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angeordnet ist, dass die von J beschriebene Kreisfläche mit derjenigen der Bogenführungsrollen parallel läuft. Wird nun J angetrieben, so werden damit zugleich der Bogenträger T und der
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Durch die beschriebene Anordnung ist daher 1. die leichte Ein-und Ausschaltung des Bogens, 2. seine beliebige Anspannung. 3. der wechselnde Bogenanstrich ermöglicht, da der Bogen in leicht geneigter Richtung gegen die Saite streifen muss.
Fig. 3 (Draufsicht) und Fig. 4 (Ansicht) stellen eine andere AuRführungsform dar, wobei
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Hogenenden gezogen und dann mittels ihrer Zwingenösen an den ausgebogenen Enden s der beiden Federn EI, EI eingehakt. Diese sind an dem hier nach oben verlängerten und mit einem Ausschnitt c für die Hebelbewegung versehenen Träger T bei p1.p1 befestigt. Durch die ebenfalls in T befestigten Stellschrauben S, welche durch in den Federn angeordnete Schlitze hindurchführen und deren Muttern die Anspannung der Federn ermöglichen, wird die Spannung des Bogens bewirkt. Diese Ausführungsform empfiehlt sich nur dann, wenn die Winkel der Bogenbahn sehr stumpf sind, da die Federn nur geringe schwankungen der Flügel zulassen.
Bei dem durch Fig. 5 dargestellten Bruchstiiek einer ähnlichen Ausführungsform des Stütz
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geschalteten Schieberkopf s2 an der unteren Seite jedes Flügels angeordnet, und eine ebenda befestigte Feder E2, welche gegen den auf der Zeichnung nicht sichtbaren Träger. T zu drücken bestimmt, ist, balanciert mit ihrer Gegenfeder den Stützkörper. Letztere Federn kennen nach Bedarf auch in Wegfall kommen. Andererseits können bei genügender Spannkraft der Federn
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Bogens zum Einhängen in die am Stützkörper h1 befestigten Stifte s3 dienen.
Besteht der Bogen aus zwei Abschnitten, was sich empfiehlt, so können die Abschnitte entweder parallel angeordnet werden, was periodischen Wechsel nur zwischen zwei Anstrich-
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zwischen die äussersten Stellen des tatsächlichen Bogenanstriches zu liegen kommt.
Obwohl bei leichter Beweglichkeit des Wagens und des Stützkörpers und bei gehörigen Spannung des Hugcns es ausgeschlossen scheint, dass der Bogen an der Verbindungsstelle einen Knick aufweise. so kann. um die Möglichkeit eines solchen auszuschliessen, eine zweite, der Bogen
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einem zweckentsprechenden Gewicht g versehen ist. verbunden wird. so dass R leicht gegen F drückt.
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die doppelte Breite des Bogens betragen muss. ist, da die beharzte Saite des Bogens ihn berührt. zur Vermeidung des Anklebens zweckmässigerweise aus in Zwischenräumen angeordneten Stiften oder Zähnen e, wie es in Fig. 3 (bei Abhebung der oberen Scheibe) die Hälfte I der Rolle B oder
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einzelnen Stifte usw. voneinander hängt davon ab.
ob man dabei zugleich einen mehr oder weniger rythmisch zitternden Bogenanstrich erlangen will. Die Achsen der Rollen sind an ihren Trägern A zwecks genauer Bogeneinstellung in radialer Richtung in bekannter Weise verstellbar anzuordnen.
Wird im obigen die Bewegung des Bogens als nur von J ausgehend gedacht, so ist doch auch eine nur von den Rollen oder einer derselben ausgehende nicht ausgeschlossen. In diesem Falle ist der Arm /nur freilaufend anzuordnen, so dass er dem Zuge des Bogens leicht. folgen kann.
Eine Kombination beider Antriebsmittel ist vorgesehen. Die Anordnung von J wird zwecks Ver-
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Lagerung L an T'befestigt wird. T1 erhält seinen Antrieb und seine Führung zugleich durch die Bogenfülhrungsrolle B\ die zu diesem Zwecke mit einer geteilten Nut N1 für T'und einer dazwischen tiefer liegenden Nut N für U versehen ist. Die Flächen, mit denen T1 und U die Rolle tangieren müssen natürlich ebenso weit voneinander entfernt angeordnet werden, wie die Entfernung von N und N1 beträgt. Die drehbare Anordnung von h3 kann hier, gleich wie bei den oben beschriebenen Ausführungsformen nach Bedarf auch durch eine festliegende ersetzt werden, indem z. B. al und sein Lager eckig geformt werden.
Ferner können auch hier die Bogenenden nur über den Stützkörper gelegt, aber an den entsprechenden Wandungen von D, bei bund d. an den Bogenträger fest oder verstell-und anspannbar, wie oben erklärt, angeordnet werden.
Ebenso können, wie an T, so auch an T1 bei D Druckfedern (z. B. E2, Fig. 5) angeordnet werden, die gegen den Stützkörper drücken oder umgekehrt. Die Anordnung von J. l'an 1'1 ist hier bei Rollenantrieb selbstverständlich entbehrlich, aber nicht ausgeschlossen.
Anstatt den Bogenträger an den ihn führenden kreisenden Hebelarm J mittels Wagen,
Schienen oder dgl. in radialer Richtung beweglich anzuordnen, kann man bei solchen ein Vieleck darstellenden Bogenanlagen, wo während des Bogenlaufes die Schwankungen des Bogenträgers bzw. Stützkörpers in radialer Richtung nicht zu gross sind. die Anordnung dadurch vereinfachen,
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Fig. 10) federnder Platten oder dgl., welche T und J verbinden, erzielt wird. Dabei sind zweckmässigerweise solche Gelenkvorrichtungen zu verwenden, welche ein Pendeln der Träger nach innen nur so weit zulassen, als es die Bogenstraffheit erfordert. Hiebei kann man sich z. B.
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keineswegs ausgeschlossen ist), so empfiehlt es sich, T zu teilen und seinen Oberschenkel an./ fest, seinen den Bogenstützkörpcr tragenden Unterschenkel W (Fig. 10) in der geschilderten Weise gelenkig mit dem Oberschenkel zu verbinden.
Da nun der bewegte Bogen einen seitlichen Zug auf die Träger beziehentlich deren Gelenke ausübt, so können, um eine Abnutzung letzterer möglichst zu vermeiden, Stützvorrichtungen angeordnet werden. Diese können je nach Wahl der Ausführungsform entweder an J oder T. beziehentlich am Oberschenkel von T oder dessen Unterschenkel festsitzen und sie können z. B. in standhaften, glatten Platten bestehen. welche auf der dem Zuge ausgesetzten Saite den beweglichen Teil des Trägers überragen und nur möglichst leicht streifen, so dass die Reibung
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und das Bogenstück ist fertig.
PATENT ANSPRÜCHE :