AT53144B - Verfahren zur Darstellung von Zyanwasserstoff und Zyanverbindungen. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Zyanwasserstoff und Zyanverbindungen.

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  Verfahren zur Darstellung von   Zyanwasserstoif und Zyanverbindungen.   



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Darstellung von Zyanwasserstoff und Zyanverbindungen auf katalytischem Wege, welches sehr gute Ausbeuten liefert. 



   Das Wesen der Erfindung besteht dabei hauptsächlich in der Anwendung eines Gasgemenges von flüchtigen oder gasförmigen Stickstoffverbindungen und   ebensolchen Kohlen-   wasserstoffen in möglichst reiner Form, wobei nicht mehr als zehn Volumen der Kohlenwasserstoffe auf ein Volumen der Stickstoffverbindung treffen sollen. Nur unter diesen Bedingungen sind technisch verwertbare Resultate zu erhalten. Besonders geeignet haben sich   drahtnetzförmige   oder dementsprechend geformte Kontaktkörper erwiesen. 



   Als Katalysatoren können beispielsweise verwendet werden :
Gold, Silber, Iridium, Palladium, Rhodium, Kupfer, Mangan, Kobalt, Nickel, Eisen, Chrom und deren Nitride. Auch Metallpaare, wie z. B. Kupferzink (Zink verkupfert) können Anwendung finden. 



   Sehr verschieden ist die Temperatur, auf welche der Katalysator erhitzt werden muss. 



  Sie hängt ab von der   Kontaktsubstanz,   der Gasgeschwindigkeit sowie der Art der einwirkenden Gase. Wird z.   D.   ein Gemenge von Azetylen und Ammoniak über Kupfer geleitet, so tritt Zyanbildung bei 4800 ein. 



   Die Mischung der Gase findet in geeigneten Gasometern statt, in welche die Gase   zweckmässig   durch Druck- und Saugpumpen gelangen. Soll z.   B.   Ammoniak und Azetylen 
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 dadurch erreichen, dass man neben dem eigentlichen Azetylenerzeuger einen Skrubber und einen Ammoniakerzeuger anordnet. Aber auch im Gaserzeuger selbst kann die Mischung vor sich gehen, indem man z. B.   auf Kalziumkarbid   direkt konzentrierte Ammoniakflüssigkeit in geeigneter Weise einwirken lässt. Gute Ausbeuten wurden erzielt, wenn Ammoniak mit der äquivalenten Menge Azetylen (34 Gewichsteile Ammoniakgas und 13 Gewichtsteile Azetylen) über den Katalysator leitet. 



   Aus der Natur der entstehenden Verbindung ergibt sich von selbst, dass es nicht empfehlenswert ist, feuchte Gase in Reaktion treten zu lassen. 



   Die Gaso werden, nachdem sie über den erhitzten Katalysator gestrichen sind, gekühlt und hierauf in einen   Absorptionsappttrat,   der z. B. mit Kalilauge beschickt ist, geleitet. Die austretenden Gase kommen neuerdings zur Verwendung. Die verschiedenen Zyanverbindungen werden auf bekannte Weise aus   Ammoniumzyanid   und Kalziumzyanid erhalten. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von Zyanwasserstoff und Zyanverbindungen durch Überleiten von nüchtigen oder gasförmigen Stickstoffverbindungen und flüchtigen oder gas- förmigen Kohlenwasserstoffen über einen drahtnetzförmigen oder dementsprechend geformten Kontaktkörper, dadurch gekennzeichnet, dass die flüchtigen oder gasförmigen Kohlenwaser- EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT53144D 1910-06-25 1910-06-25 Verfahren zur Darstellung von Zyanwasserstoff und Zyanverbindungen. AT53144B (de)

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