AT53461B - Selbsttätige Gasabsperrvorrichtung für Gaslampen. - Google Patents
Selbsttätige Gasabsperrvorrichtung für Gaslampen.Info
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Description
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SelbsttätigeGasabeperrvorrichtungfürGaslampen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf selbsttätige Gasabsperrvorrichtungen für Gaslampen mit einem an dem Düsenkörper schleifenden Drehschieber und einer in seinem oberen Teil der Flammenhitze ausgesetzten, gegen Verdrehung gesicherten Hülse und besteht darin, dass die Hülse ein Stück oberhalb des in bekannter Weise oben auf dom Düsenkörper liegenden Drehschiebers frei endet. Dadurch wird beim Brennen der Lampe der Drehschieber infolge der Ausdehnung der Hülse festgeklemmt und beim Verlöschen der Lampe infolge Abkühlung freigegeben und durch Federwirkung sicher in die Schlussstellung gebracht, was insbesondere bei Beleuchtungsanlagen mit mehreren durch einen gemeinsamen Hahn absperrbaren Gaslampen von Wichtigkeit ist, da die Absperrung des Hahnes jeder Einzellampe oft unterlassen wird.
Mittels der Erfindung wird dagegen das sichere Abschliessen des zur Lampe gehörigen Absperrorgans erreicht, sobald die Lampe aus was immer für Gründen verlischt.
In der Zeichnung ist die Erfindung bei einer Gasglühlichtlampe beispielsweise voranschaulicht, und zwar ist Fig. 1 eine Seitenansicht, zum Teil ein Schnitt, und Fig. 2 ewe Draufsicht einer Vorrichtung nach der Erfindung ; Fig. 3 zeigt eine Abänderung der Vorrichtung. 1 bezeichnet den auf die Gasleitung aufzuschraubenden Düsenkörper, 2 das Mischrohr und 3 den Glühstrumpfträger eines Gasglühlichtbrenners. Aus dem Düsenkörper fuhren Löcher 4 in die Mischkammer. Dicht auf der Oberseite des Düsendeckels liegt ein Drehschieber 5 mit Löcher 6, die derart angeordnet sind, dass sie mit den Löchern 4 im Düsondecket zur Deckung kommen können.
Ein kleines Stück oberhalb des Drehschiebers 5 liegt das untere Ende einer auf dem Glühstrumpfträger 3 aufgeschobenen, gegen Drehung auf dem letzteren gesicherten Hülso 11 aus einem Material, dessen Ausdehnungskoeffizient grösser ist als jener des Glühstrumpfträgers 3, z. B. aus Messing. Die Hülse ist am oberen Ende des Glühstrumpfträgers befestigt. Der Drehschieber 5 ist mit einem seitlich vorspringenden Arm 8 ausgestattet, der durch eine Feder 9 mit einem am Düsenkörper befestigten Stift 10 verbunden ist.
Solange die Lampe nicht brennt, wird der das Gasabsperrorgan darstellende Dreh- schieber 5 durch die Feder 9 derart gehalten, dass die Löcher 4 und 6 ausser Deckung sind ; es kann kein Gas ausströmen. Will man die Lampe anzünden, so dreht man den drehschieber 5 mittels eines geeigneten Griffes 7, so dass die Löcher 4 und 6 zur Deckung
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Drehschieber 5 nur noch eine kurze Zeit in der Offenstellung zu halten ; während dieser Zoit dehnt sich die Hülse 11 soweit aus, dass sie sich mit kräftigem Druck an den Drehschieber 5 anlegt. Hierauf kann man den Drehschieber 5 loslassen, der von der Hülse 11 entgegen der Wirkung der Feder 9, in der Offenstellung festgeklemmt wird.
Wird die Lampe verlöscht, so kühlt sich die Hülse 11 alsbald ab und gibt den Drehschieber 5 frei, welcher durch die Feder 9 in die Schlussstellung zurückgeführt wird und den Gaszutritt zur Mischkammer absperrt.
Entsprechend der an sich bekannten Anordnung von ineinandergreifenden Zähnen am ausdehnbaren Organ (Thermostaten) und am Ventilkörper trägt bei der Abänderung nach Fig. 3 der drehschieber 5 an der Oberseite eine den Glühstrumpfträger 3 um- schliessende Muffe mit einem Zahn 14 an der Oberseite. Die am oberen Ende des Glühstrumpfträgers 3 starr befestigte Hülse 11, welche wieder aus einem Material, dessen Aus- dehnungskoeffilient grösser ist als der des Trägers 3, besteht, ist am unteren Ende mit einem Zahn 12 versehen. Die Länge der Hülse 11 ist so bemessen, dass in der Kälte der Zahn 14 unter dem Zahn 12 frei hin und her gehen kann, wie in Fig. 3 in punktierten Linien angedeutet.
Im übrigen ist die Einrichtung des Drehschiebers 6 dieselbe wie mit Bezug auf Fig. 1 und 2 beschrieben.
Will man die Lampe anzünden, so dreht man den Drehschieber 5 in die in vollgezogenen Linien gel ('igtt1 Stellung, bei der die Löcher 4 und 6 in Deckung sind. Sobald
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legt und somit den Drehschieber 5 in der Offenstellung festhält. Verlischt die Lampe, so zieht sich die Hülse 11 wieder zusammen und gibt den Drehschieber 5 frei, der durch seine Feder in die Schlussstellung zurückgeführt wird.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : i. Selbsttätige Gasabsperrvorrichtung für Gaslampen mit einem an dem Düsenkörper schleifenden Drehschieber und einer in seinem oberen Teil der Flammenhitze ausgesetzten, <Desc/Clms Page number 2> gegen Verdrehung gesicherten Hülse, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (11) ein Stück oberhalb des in bekannter Weise oben auf dom Düsenkörper liegenden Drehschiebers (5) frei endet, so dass, wenn beim Brennen der Lampe die Hülse sich ausdehnt, sie den Drehschieber in der Offenstellung festklemmt, beim Verlöschen der Lampe und bei Abkühlung hingegen den Drehschieber freigibt, der dann durch Federwirkung in die Schlussstellung gebracht wird.2. Vorrichtung nach Anspruch 1 unter Benützung von Nasen am Gasventil und an dem der Flammenhitze ausgesetzten Organ, welche, je nachdem die Flamme brennt oder erloschen ist, in bzw. ausser Eingriff zu stehen kommen, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (11) und der über dem Düsenkörper befindliche Drehschieber (5) an den einander zugekehrten Enden je einen Zahn (12 bzw. 14) tragen. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT53461T | 1911-05-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT53461B true AT53461B (de) | 1912-05-10 |
Family
ID=3574774
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT53461D AT53461B (de) | 1911-05-03 | 1911-05-03 | Selbsttätige Gasabsperrvorrichtung für Gaslampen. |
Country Status (1)
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1911
- 1911-05-03 AT AT53461D patent/AT53461B/de active
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