellt werden.
Für den Fall, als sich an den beiden Zapfen der Oberwalze ungleiche Drücke ergeben, kann dadurch nachgeholfen werden, dass jede. der beiden Stellspindeln, welche auf die Anzngkeile ''inwirken, für sich eine Feineinstellung erhält. Zu diesem Zwecke ist jede
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mit Muttergewinde versehenen Büchse w1 verschraubbar. Durch Drehen der mit einem Vierkantkopf ausgestatteten Spindel w in der gegen Drehung gesicherten, Buchse tp, kann jeder Anzugkeil für sich und unabhängig von dem anderen entsprechend nachgestellt werden. Zufolge der Einfachheit dieser Vorrichtung kann der Walzer selbst die Nach- stellung besorgen, ohne in seiner Arbeit aufgehalten zu sein.
PATENT-ANSPRUCH :
Eine Ausführungsform der Walzenstellvorrichtung nach Anspruch 3 des Stammpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelwerk, welches den Kolben des gemeinsamen Stellzylinders (e) für die den Druckentlastungsspindeln gegenüberliegenden Stellspindeln (w) der beiden Oberwalzenlager mit diesen Spindeln (w) verbindet, an auf den Spindeln CM' verschraubbaren Büchsen (w1) angreift, so dass ausser der gemeinsamen achsialen Verstellung dieser Spindeln mittels des Hebelwerkes noch eine Feineinstellung der Spindeln unabhängig voneinanderurch gesondertes Verdrehen derselben in ihren Büchsen bewirkt werden kann.
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