AT166541B - Verfahren zur Ausbeutung von unterirdischen Kohlenlagerstätten - Google Patents
Verfahren zur Ausbeutung von unterirdischen KohlenlagerstättenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Ausbeutung von unterirdischen Kohlenlagerstätten Die Erfindung zielt darauf ab, die Ausbeutung von minderwertigen Kohlenlagerstätten, z. B. Lagerstätten von Lignitkohlen oder Steinkohlen mit hohem Aschegehalt, in wirtschaftlicher Weise zu ermöglichen. Sie besteht im Wesen darin, dass eine mechanische Durchörterung der Kohlenlagerstätte mit Streckenvortriebsmaschinen unter Bildung von Strecken mit kreisförmigem oder annähernd kreisförmigem Profil, allenfalls übereinander versetzt, im weitestgehenden Ausmasse bis zur Grenze der Tragfähigkeit des verbleibenden Teiles des Flözes bei dem voraussichtlichen Gebirgsdruck etwa bis 30-40% der Kubatur der Lagerstätte vorgenommen und das bei der Durch- örterung gewonnene Gut in bekannter Weise zu Tage gefördert wird, wobei diese Durchörterung eine für eine spätere Vergasung vorteilhafte Auflockerung des Kohlenflözes für die Luftzufuhr und Gasabfuhr ergibt. Der verbleibende Teil des Kohlenflözes kann dann in an sich bekannter Weise vergast werden. Auf diese Weise wird ein mechanischer Abbau mit der Möglichkeit der Restvergasung der ab- gebauten Kohlenlagerstätte kombiniert, so dass dadurch eine Höchstausbeute auch bisher als abbauunwürdig angesehener Lagerstätten erreich- bar wird. Der mechanische Abbau bewirkt eine genügende Auflockerung der Lagerstätte für die unterirdische Vergasung, so dass es keiner weiteren Vorbereitungsarbeiten für diese mehr bedarf. Das EMI1.1 Abgesehen davon, dass infolge des anders geformten Profils der Strecken eine kostspielige und zeitraubende Auszimmerung erforderlich ist, müssen die zwischen den Strecken befindlichen Pfeiler nach den üblichen bergmännischen Methoden, wie Hand-und Schiessarbeit, entfernt und die dabei entstehenden Hohlräume allenfalls ausgezimmert und'oder versetzt werden. Wie eingangs bereits erwähnt, sind die durch diese Art der Ausbeutung von Kohlenlagerstätten erwachsenden Kosten so hoch, dass Lagerstätten minderwertiger Kohlen, wie Lignitkohlen oder Kohlen mit hohem Aschegehalt, infolge Unwirtschaftlichkeit als abbauunwürdig anzusehen sind. An Hand der beiliegenden schematischen Zeichnung soll der erfindungsgemässe Abbau eines Kohlenflözes erläutert werden. Fig. 1 zeigt das Schema der Streckenanordnung und Fig. 2 einen Querschnitt durch das Hangende und das Floz. Ausgehend von den drei Schächten 1 werden drei parallele Hauptstrecken 2 in einem Abstand von etwa 100 m aufgefahren. Diese drei Hauptstrecken werden durch parallele Abbaustrecken 3 in einem Abstand von etwa 1 bis 2 m voneinander verbunden. Je nach der Mächtigkeit des abzu- bauenden Flözes werden eine oder mehrere Lagen derartiger Netze von Parallelstrecken übereinander angeordnet, mit der Massgabe, dass die Strecken 3 nicht untereinander zu liegen kommen, sondern gegeneinander versetzt werden (Fig. 2). Auf jeden Fall ist beim Vortreiben der Abbaustrecken 3 darauf zu achten, dass deren Anzahl und Dichte das zulässige Mass, bei welchem sich noch kein störender Gebirgsdruck entwickelt, nicht über- schreitet. Der Minimalabstand des Firstes der obersten Lage von Parallelstrecken vom Hang- enden ist mit etwa 0. 50-0, 70 m bemessen. Für die Vergasung des mechanisch so weit als möglich abgebauten Flözes dient dann beispielsweise die mittlere Hauptstrecke für die Zuführung von Luft, Sauerstoff bzw. Wasserdampf, während durch die beiden anderen Hauptstrecken die gebildeten Vergasungsprodukte, wie Heiz-, Kraft- stoff-oder Synthesegase, abgezogen werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Ausbeutung von unter- irdischen Kohlenlagerstätten, insbesondere Lager- stätten von Lignitkohlen, Steinkohlen mit hohem Aschegehalt oder anderen minderwertigen <Desc/Clms Page number 2> Kohlen, dadurch gekennzeichnet, dass eine mechanische Durchörterung der Kohlenlagerstätte mit Streckenvortriebsmaschinen unter Bildung von Strecken mit kreisförmigem oder annähernd kreisförmigem Profil, allenfalls übereinander versetzt, im weitestgehenden Ausmasse bis zur Grenze der Tragfähigkeit des verbleibenden Teiles des Flözes bei dem voraussichtlichen Gebirgsdruck etwa bis 30-40% der Kubatur der Lagerstätte vor- genommen und das bei der Durchörterung gewonnene Gut in bekannter Weise zu Tage gefördert wird,wobei diese Durchörterung eine für eine spätere Vergasung vorteilhafte Auflockerung des Kohlenflözes für die Luftzufuhr und Gasabfuhr ergibt.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der verbleibende Teil des Flözes in an sich bekannter Weise vergast wird.
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