AT52971B - Verfahren zum Imprägnieren von Langholz, z. B. Leitungsmasten und dgl. - Google Patents

Verfahren zum Imprägnieren von Langholz, z. B. Leitungsmasten und dgl.

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AT52971B
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Austria
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masts
long wood
wood
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medullary
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Samuel Haltenberger
Ernst Berdenich
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Samuel Haltenberger
Ernst Berdenich
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Imprägnieren von Langholz, z. B. Leitungsmasten und dgl. 
 EMI1.1 
 fläche des Langholzes eingepresst ; das Eindringen der Flüssigkeit geschieht hiebei nur durch die radialen sogen. Markstrahlzellenbündel ; im Innern des Holzes geschieht dann die Verteilung der Flüssigkeit durch die achsialen Gefässbündel wesentlich rescher. Somit stehen 
 EMI1.2 
 des zu imprägnierenden Nutzholzes und insbesondere mit der Zahl, Grösse und Verteilung der Markstrahlzellen. Es ist ohneweiters klar, dass die   Imprägnierung einer dichten,   an Markstrahlzellen armen Holzart bedeutend mehr Aufwand an Druck. Zeit und Kosten beansprucht, als jene einer Holzart mit zahlreichen Markstrahlzellen.

   Das Wesen der 
 EMI1.3 
 Markstrahlen durch auf beliebige Weise künstlich erzeugte. \on der   Manteinäche in   das Innere des Holzes führende Öffnungen erhöht wird, welche als künstliche Markstrablen wirken und das Eindringen der Flüssigkeit ihrer Anzahl, Grösse, Tiefe und Verteilung entsprechend in   vorausbestimmbarem   Masse mehr oder minder erleichtern.

   Diese künstlichen Markstrahlen müssen jedoch derart erzeugt werden, dass sie sozusagen nur Zellenzwischenräume bilden, d. h. das die Öffnungen erzeugende Werkzeug soll die Zellen   möglichst   nur 
 EMI1.4 
   Zerstörung der Fasern   der bearbeiteten Stelle in   hohem Masse die Festigkeit des Stammes,   während die möglichst ohne Faserzerstörung nur durch Faserverschiebung erzeuten Löcher die Festigkeit überhaupt nicht beeinflussen, weil eben die Fasern nicht zerrissen, sondern 
 EMI1.5 
 auch die dem Verfaulen in verschiedenem   Grade ausgesetzten Teite desselben Stammes in   entsprechend verschiedenem Masse zu imprägnieren.

   Bekanntlich vermorscht der   freistehende   obere Teil und der in das Erdreich gebettete untere Teil der Leitungsmastne sehr langsam, 
 EMI1.6 
 zufolge der wechselnden Feuchtigkeit und der   Pilzflora   äusserst schnell verfaulen, Bei den bisherigen Verfahren musste man den ganzen Mast so stark imprägnieren, dass die erwähnte empfindliche Zone für längere Zeit widerstandsfähig wurde ; da man aber diese Zone nicht stärker imprägnieren konnte, als die anderen Teile desselben Mastes, so wurden eben die oberen und untreen, weniger empfindlichen Teile überfüssigerweise verschwenderisch getränkt. 



  Laut der vorliegenden Erfindung werden nun die empfindlicheren Teile des zu imprägnierenden Langholzes mit einer grösseren Anzahl oder mit tieferen   künstlichen Markstrahlen \ersehen,   während die anderen Teile nur in geringerem Masse oder gar nicht vorbehandelt werden, 

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 so dass bei der Tränkung die Flüssigkeit tiefer und ausgiebiger in die   empfindlicheren   Teile eindringen wird, während die anderen Teile nur eben so viel Flüssigkeit aufnehmen, als zu ihrem geringeren Schutze ausreicht.

   Durch die zweckmässige Verteilung der künstlichen Markstrahlen kann man also die gefährdete Zone tiefer tränken und trotzdem eine bedeutende Ersparnis erzielen, da   die weniger gefährdeten Teile-unabhängig   von der Tränkungstiefe des gefährdeten Teiles-nur eben dem tatsächlichen Bedarfe entsprechend imprägniert werden. 



   Die die künstlichen Markstrahlen bildenden Löcher können sowohl durch entsprechende Handwerkzeuge als auch mittels Maschinen erzeugt werden. Der   zusätzliche Aufwand   an Arbeit wird dadurch reichlich aufgewogen. dass a) das Tränken viel schneller beendet ist, wodurch die Anlage besser ausgenutzt wird ; b) die bisher unerreichte hohe Tränkung des gefährdeten Teiles die Haltbarkeit und somit den Wert des ganzen   Werkstückes ausser-     ordentlich   erhöht ; c) trotz der tiefen Tränkung der gefährdeten Stellen eine beträchtliche (bis 750/0) Ersparnis an   Tränkssüssigkeit   erzielt wird, da die minder gefährdeten Zonen nur bis zu einer, dem tatsächlichen   Bedarfe   entsprechenden Tiefe imprägniert werden. 



    PATENT. ANSPRÜCHE :  
1. Verfahren zum Imprägniere. ; von Langholz, wie Leitungsmasten und   dgl.,   dadurch gekennzeichnet, dass zur Beförderung des Eindringens der   Tränkssüssigkeit   in das Werkstück auf der Mantelfläche derselben Löcher von bestimmter Anzahl. Verteilung und Grösse erzeugt werden, wonach das Werkstück auf bekannte Art imprägniert wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass verschiedene Zonen des Werkstückes verschiedenartig-bzw. einzelne Zonen gar nicht-gelocht werden, so dass EMI2.1
AT52971D 1910-08-11 1910-10-19 Verfahren zum Imprägnieren von Langholz, z. B. Leitungsmasten und dgl. AT52971B (de)

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