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Vorrichtung zur Imprägnierung und zur Färbung von Holzstämmen und Verfahren zum Färben derselben.
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bringe. Zu diesem Abschliessen oder Abdichten der Stirnfläche werden verschiedene Elemente verwendet, mittels deren ein geschlossener Raum zwischen der Stirnfläche und dem Druckraum gebildet wird. Ein allgemein empfundener Nachteil der bisher verwendeten Dichtungselemente
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querschnittes nicht anschmiegen, wodurch jene Teile des Querschnittes, weiche ausserhalb des Dichtungselementes fallen, nicht in den Wirkungsbereich des zur Imprägnierung verwendeten Gases oder der Flüssigkeit gelangen, folglich die Imprägnierung bis zu einem gewissen Grade unvollkommen wird.
Ein anderer Nachteil, welcher ebenfalls eine Folge der Starrheit der Dichtungs- oder Abschlusselemente ist, besteht darin, dass, wenn die Stirnflache schief oder uneben ist, die Dichtung sehr schwierig oder ein beträchtliches Behauen der Holzstämme von unregelmässigem Querschnitt erforderlich ist.
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ein aus weichem Eisen hergestellter, biegsamer Ring und eine mit Leder. Kautsehuk. Leinwand oder anderem geeigneten Material gepolsterte Verschlussplatte verwendet wird, welche Organe sich sowohl dem unregelmässigen Umriss des Holzstammes, wie dessen unebener oder schiefer Ober-
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Mittels dieses Verfahrens kann man ferner alle gewü'. ischten Farben und auch das Imprägnierungsmittel in einem Arbeitsvorgang und in genau abgemessenen Mengen durch das Holz treiben, so dass kein Farbstoff und kein Imprägnierungsmittel verloren geht, was besonders bei Verwendung
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Holzstamm in Bretter geschnitten, so weist deren Oberfläche eine schöne, natürliche Färbung auf, deren schönes Aussehen noch dadurch erhöht wird, dass man die Figuren auf die Stirnfläche des zu färbenden Holzstammes mit mehreren verschiedenen Farben nebeneinander aufzeichnet.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform der Imprägnierungseinrichtung dar.
Fig. 1 zeigt den vertikalen Längsschnitt der Einrichtung mit der Seitenansicht des Holzstammes,
Fig. 2 die Oberansicht des Dichtungsringes mit teilweisem Horizontalschnitt,
Fig. 3 die Vorderansicht der Imprägnierungseinrichtung von rechts gesehen,
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Umriss eingepressten Dichtungsringes.
Die Einrichtung besteht aus zwei auf einer Holzunterlage a verschiebbaren, aus Eisen bestehenden Füsse b und e, welche der Länge des zu imprägnierenden Holzstammes entsprechend in die geeignete Entfernung voneinander gebracht und in dieser Stellung mittels durch die hölzerne Unterlage gesteckten Stifte d festgestellt werden. Der aus Eisen bestehende Fuss bist scheibenförmig ausgebildet und kann behufs Erleichterung des Einlegens des Holzstammes e an seinem unteren Teil um ein Gelenk gedreht und am oberen Teil mittels eines Schraubenbolzens/'am Fuss c festgestellt werden.
Durch den Fuss c bzw. durch die in denselben eingesetzte, mit Gewinde versehenen Büchse g ist eine Pressschraube h geführt, welche mit der mittels Kugelgelenkes ml1 ihm verbundene Scheibe 1 zum Anpressen des Holzstammes an die Dichtungs-und Verschluss- organe dient. Das eine der Verschluss-oder Dichtungsorgane wird von dem aus weichem Eisen hergestellten biegsamen Ring k gebildet, welcher an der einen Seite zugeschärft ist und mit seiner so gebildeten Schneide in die Stirnfläche des Holzstammes e eingepresst wird, während er sich mit seiner stumpfen Seite auf die Verschlussplatte 1 stützt.
Diese Verschlussplatte 1 wird an ihrem
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aus Leder, Kautschuk oder Leinwand hergestellt oder an der Innenseite mit einem dieser Stoffe aus- gepolstert. Um den Ring k nach erfolgter Imprägnierung aus dem Holzstamm e leichter herausziehen zu können, ist der Ring an der Aussenseite mit einer oder mehreren Osen e-e versehen (Fig. 4).
Da der Ring k biegsam ist, kann er vor dem Einpressen in die Stirnfläche des Holzstammes so geformt werden, dass seine Form dem Umriss der Stirnfläche entspreche und sich dabei den eventuellen Unebenheiten der Stirnfläche anschmiegen könne. Da der auf diese Weise in die Stirn- fläche eingepresste Ring bei dem Einspannen des Holzstammes mittels der Pressschraube h mit
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kommener. guter Abschluss und es wird nur ein minimaler äusserer Teil des Querschnittes von dem Imprägnierungsraum ausgeschlossen. Bei dem Einpressen des imprägnierenden Gases odel der Flüssigkeit durch die Rohrleitung m dringt das Gas oder die Flüssigkeit in die Gefässe de, Holzstammes.
Da die zu imprägnierenden Holzstämme verschiedene Querschnitte besitzen, sind zum Einspannen derselben in die Einrichtung mehrere, verschieden grosse Ringe erforderlich und es ist der Grösse des Querschnittes der zu imprägnierenden Holzstämme entsprechend bald der eine bald der andere zu verwenden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Imprägnieren und Durchfärben von Holzstämme, bestehend in einer Zuleitungskammer, die aus einem in die Hirnfläche des Holzes einzutreibenden scharfkantigen Ring und einer gegen die freie, stumpfe Kante abdichtenden mit Zuführungsrohr versehenen Platte gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass der scharfkantige Ring aus dünnem, band- artigem Material besteht, so dass durch Biegen des Ringes die Zuleitungskammer der Querschnittsform des Stammes angepasst werden kann.
2. Verfahren zum Färben von Holzstämme mittels Durchpressen von Flüssigkeit von der