DE217980C - - Google Patents

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DE217980C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/04Spindles
    • D01H7/041Spindles with sliding contact bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
f ten = Cgcmpte
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 217980 ~~ KLASSE 76 c. GRUPPE
Hals- und Fußlager, besteht. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Oktober 1908 ab.
Spindellagerungen, deren Spindelfuß und Spindelhals aus zwei Teilen von verschiedenem Material bestehen, die in geeigneter Weise miteinander verbunden werden, sind mehrfach bekannt. Meist wird der die Spindellagerung aufnehmende Teil mittels Gewinde mit dem Spindelfußlager verbunden. Es gibt aber auch Spindellagerungen, bei denen zur Aufnahme der Lagerungsbüchse für die eigentliche Spindel ein Stahlrohr mit dem Spindelfußlager verbunden wird. Bei diesen Verbindungen ist nun das Spindelhalslager entweder als ein zylindrisches Stahlrohr drehbar in dem Spindelfußlager zwecks Höheneinstellung der Spindel angeordnet, oder es ist als ein schwach konisches Rohr in eine konische Bohrung des Spindelfußlagers eingepaßt, wobei aber die eigentliche Verbindung mit dem Fußstück noch durch andere Mittel (Federn) geschieht.
Die vorliegende Erfindung, deren Gegenstand zur zweiten Gruppe gehört, zeichnet sich nun den bekannten Spindellagerungen gegenüber dadurch aus, daß das in das Spindelfußlager einzusetzende Spindelhalslager als ein Stahlrohr mit kegelförmig erweitertem unteren Ende in eine entsprechende Bohrung des Fußlagers eingreift. Hierdurch ist eine vollkommen starre und deshalb dauerhafte Verbindung zwischen Fußlager und Halslager geschaffen, die den rüttelnden Bewegungen der rasch laufenden Spindeln standhält. Der gewerbliche Vorteil dieser Verbindung besteht in der außerordentlichen Einfachheit der Art der Befestigung des Stahlrohres und der sich hieraus ergebenden Billigkeit der Herstellung derartiger Spindellager. Es können ferner eine große Anzahl Spindellager, deren Hals nicht mehr gebrauchsfähig ist, leicht mit einem Stahlrohr auf diese Weise verbunden werden. Es brauchen daher jene Spindellager, die aus Gußeisen bestehen und deren Hals bei unvorsichtigem Herausreißen der vollen Spule zerbrochen war, nicht mehr weggeworfen zu werden.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindurigsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt,
Fig. 2 einen Querschnitt und
Fig. 3 das Stahlrohr mit einem Teil des Spindelfußlagers in größerem Maßstabe.
Der aus Gußeisen hergestellte Spindelfuß 10 hat eine Bohrung 11, in der das Stahlrohr 12 befestigt wird. Die zylindrische Bohrung 11 erweitert sich an ihrem unteren Ende konisch, ist also dort hinterdreht und bildet mit dem Absatz 13 eine ringförmige Nut. Hierbei kann der Absatz 13 entweder wagerecht oder auch konisch angeordnet sein. Die Neigung des Absatzes 13 ist dabei eine solche, daß sie mit dem konisch erweiterten Teil 18 einen spitzen Winkel bildet. Die Wandung des einzusetzenden Stahlrohres 12 ist an ihrem unteren Ende ebenfalls konisch zugeschärft, so daß sie sich verjüngt (vgl. Fig. 3).
Um eine dauerhafte Befestigung des Stahlrohres 12 mit dem Spindelfußlager zu erzielen, wird es in die Bohrung 11 hineingeschlagen, wobei sich das untere Ende des Stahlrohres
in die ringförmige Nut hineinlegt. Der untere zugespitzte Teil der Wandung des Rohres 12, der bisher ebenfalls außen zylindrisch war, erweitert sich dabei und füllt die ringförmige Nut 13 aus. Fig. 3 zeigt das Stählrohr in jenem Augenblick, ehe sich durch weiteres Einschlagen der zugeschärfte Rand in die ringförmige Nut legt, während Fig. 1 das Stahlrohr nach vollständigem Einschlagen zeigt.
Das Rohr 12 hat an seiner inneren Wandung eine durchlaufende Nut 14, die die Feder der Lagerbüchse 15 aufnimmt. Die Nutbreite kann dabei so bemessen werden, daß mehrere der zurzeit gebräuchlichen Lagerbüchsen in das Rohr 12 eingesetzt werden können. In der Lagerbüchse 15 läuft in bekannter Weise die Spindel 17. Der Antrieb der Spindel geschiebt wie üblich mittels eines Schnurwirteis und die Befestigung des Spindelfußlagers an der Spindelbank mittels einer Schraubenmutter.
Das Einsetzen des Rohres kann im übrigen auch auf mechanische Art, z. B. mittels hydraulischen Druckes, geschehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Spindellager, welches aus zwei gesonderten, miteinander verbundenen Teilen, Haisund Fußlager, besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme des Halslagers dienende Bohrung des Fußlagers in eine kegelförmig erweiterte Ringnut ausläuft, in welche das am unteren Ende entsprechend kegelförmig auslaufende Stahlrohr des Halslagers eingeschlagen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE217980C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5092115A (en) * 1989-12-21 1992-03-03 Fritz & Hans Stahlecker Spinning or twisting spindle
US5359842A (en) * 1989-11-17 1994-11-01 Fritz Stahlecker Spinning or twisting shaft bearing assembly with vibration isolation connection arrangement

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5359842A (en) * 1989-11-17 1994-11-01 Fritz Stahlecker Spinning or twisting shaft bearing assembly with vibration isolation connection arrangement
US5092115A (en) * 1989-12-21 1992-03-03 Fritz & Hans Stahlecker Spinning or twisting spindle

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