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Elektromagnetische Zündvorrichtung für Explosion8kraftmaechinen.
Für den Einbau der Zündvorrichtung an die Maschine und auch beim Versagen der letzteren ist es notwendig, den Augenblick der Zündung der Vorrichtung genau zu kennen. Um diesen zu ermitteln, ist bei bekannten Vorrichtungen die Abnahme einzelne ! Teile behufs Freilegung des Ankers notwendig ; vielfach ist hiezu die Abnahme der ganzen Vorrichtung erforderlich. Die vorgeschriebene Stellung des Ankers den Polschuhen gegenüber muss beim Einbau der Vorrichtung genau eingehalten werden, wobei häufig infolge geringer Verdrehung des Ankers beim Einstellen des Antriebsrades die Arbeit wiederholt vorgenommen werden muss, ehe die richtige Wirkung der Vorrichtung erhalten wird.
Ist der Anker richtig eingestellt, so ist noch die Stellung des Stromverteilerarmes zu ermitteln, zu welchem Zweck in dessen Gehäuse Fenster vorgesehen sind ; dann ist der Kolben des Zylinders, in dem die Zündung nach der Lage des Verteilerarmes stattfinden % % tirade, in die höchste Stellung zu bringen.
Die Erfindung betrifft nun eine Einrichtung an Zündvorrichtungen, durch die sowohl die Stellung des Verteilerarmes wie auch die Lage des Ankers von aussen erkennbar und fühlbar gemacht sind. Zu diesem Zwecke ist mit dem Verteilerarm ein Zeiger verbunden, der sich vor einer Zahlenscheibe bewegt und ausserdem mit einem Einschnapphebel versehen ist, der jedesmal im Augenblick der Zündung in eine entsprechende Kerbe der Zahlenscheibe eingreifen kann, sich aber beim Anlauf der Maschine selbsttätig löst. Zur Ermittlung des Augenblickes der Zündung ist deshalb nicht mehr das Freilegen des Ankers, gegebenenfalls unter vollständiger Abnahme der Vorrichtung, notwendig, sondern es kann einfach durch Fühlen am Zeiger die Stellung des Verteilerarmes bestimmt und durch Eindrücken des Einschnapphebels in die zugehörige Kerbe der Anker im Augenblick der Zündung festgehalten werden.
Zeigt sich, dass zwischen den Zündungen und den Stellungen der Kolben der Maschine keine Übereinstimmung herrscht, so ist nur noch die
Kupplung zwischen Maschine und Zündvorrichtung zu lockern und nach Herstellung der Über- einstimmung wieder festzuziehen.
Die Zeichnung zeigt die Erfindung in Fig. 1 schematisch in einem Ausführungsbeispiel.
Fig. 2 und 3 zeigen Zahlenscheibe und Zeiger bei ein-und ausgerückter Stellung des letzteren.
Die Maschine ist durch die Welle c angedeutet. Die Zündvorrichtungen in den vier Zylindern 1, sind wie üblich mit den vier Kontakten des Stromverteilers b verbunden, auf denen der Verteilerarm s schleife,. Auf der Welle des Armes s sitzt ein Zeiger z, der auf einer festen Zahlen-
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besitzt einen Einschnapphebel z', der in Kerben e der Zahlenscheibe a gedrückt werden kann.
Die Lage der Kerben e entspricht den Stellungen des Ankers, in denen durch Öffnung der nicht dargestellten Unterbrecherkontakte die Zündung in dem Zylinder erfolgt, auf dessen Kontakt der Ami s steht. Der Augenblick der Zündung kann demnach durch Eindrücken des Einschnapphebels s'm eine der Kerben e für den zugehörigen Zylinder festgehalten werden. Der Hebel z'steht so unter dem Einfluss einer Feder v, dass er beim Anlauf der Maschine selbsttätig zurückschnappt.
Er ist zu diesem Zweck nach Art der bekannten Kippgesperre so mit dem von der Anker- wciip der Vorrichtung angetriebenen umlaufenden Zeiger z verbunden, dass der Hebel ze sowohl in der Einrriff81age mit einer Kerbe e (Fig. 2) wie auch in seiner anderen Kipplage (Fig. 3) ausserhalb des Kerbenbereiches unter der Wirkung seiner Kippfeder v stehen bleibt.
Da die Feder v nur verhältnismässig schwach ist und die Kerbenflächen geneigt sind, so kann die Eingriffskipplage des Schnapphebels z' beim Andrehen der Maschine leicht überwunden werden und der Hebel z' da. nn unter der Wirkung seiner Feder v in seine freie Kipplage (Fig. 2) aus der Kerbe e zurück- s < hnappen. so dass er beim Umlauf des Zeigers nicht hinderlich ist.
Statt der Zahlenscheibe a könnte naturgemäss auch der Zeiger feststehen und die Scheibe a auf der Welle des Armes s festsitzen.
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