AT55041B - Einstellvorrichtung bei Plattenwänden. - Google Patents

Einstellvorrichtung bei Plattenwänden.

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AT55041B
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adjustment
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Alfred Bruckner
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Alfred Bruckner
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    Einstellvorrichtung   bel Plattenwänden. 



   Nachstehende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Herstellung von Plattenwänden, bei deren Verwendung die zum Aufbau der Wände erforderlichen Platten nicht dicht zusammenstossen, sondern vielmehr zwischen je zwei Platten ein grösserer Zwischenraum bleibt. 



   Der   Ernndungagegenstand ist   in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar stellt dar :
Fig. 1 eine im Verband herzustellende Plattenwand, an welcher die Einstellvorrichtungen angebracht sind,
Fig. 2 die Plattenwand im Längsschnitt   (A-B),  
Fig. 3 die Ansicht einer Einstellvorrichtung mit daran befestigten Bolzen,
Fig. 4 die Ansicht einer Einstellvorrichtung mit daran befestigter Flügelmutter,
Big. 5 die Einstellvorrichtung mit der Hängegabel in Draufsicht. 



   Wie Fig. 1 zeigt, wird zwischen je zwei benachbarte Platten ein   Zw. schenraum d   belassen. 



  In diesen   Zwischenräumen   d werden nun die in Fig. 3 und 4 dargestellten Einstellvorrichtungen eingesetzt. Diese Einstellvorrichtungen bestehen aus je zwei auf Winkeleisen genieteten Metallplatten e. Die Metallplatten können   zweckmässig   aus Messing hergestellt werden, wodurch infolge der glatten Fläche ein ölen vor dem Guss entbehrlich wird. Die Winkeleisen legen sich fest auf die Platten auf. Die Verbindung derselben wird (s. Fig. 2) durch Bolzen   9   bewirkt, welche durch in den Schalttafeln befindliche Löcher   h   gesteckt werden. Diese Bolzen sind, wie Fig. 2 und 3 zeigt, mit Gewinde versehen, auf welches eine Flügelmutter aufgeschraubt wird. Um auf der Baustelle einen Verlust der Bolzen zu verhindern, werden diese ebenso wie die Flügelmutter mit kleinen Ketten (s.

   Fig. 3 und 4) an den Einstellvorrichtungen selbst befestigt. Erforderlich ist es. dass die Einstellvorrichtungen wenigstens 15 bis 20 cm länger als die Platten sind. 



   Wie Fig. 1 und 2 zeigt, werden die Einstellvorrichtungen in der Art angebracht, dass sie sowohl unten als oben über die Platten vorstehen, so dass auf diese Weise die fertiggestellten Plattenschichten als Führung für die weiteren Schichten dienen. Es bietet dies den grossen Vorteil, dass ein rascheres und lotrechtes Setzen der Platten ermöglicht und das Abloten fast entbehrlich wird. 



   Um die Befestigung der Einstellvorrichtungen an den Platten zu erleichtern, können die Einstellvorrichtungen, wie Fig. 5 darstellt, mit einer Hängevorrichtung versehen werden. Diese Hängevorrichtung besteht aus einer Gabel 1, welche durch zwei am oberen Ende der Einstellvorrichtung angeordnete Schlitze   1n   hindurchgesteckt wird und sich in der horizontalen Zwischenfuge der Plattenwand   auf, die   unteren Platten stützt. Die Gabel 1 wird mittels einer kleinen Kette an der Schalttafel befestigt. 



   Nachdem die Einstellvorrichtungen vor den Zwischenräumen der ersten Plattenschicht angebracht sind und der Ausguss dieser Zwischenräume erfolgt ist, werden die Platten der zweiten Schichte, wie Fig. 1 und 2 zeigt, in den die Führung bildenden oberen Teil der Einstellvorrichtungen eingesetzt. Nach Ausguss der zweiten Schicht werden erst die an der ersten Schicht angebrachten Tafeln entfernt und zur Herstellung der dritten Schicht benutzt usw., bis die Wand fertig ist. 



   Die Einstellvorrichtung gemäss vorliegender Erfindung hat einen doppelten Zweck. Erstens dient sie zum Ausgiessen und Verstreichen der Zwischenräume d, wodurch eine Verwendung von verdorbenem Material sofort feststellbar ist und es den Arbeitern unmöglich gemacht wird, einzelne Platten ohne oder mit   ungenügendem   Bindemittel zu setzen. Zweitens verhindert sie gleichzeitig vollständig ein Vorstehen der Steine der nächst oberen Schichte. Letztere können sogar an den Kanten erheblich beschädigt sein, ohne dass hiedurch eine Benachteiligung oder Verzögerung der Arbeit herbeigeführt wird. 



   Durch die Verwendung dieser Einstellvorrichtung wird die Herstellung der Wände somit wesentlich erleichtert. Nur die erste Plattenschicht braucht mit Schnur gearbeitet zu werden ; (lie unteren Schichten können ohne Anwendung der Richtschnur gesetzt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zu dem Zwecke, beim gleichzeitigen Vergiessen und Verstreichen der Fugen bei Plattenwänden ein Vorstehen einzelner Platten zu verhindern, bestehend aus zwei auf Winkeleisen   3. ufgenieteten Messingplatten (e), welche mittels   eines in der vertikalen Zwischenfuge der
Plattenwand gelegenen, mit   Flügelmutter   versehenen Schraubenbolzens   (g)   in ihrer Lage featgehalten werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese sich mittels eines durch Sthitze (m) der Messingplatten gesteckten Eisengabel (I) auf die unteren Platten stützt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT55041D 1910-03-30 1910-03-30 Einstellvorrichtung bei Plattenwänden. AT55041B (de)

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