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Beim Spülversatz im Bergbau ist man neuerdings bemüht, auch die senkrechten Spülversatzleitungen nach Möglichkeit gegen den Verschleiss durch das Spülgut zu schützen. Man hat dieses bisher durch den Einbau von Futterrohren in die Spülrohre bewirkt. Ein sicher Einbau hat aber verschiedene Nachteile, z. B. dass die Futterrohr leicht platzen und dass dann die Teile der zerstörten Futterrohre die Leitung verstopfen. Ausserdem sind mit einer solchen Auskleidung auch hohe Kosten verbunden und die Auskleidung ist schwer auswechselbar.
Dieser Nachteil soll dadurch vermieden werden, dass ein Schutz der senkrechten Rohre gegen den Verschleiss durch den Spülstrom herbeigeführt wird, ohne dass in die Leituugsrohre irgend welches Schutzfutter eingebaut wird. Gemäss 11er Erfindung wird ein solcher Schutz dadurch herbeigeführt, dass an verschiedenen, in geeigneter Entfernung voneinander liegenden Stellen der senkrechten Spülversatzleitung der Spülstrom nach der Rohrachse bin zusammengedrängt wird. Hiedurch nimmt er seinen Weg in der Mitte der zwischen diesen Stellen liegenden Rohre, ohne die Rohrwandungen wesentlich zu berühren.
Die Entfernung der Stellen, an welchen der Spülstrom zusammengedrängt wird, muss natürlich so bemessen sein, dass auf dem Wege von einer dieser Stellen zur nächsten der Spülstrom nicht Gelegenheit hat, sich vollständig auf die lichte Weite des Rohres wieder auszudehnen, sondern dass er, kurz ehe er diese Ausdehnung wieder erreicht, von neuem zusammengedrängt wird.
Das Zusammendrängen des Spülstromes in der senkrechten Spülversatzleitnng kann auf verschiedene Weise geschehen. Es können z. B. zwischen die Rohre der Leitung in geeigneten Abständen voneinander Einsatzstücke eingeschaltet werden, welche eine Verengung der Leitung bilden und den Spülstrom nach der Leitungsachse hin zusammendrängen. In diesem Falle werden nur die Zwischenstücke von dem Spülstrom angegriffen und diese können, nachdem sie verschlissen sind, leicht ausgewechselt werden.
Auf der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele einer mit Zwischenstücken versehenen senkrechten Spülversatzleitung im Schnitt dargestellt.
Fig. 1 veranschaulicht zwei senkrecht stehende Spülversatzrohre a, zwischen deren Flanschen h ein Zwischenstück c eingesetzt ist, dessen Durchgang sich nach unten hin verengt.
Auch die Zwischenstücke, welche nach den Fig. 2 und 3 verwendet werden, verengen sich in Bezug auf ihre lichte Weite nach unten hin, sie weichen von dem in Fig. 1 dargestellten Zwischenstück nur in Bezug auf die äussere Form ab.
Wie die Zeichnung erkennen lässt, wird ill jedem Zwischenstück c der Spülstrom zu- siunmengedrängt, so dass er von der Wandung des unter dem Zwischenstück liegenden
Rohres a abgehoben wird und etwa, wie mit punktierten Linien dargestellt, in der Mitte dieses Rohres dasselbe durchströmt. Beim Durchgang durch das Rohr dehnt sich der Spül- strom natürlich allmählich wieder aus. Das nächste Zwischenstück ist in einem solchen
Abstande von dem vorhergehenden angeordnet, dass der Spülstrom, bis er auf das nächste
Zwischenstück gelangt, sich nicht vollständig auf die lichte Weite des Rohres a ausdehnen kann, sondern vorher wieder durch das nächste Zwischenstück zusammengedrängt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Schutze senkrechter Spülversatzleitungen gegen Verschleiss, da- durch gekennzeichnet, dass an in geeigneter Entfernung voueinanderliegenden Stellen der
Leitung das Versatzgut nach der Rohrachse hin zusammengedrängt wird, so dass es seinen
Weg in der Mitte der zwischen diesen Stellen liegenden Rohre nimmt, ohne die Rohr- wandungen wesentlich zu berühren.
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