AT54000B - Verfahren zur Verarbeitung von Brennereischlempe. - Google Patents

Verfahren zur Verarbeitung von Brennereischlempe.

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AT54000B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Verarbeitung von Brennereischlempe. 



   Vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des den Gegenstand des Patentes   Nr.   51343 bildenden Verfahrens zur   Verarbeitung von lirennercischlempen,   nach welchem man die Schlempe mit Zellulose, die vorteilhaft in Form von teilweise oder ganz verkohlter Holzzellulose angewendet werden kann, vermengt bzw. von diesem   Produkt   absorbieren lässt, sodann das Gemenge trocknet und ihm das in der Schlempe enthaltene Glyzerin mittels eines oder   mehrerer Lösungsmittel desselben   durch Extraktion oder durch 
 EMI1.1 
 Heizwert erhalten wird, die brikettiert werden kann und beim Verbrennen Alkalisaize   bzw. Rohopttasche zurücklässt.

   Behufs Reinigung des gewonnenen Rohglyzerins wird dieses   in gleicher Weise, wie die als   Ausgangsmaterial   verwendete Schlempe, mit Zellulosekohle, vorteilhaft in Form von teilweise verkohlter, von inkrustierenden Substanzen befreiter   Holzzellulose vermengt.   worauf man aus dem Gemenge das Glyzerin mittels eines Lösungsmittels desselben extraiiert und den sich hichei ergebenden Extraktionsrückstand gewiinschtenfalls der bei der ursprünglichen Schlempeextraktion zurückgebliebenen festen Massebeimischt. 
 EMI1.2 
 unterstützten. 



     1m   nachfolgenden sei das in Rede   stehende Verfahren zur Wiedergewinnung des in   den genannten Extraktionsrückständen zurückgebliebenen Lösungsmittels an einem praktischen 
 EMI1.3 
 der bei der Reinigung des Rohglyzerins im Sinne des Verfahrens des Stammpatentes Nr. 51343 verbleibenden Rückstände handelt. Dieses Durchführungsbeispiel kann aber ganz analog auch auf die Verarbeitung der Rückstände Anwendung finden, die sich bei der Gewinnung des   Rohglyzerins selbst   aus dom   Gemenge von Schtempe und Absorptionsmitte)     ergeben.   



   NachdemdasRohglyzeringemässdemVerfahrendesgenanntenStammpatentesmit   dem Ahsorptionsmittel vermengt,   das   Gemenge sodann behufs Verjagung des Wassers   

 <Desc/Clms Page number 2> 

   vorteilhaft auf etwa 80 erwärmt und im Falle des Vorhandenseins eines Überschusses an Säure durch einen Zusatz von basischen Schlempeaazon nentratisiert worden ist, wird dasselbe zwecks Gewinnung von gereinigtem Glyzerin mit Lösungsmitteln dieses letzteren in Apparaten beliebiger geeigneter Art behandelt. Diese Behandlung kann beispielsweise auch in einer Zentrifuge mit als Filter wirkenden durchbrochenen Wänden erfolgen. Man erhält hiebei als Rückstand eine mit dem angewendeten Lösungsmittel imprägnierte Masse. 



  Um aus derselben gemäss der Erfindung das Lösungsmittel zu'verdrängen, wird diese Masse, falls sie sich nicht schon von der vorausgegangenen Behandlung her in einer geschlossenen Zentrifuge befindet, in eine solche übergeführt und diese letztere alsbald in . Rotation versetzt. Sobald nichts mehr von selbst abläuft, führt man in die Turbinentrommet auf die zu behandelnde Masse eine der weiter oben erwähnten Wasch- oder Verdrängungsflüssigkeiten ein, die das in der Masse noch enthaltene Lösungsmittel mit sich fortführt. 



  Um dann das solcherart aus der Masse entfernte Lösungsmittel als solches wiederzugewinnen, braucht man nur die durch das Abschleudern erhaltene Flüssigkeit einer Destillation zu unterwerfen oder durch Absetzenlassen und Dekantieren zu scheiden. Man erhält hiedurch einerseits die verwendete Waschflüssigkeit, die zu einer neuerlichen Verdrängungsoperation dienen kann, und andererseits das aus der Masse verdrängte Lösungsmittel, das gleichfalls wieder der Verwendung als Extraktionsmittel für Glyzerin fähig erscheint. 



  Ausser den angeführten Waschflüssigkeiten kann zur Verdrängung des Lösungsmittels - insbesondere wenn als solches ein Alkohol-Benzolgemisch verwendet wurde - vorteilhaft auch Petroleum dienen, das sowohl lösend als auch mechanisch auf das zu behandelnde Gemenge wirkt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Weitere Ausbildung des Verfahrens zur Verarbeitung von Brennereischlempen nach Patent Nr. 51343, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstände, die sich bei der Extraktion des Glyzerins aus Gemengen von Schlempe bzw. Rohglyzerin und einem Absorptionsmittel (Zellulose, vorteilhaft in Form von teilweise oder ganz verkohlter Holzzellulose) mit Hilfe eines oder mehrerer Lösungsmittel ergeben, zwecks Wiedergewinnung der in ihnen zurückgeblieben@@ Lösungsmittelanteile einer Auswaschung unter Verwendung von gesättigten lösungen der salzartigen Bestandteile der Schlempc i@ Wasser oder von konzentrierter,
    gtyzerinfrei gemachter Schlempe oder von Petroleum al ? Waschflüssigkeit unterworfen EMI2.1 als Filter wirkenden Wänden vorgenommen wird. um solcherart den Vorgang durch die Wirkung der Zentrifugalkraft zu unterstützen.
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