AT520260B1 - Rollengehängebatterie - Google Patents
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Abstract
Rollengehängebatterie (1) zum Austausch oder Einzug von zumindest einem Hochspannungsdraht (D) zwischen Hochspannungsmasten (M), mit mehreren, vorzugsweise vier, in der Verwendungsposition nebeneinander angeordneten Rollenpaaren (2), wobei jedes Rollenpaar (2) zwei übereinander angeordnete Rollen (3a, 3b) aufweist, die jeweils eine Drehachse (A) und eine in Umfangsrichtung (U) der Rolle (3a, 3b) umlaufende Vertiefung (4) aufweisen, sodass zwischen den Rollen (3a, 3b) jedes Rollenpaars (2) eine Durchgangsöffnung (T) für die Aufnahme eines Seils (S) oder Hochspannungsdrahts (D) ausgebildet ist, wobei die Rollenpaare (2) in einem um die Rollenpaare (2) verlaufenden, geschlossenen Rahmen (5) angeordnet und innerhalb des Rahmens (5) befestigt sind und der Rahmen (5) aus dem geschlossenen Zustand öffenbar ausgebildet ist, wobei der öffenbare Rahmen (5) mit zwei gegeneinander bewegbaren Rahmenteilen (5a, 5b) ausgebildet ist und die Rollen (3a, 3b) eines jeden Rollenpaars (2) jeweils an unterschiedlichen Rahmenteilen (5a, 5b) befestigt sind und der Rahmen (5) im geschlossenen Zustand zwei einander gegenüberliegende Längsseiten (7a, 7b), jeweils eine Längsseite (7a, 7b) pro Rahmenteil (5a, 5b), aufweist und an jeder Längsseite (7a, 7b) eine Rolle (3a, 3b) jedes Rollenpaars (2) befestigt ist.
Description
Patentamt
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine Rollengehängebatterie zum Austausch oder Einzug von zumindest einem Hochspannungsdraht zwischen Hochspannungsmasten, mit mehreren, vorzugsweise vier, in der Verwendungsposition nebeneinander angeordneten Rollenpaaren, wobei jedes Rollenpaar zwei übereinander angeordnete Rollen aufweist, die jeweils eine Drehachse und eine in Umfangsrichtung der Rolle umlaufende Vertiefung aufweisen, sodass zwischen den Rollen jedes Rollenpaars eine Durchgangsöffnung für die Aufnahme eines Seils oder Hochspannungsdrahts ausgebildet ist, wobei die Rollenpaare in einem um die Rollenpaare verlaufenden, geschlossenen Rahmen angeordnet und innerhalb des Rahmens befestigt sind und der Rahmen aus dem geschlossenen Zustand öffenbar ausgebildet ist.
[0002] Es ist bekannt, für den Austausch oder den Einzug von Hochspannungsdrähten zwischen Hochspannungsmasten Rollengehänge, insbesondere Rollengehängebatterien, vorzusehen. Die Rollengehänge bzw. Rollengehängebatterien sind dafür zuverlässig an Seilen befestigt und die Hochspannungsdrähte werden in die Rollengehänge bzw. Rollengehängebatterien gegen ein Herabfallen weitgehend geschützt eingezogen. Auf diese Weise kann auf kostenintensive gesonderte Sicherungsmaßnahmen, wie beispielsweise Auffangnetze, über vor herabfallenden Leitungen zu schützenden Bereichen, wie Straßen, verzichtet werden.
[0003] Die WO 2004/079877 A1 betrifft den Austausch einer Doppel- oder Vierfachleitung zwischen zwei Stützen. Hierfür ist ein Stützsystem vorgesehen, welches entlang einer auszutauschenden Leitung verfahren wird und voneinander beabstandete, über Seile miteinander verbundene Rollenbatterien aufweist. Die Rollenbatterien können zwei oder vier Rollenpaare nebeneinander aufweisen. Jedes Rollenpaar weist eine entfernbare und wieder einsetzbare obere Rolle sowie eine untere Rolle auf, zwischen welchen die auszutauschende Leitung aufgenommen ist. Die obere und untere Rolle werden mit Seitenplatten zusammengehalten.
[0004] Die DE 74 43 053 U offenbart ein Doppel-Rollengehänge zum Verlegen und zur Demontage von Freileitungsseilen. Das Doppel-Rollengehänge weist ein oberes und ein unteres Kunststoffseil auf, an welchen jeweils Tragkörper festgeklemmt sind, die Rollen tragen.
[0005] Die in der Verwendungsposition übereinander liegenden Rollen- bzw. Tragkörper sind mittels einer Leine miteinander verbunden. Wenn die obere Rolle in ein oberes Seil eingreift, ist ein auf der unteren Rolle laufendes Seil gegen Herabfallen geschützt. Um zwei Leiterseile mit einem Rollengehänge zu überführen, kann das untere Rollengehänge zwei nebeneinander liegende Rollen aufweisen. Das Seil ist mittels eines an der Drehachse der Rolle gelagerten Schwenkarms vor einem Herausspringen aus der Rolle geschützt.
[0006] Die CN 201041926 Y offenbart eine Rollengehängebatterie mit drei nebeneinander angeordneten Rollenpaaren, die in einem um die Rollenpaare verlaufenden, geschlossenen Rahmen angeordnet und innerhalb des Rahmens befestigt sind. Dabei besteht der Rahmen aus zwei Seitenteilen, einer oberen dreieckigen Hängeplatte und einer unteren Befestigungsplatte. Die drei oberen bzw. unteren Rollen weisen jeweils eine gemeinsame Drehachse auf.
[0007] Die CN 103606846 A offenbart eine Rollengehängebatterie mit sechs Rollen, die in drei Reihen und zwei Spalten angeordnet sind. Die Rollenpaare sind in einem um die Rollenpaare verlaufenden, geschlossenen Rahmen angeordnet und innerhalb des Rahmens befestigt. Der Rahmen, welcher aus einer oberen Längsseite, einer unteren Längsseite und zwei Seitenteilen zusammengesetzt ist, ist öffenbar.
[0008] Die CN 105762717 A offenbart eine Vorrichtung zum Verlegen von Kabeln, mit einem einzigen Rollenpaar. Die Vorrichtung weist einen um das Rollenpaar verlaufenden, geschlossenen Rahmen auf, in welchem das Rollenpaar befestigt ist. Der Rahmen ist mit zwei gegeneinander bewegbaren Rahmenteilen ausgebildet, an welchen die Rollen befestigt sind. Die Rahmenteile sind mittels einer Schwenkverbindung miteinander verbunden.
[0009] Zwar sind im Stand der Technik die zu verlegenden Leitungen bzw. Freileitungsseile vor einem unbeabsichtigten Herausspringen aus den Rollen gesichert, insbesondere wenn die
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Leitungen bzw. Seile in einer Durchgangsöffnung zwischen den Rollen der Rollenpaare aufgenommen sind, ein Versagen dieser Sicherungen kann jedoch schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Besonders der Einfluss von Umweltbedingungen, wie starke Winde oder wechselnde Temperaturen, kann zu Materialermüdung und damit zum Bruch von Komponenten bekannter Rollengehänge bzw. Rollengehängebatterien führen. Zudem ist die Montage bzw. die Verwendung der bekannten Rollengehängebatterien teilweise umständlich.
[0010] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer Rollengehängebatterie der eingangs genannten Art, welche die Nachteile des Standes der Technik vermeidet oder zumindest verringert. Die Rollengehängebatterie soll auch unter starken mechanischen und wechselnden thermischen Belastungen eine möglichst zuverlässige, vor Herabfallen gesicherte Aufnahme von Hochspannungsdrähten gewährleisten. Insbesondere soll ein Bruch einer Rolle nicht zum Herabfallen eines Hochspannungsdrahts führen. Zudem soll die Rollengehängebatterie rasch zwischen den Hochspannungsmasten montierbar und kostengünstig herstellbar sein.
[0011] Gelöst wird die erfindungsgemäße Aufgabe dadurch, dass der öffenbare Rahmen mit zwei gegeneinander bewegbaren Rahmenteilen ausgebildet ist und die Rollen eines jeden Rollenpaars jeweils an unterschiedlichen Rahmenteilen befestigt sind und der Rahmen im geschlossenen Zustand zwei einander gegenüberliegende Längsseiten, jeweils eine Längsseite pro Rahmenteil, aufweist und an jeder Längsseite eine Rolle jedes Rollenpaars befestigt ist. Die Rollengehängebatterie weist somit mehrere, vorzugsweise vier, Rollenpaare auf, die in der Verwendungsposition nebeneinander angeordnet sind. Die Rollengehängebatterie befindet sich zumindest dann in der Verwendungsposition, wenn sie an zumindest zwei Hochspannungsdrähten bzw. Hochspannungsleitungen, welche zwischen Hochspannungsmasten gespannt sind, angeordnet ist. Die Rollenpaare sind dabei im Allgemeinen in horizontaler Richtung nebeneinander angeordnet. Indem vorzugsweise vier Rollenpaare vorgesehen sind, können gleichzeitig zwei Hochspannungsdrähte ausgetauscht oder eingezogen werden, während die Rollengehängebatterie an zwei anderen, bestehenden Hochspannungsdrähten in Position gehalten wird. Dies ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber Rollengehängen, die an jeweils einem Hochspannungsdraht befestigt sind und nur den zeitaufwändigen Austausch oder Einzug jeweils eines einzigen Hochspannungsdrahts ermöglichen. Zudem ermöglicht der Eingriff der Rollengehängebatterie mit den zwei bestehenden Hochspannungsdrähten, welche ebenfalls im Wesentlichen horizontal nebeneinander liegen, eine vor Verkippen durch Seitenwinde gesicherte Positionierung. Für eine besonders sichere Aufnahme der Hochspannungsdrähte in den Rollenpaaren weist jedes Rollenpaar zwei übereinander angeordnete Rollen mit jeweils einer Drehachse und einer in Umfangsrichtung der Rolle umlaufenden Vertiefung auf. Demnach sind die beiden Rollen eines jeden Rollenpaars in der Verwendungsposition im Allgemeinen in vertikaler Richtung übereinander angeordnet und die Drehachsen verlaufen in horizontaler Richtung. Um ein Herausspringen des Seils oder Hochspannungsdrahts aus einem Rollenpaar zu verhindern, ist es besonders günstig, wenn die einander gegenüberliegenden Rollen jedes Rollenpaars einander entlang ihrer äußersten Umfangsfläche berühren. Indem die Rollen eine in ihrer Umfangsrichtung umlaufende Vertiefung bzw. Rille aufweisen, wird zwischen den Rollen jedes Rollenpaars eine Durchgangsöffnung geschaffen, in welcher das Seil oder der Hochspannungsdraht aufgenommen werden kann. Besonders günstig ist dabei, dass wegen der Anordnung mehrerer Rollenpaare jedes Rollenpaar nur ein einziges Seil bzw. einen einzigen Hochspannungsdraht aufnehmen muss. Auf diese Weise wird eine Reibung und damit eine allfällige Beschädigung von zwei Seilen oder Hochspannungsdrähten in einer einzigen Durchgangsöffnung eines Rollenpaars vermieden. Vorzugsweise ist die umlaufende Vertiefung bzw. Rille jeder Rolle abgerundet, beispielsweise U-förmig ausgebildet, sodass das Seil bzw. der Hochspannungsdraht möglichst reibungsfrei zwischen den Rollen gleiten kann.
[0012] Um die Seile bzw. Hochspannungsdrähte besonders zuverlässig vor Herabfallen zu schützen, sind die Rollenpaare in einem um die Rollenpaare verlaufenden, geschlossenen Rahmen angeordnet und innerhalb des Rahmens befestigt. Auf diese Weise würden die Seile bzw. Hochspannungsdrähte selbst dann nicht auf einen zu schützenden Untergrund herabfallen, wenn eine Rolle bricht. Die Seile bzw. Hochspannungsdrähte wären dann immer noch im
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[0013] Zudem ist vorgesehen, dass der Rahmen aus dem geschlossenen Zustand öffenbar ausgebildet ist. Der Rahmen ist somit zwischen einem verschlossenen Zustand und einem geöffneten Zustand abwechselnd überführbar ausgebildet. Auf diese Weise kann der Rahmen im geöffneten Zustand rasch und einfach um die Hochspannungsdrähte herum positioniert werden. Die Positionierung erfolgt derart, dass nach dem Schließen des Rahmens die Hochspannungsdrähte in den Durchgangsöffnungen zwischen den Rollen jedes Rollenpaars aufgenommen sind.
[0014] Damit die gebrauchsfertige Rollengehängebatterie möglichst wenige durch einen Monteur anzubringende Einzelteile aufweist, ist vorgesehen, dass der öffenbare Rahmen mit zwei gegeneinander bewegbaren Rahmenteilen ausgebildet ist und die Rollen eines jeden Rollenpaars jeweils an unterschiedlichen Rahmenteilen befestigt sind. Insbesondere kann der Rahmen einen in der Verwendungsposition oberen Rahmenteil aufweisen, an welchem die jeweils oberen Rollen der Rollenpaare befestigt sind und er kann einen in der Verwendungsposition unteren Rahmenteil aufweisen, an welchem die jeweils unteren Rollen der Rollenpaare befestigt sind. Beispielsweise können die beiden Rahmenteile voneinander lösbar und miteinander verbindbar ausgebildet sein.
[0015] Weiters ist vorgesehen, dass der Rahmen im geschlossenen Zustand zwei einander gegenüberliegende Längsseiten, jeweils eine Längsseite pro Rahmenteil, aufweist und an jeder Längsseite eine Rolle jedes Rollenpaars befestigt ist. Insbesondere kann der Rahmen einen in der Verwendungsposition oberen Rahmenteil mit einer der Längsseiten aufweisen, an welcher die jeweils oberen Rollen der Rollenpaare befestigt sind und er kann einen in der Verwendungsposition unteren Rahmenteil mit der anderen Längsseite aufweisen, an welcher die jeweils unteren Rollen der Rollenpaare befestigt sind. Im geschlossenen Zustand des Rahmens weisen die zwei einander gegenüberliegende Längsseiten zweckmäßiger Weise in die selbe Richtung und liegen parallel zueinander. Die Rollen jedes Rollenpaars sind mittels Rollenträgern an der jeweiligen Längsseite befestigt. Die Rollenträger sind beispielsweise U-förmig mit einer an der jeweiligen Längsseite befestigten Basis und zwei davon in Richtung der gegenüberliegenden Längsseite abstehenden Flanschen ausgebildet, wobei dann die jeweilige Rolle zwischen den Flanschen angeordnet und an den Flanschen gelagert ist.
[0016] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann der öffenbare Rahmen besonders zuverlässig ausgebildet und einfach zu verwenden sein, wenn die Rahmenteile des Rahmens mittels einer Schwenkverbindung verbunden und gegeneinander verschwenkbar ausgebildet sind. Da die Rahmenteile stets mittels der Schwenkverbindung miteinander verbunden sind, vereinfacht sich für den Monteur die Handhabung der Rollengehängebatterie im Vergleich zu einer Ausbildung mit zwei voneinander trennbaren Rahmenteilen. Zudem kann die Schwenkverbindung besonders stabil, d.h. vor einem Lösen gesichert, ausgeführt sein, da diese ohnehin nicht für eine Trennung der Rahmenteile ausgelegt ist. Beispielsweise kann ein Rahmenteil einen Stift aufweisen, welcher drehbar in Vertiefungen oder Durchgangsöffnungen im anderen Rahmenteil eingreift.
[0017] Wenn die Rollenpaare verschiebbar, vorzugsweise in Richtung der Drehachsen bzw. quer zur Rolle verschiebbar, im Rahmen anordenbar und befestigbar sind, können die Abstände zwischen den Rollenpaaren auf einfache Weise an die Abstände zwischen den Hochspannungsdrähten angepasst werden. Somit ist die Rollengehängebatterie zum Austausch oder Einzug von Hochspannungsdrähten mit unterschiedlichen Abständen zueinander geeignet. Beispielsweise können die Rollenpaare um bis zu 30 bis 60 mm, vorzugsweise um bis zu 45 mm, in jeder der beiden Richtungen entlang der Längsrichtung der Drehachsen verschiebbar im Rahmen angeordnet und befestigt sein. Hierfür können Rollenträger, zur Aufnahme der Rollen, mit in Längsrichtung der Drehachsen verlaufenden Längsschlitzen vorgesehen sein, welche Rollenträger nach geeigneter Positionierung im Rahmen mittels durch die Längsschlitze verlaufenden Schrauben am Rahmen festgezogen werden.
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Patentamt [0018] Um die Rollengehängebatterie besonders stabil in der Verwendungsposition anordnen und gegen einen Absturz noch besser sichern zu können, kann zweckmäßiger Weise vorgesehen sein, dass der Rahmen, vorzugsweise im Wesentlichen in der Mitte zwischen den Rollenpaaren, eine Aufnahmevorrichtung für eine Rollengehängeleine aufweist. Somit kann die Rollengehängebatterie in der Verwendungsposition sowohl in zwei bestehende Hochspannungsdrähte als auch in die Rollengehängeleine eingreifen und an diesen gesichert sein. Zweckmäßiger Weise ist die Aufnahmevorrichtung in der Verwendungsposition der Rollengehängebatterie an einem oben liegenden Rahmenabschnitt vorgesehen. Die zusätzliche Sicherung der Rollengehängebatterie mittels einer Rollengehängeleine verhindert noch zuverlässiger ein Verdrehen der Rollengehängebatterie durch starke Seitenwinde.
[0019] Für eine einfache und rasche Verbindung der Rollengehängeleine mit der Rollengehängebatterie ist es günstig, wenn die Aufnahmevorrichtung eine Klemmvorrichtung ist. Die Rollengehängeleine kann in diesem Fall in der Aufnahmevorrichtung festgeklemmt werden.
[0020] Beispielsweise kann die Klemmvorrichtung zwei miteinander verspannbare, vorzugsweise verschraubbare, Klemmkörper aufweisen, zwischen welchen die Rollengehängeleine eingeklemmt werden kann. Um die Handhabung für einen Monteur weiter zu vereinfachen, können die zwei miteinander verspannbaren bzw. gegeneinander zwingbaren Klemmkörper auch dauerhaft miteinander verbunden sein, wofür sich z.B. ein Scharnier anbietet. Zur Erzielung der Klemmwirkung werden die beiden Klemmkörper mittels einer Spannvorrichtung, vorzugsweise mittels zumindest einer Schraube, gegeneinander gezwungen.
[0021] Um die Rollengehängeleine besonders zuverlässig zwischen den Klemmkörpern einklemmen zu können, ist es günstig, wenn zumindest ein Klemmkörper zumindest eine Ausnehmung zur Ausbildung einer Durchgangsöffnung aufweist. Die Rollengehängeleine kann somit in der Ausnehmung bzw. Durchgangsöffnung aufgenommen werden. Insbesondere können mehrere Ausnehmungen unterschiedlicher Größe vorgesehen sein, um darin unterschiedlich dicke Rollenge hängeleinen aufnehmen und festklemmen zu können.
[0022] Um eine kostengünstige Ausbildung der Rollengehängebatterie mit geringem Gewicht zu schaffen, können die Rollen aus Kunststoff oder Aluminium gefertigt sein.
[0023] Für eine besonders zuverlässige, insbesondere möglichst bruchfeste Ausbildung der Rollengehängebatterie kann vorgesehen sein, dass der Rahmen aus Aluminium oder Stahl gefertigt ist. Vorteilhafter Weise kann der Rahmen aus Rohren gefertigt sein, um im Vergleich zu einem massiv ausgeführten Rahmen Gewicht zu sparen.
[0024] Die Rollengenhängebatterie kann besonders stabil in der Verwendungsposition gehalten und vor Verkippen durch Winde geschützt werden, wenn am Rahmen ein Stabilisierungskörper angeordnet ist. Zweckmäßiger Weise ist der Stabilisierungskörper am einem unteren Rahmenabschnitt der Rollengehängebatterie montiert. Der Stabilisierungskörper kann eine nach unten hängende Stange oder ein andernfalls im Wesentlichen beliebig geformter Körper mit einem geeignet gewählten Gewicht, beispielsweise im Bereich zwischen 3 kg und 10 kg, sein.
[0025] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von bevorzugten, nicht einschränkenden Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen noch weiter erläutert. Es zeigen:
[0026] Fig. 1 eine schematisch dargestellte Rollengehängebatterie, welche an zumindest einem zwischen Hochspannungsmasten gespannten Hochspannungsdraht angeordnet ist;
[0027] Fig. 2 eine Rollengehängebatterie gemäß der Erfindung in einer Vorderansicht; [0028] Fig. 3 die Rollengehängebatterie gemäß Fig. 2 in einer Seitenansicht;
[0029] Fig. 4 [0030] Fig. 5 die Rollengehängebatterie gemäß Fig. 2 in einer perspektivischen Ansicht;
die Rollengehängebatterie gemäß Fig. 2 in einer Vorderansicht, wenn sie an einer Rollengehängeleine und an zwei bestehenden Hochspannungsdrähten gesichert ist und zwei neue Hochspannungsdrähte eingezogen wurden; und
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Patentamt [0031] Fig. 6 die Rollengehängebatterie gemäß Fig. 2 in einer Vorderansicht, wenn sie an einer Rollengehängeleine und an den zwei neu eingezogenen, gespannten Hochspannungsdrähten gesichert ist und an Stelle der zwei zuvor bestehenden Hochspannungsdrähte zwei neue Hochspannungsdrähte eingezogen wurden.
[0032] Fig. 1 zeigt eine nur schematisch dargestellte Rollengehängebatterie 1, welche zum Austausch oder Einzug von zumindest einem Hochspannungsdraht D zwischen Hochspannungsmasten M vorgesehen und an dem zumindest einen Hochspannungsdraht D in der Verwendungsposition angeordnet ist.
[0033] Fig. 2 zeigt die Rollengehängebatterie 1 detaillierter in einer Vorderansicht. Die Rollengehängebatterie 1 weist vier Rollenpaare 2 mit jeweils zwei Rollen 3a, 3b auf. In nicht dargestellten Ausführungsbeispielen kann die Rollengehängebatterie 1 weniger oder mehr als vier, beispielsweise zwei, drei, fünf oder sechs Rollenpaare 2 aufweisen. In der Verwendungsposition, in welcher die Rollengehängebatterie 1 in Fig. 2 im Wesentlichen dargestellt ist, sind die Rollenpaare 2 nebeneinander und die Rollen 3a, 3b jedes Rollenpaars 2 übereinander angeordnet. Jede Rolle 3a, 3b weist eine Drehachse A, die sich in der Verwendungsposition im Wesentlichen horizontal erstreckt, und eine in Umfangsrichtung U der Rolle 3a, 3b (Fig. 3) umlaufende Vertiefung bzw. Rille 4 auf. Auf diese Weise wird zwischen den Rollen 3a, 3b jedes Rollenpaars 2 eine Durchgangsöffnung T für die Aufnahme eines Seils S oder Hochspannungsdrahts D ausgebildet. Die umlaufende Vertiefung 4 in der Rolle 3a, 3b kann in der in Fig. 2 gezeigten Vorderansicht der Rollengehängebatterie 1, bzw. in einer Schnittansicht in welcher die Drehachse A in der Schnittebene liegt, rund, bevorzugt in Form eines Kreissegments, insbesondere in Form eines Halbkreises, ausgebildet sein. Die somit im Wesentlichen runde Ausführung der Durchgangsöffnung T zwischen den Rollen 3a, 3b des Rollenpaars 2 gewährleistet geringe Reibung zwischen dem Seil S oder Hochspannungsdraht D und den Rollen 3a, 3b.
[0034] Um das Seil S bzw. den Hochspannungsdraht D besonders zuverlässig und vor Herabfallen geschützt in der Rollengehängebatterie 1 aufnehmen zu können, sind die Rollenpaare 2 in einem um die Rollenpaare 2 verlaufenden, im Verwendungszustand geschlossenen Rahmen 5 angeordnet und innerhalb des Rahmens 5 befestigt. Um die Anordnung des Rahmens 5 an dem zumindest einen Hochspannungsdraht D zu erleichtern, ist der Rahmen 5 aus dem geschlossenen Zustand öffenbar ausgebildet. Insbesondere ist der öffenbare Rahmen 5 mit zwei gegeneinander bewegbaren Rahmenteilen 5a, 5b ausgebildet, welche mittels einer Schwenkverbindung 6 miteinander verbunden und gegeneinander verschwenkbar ausgebildet sind. Die Schwenkverbindung 6 ist vorzugsweise als Scharnier ausgebildet. Um den Rahmen 5 zuverlässig verschließen zu können, ist vorzugsweise der Schwenkverbindung 6 gegenüberliegend am Rahmen 5 eine in Fig. 3 deutlich erkennbare Verschlusseinrichtung 6a vorgesehen.
[0035] Der Rahmen 5 ist im in den Fig. 2 bis 4 gezeigten geschlossenen Zustand im Wesentlichen rechteckig mit zwei einander gegenüberliegenden Längsseiten 7a, 7b und zwei ebenfalls einander gegenüberliegenden Breitseiten 7c, 7d ausgebildet. Dabei weist jeder Rahmenteil 5a, 5b jeweils eine der Längsseiten 7a, 7b und einen Teil der Breitseiten 7c, 7d auf. Die beiden Rollen 3a, 3b eines jeden Rollenpaars 2 sind an unterschiedlichen Rahmenteilen 5a, 5b befestigt. Insbesondere sind die in der Verwendungsposition oberen Rollen 3a an der oberen Längsseite 7a und die unteren Rollen 3b an der unteren Längsseite 7b befestigt. Wenn der Rahmen 5 geöffnet wird, werden demnach die Rollen 3a, 3b jedes Rollenpaars 2 voneinander weg bewegt und das Seil S bzw. der Hochspannungsdraht D kann in eine der umlaufenden Vertiefungen 4 der Rollen 3a, 3b eingelegt werden, woraufhin der Rahmen 5 geschlossen wird.
[0036] Die Rollen 3a, 3b sind im dargestellten Ausführungsbeispiel mittels U-förmiger Rollenträger 11 an der jeweiligen Längsseite 7a, 7b des Rahmens 5 befestigt. Hierfür sind die Rollenträger 11 mit einem Basisabschnitt 11a an der jeweiligen Längsseite 7a, 7b des Rahmens 5 befestigt. Vom Basisabschnitt 11a erstrecken sich etwa in einem rechten Winkel zwei Flansche 11b, 11c des Rollenträgers 11 in Richtung der gegenüberliegenden Längsseite 7b, 7a. Die Rollen 3a, 3b sind zwischen den Flanschen 11b, 11c angeordnet und an diesen gelagert.
[0037] In Fig. 2 ist durch einen Doppelpfeil V angedeutet, dass die Rollenpaare 2 in Längsrich
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Patentamt tung der Drehachsen A bzw. in Längsrichtung der Längsseiten 7a, 7b verschiebbar im Rahmen 5 angeordnet und befestigt sind. Geeignete Konstruktionen hierfür sind dem Fachmann bekannt. Beispielsweise können die Basisabschnitte 11a einen nicht dargestellten Längsschlitz aufweisen, durch welchen eine ebenfalls nicht dargestellte Schraube hindurchgeführt wird, welche in eine Bohrung mit Innengewinde in den Längsseiten 7a, 7b des Rahmens 5 eingreift. Somit kann die Position der Rollenpaare 2 an die Position der Hochspannungsdrähte D angepasst werden, wobei durch eine zweckmäßige Begrenzung des Verschiebewegs der Rollenpaare 2 ein minimaler Abstand zwischen den Hochspannungsdrähten D während des Austauschs oder Einzugs derselben gewahrt bleibt.
[0038] Wie weiteres aus Fig. 2 und 4 ersichtlich ist, weist der Rahmen 5, etwa in der horizontalen Mitte zwischen den Rollenpaaren 2, eine Aufnahmevorrichtung 8 für eine Rollengehängeleine L auf. Die Aufnahmevorrichtung 8 ist als Klemmvorrichtung 8a mit zwei miteinander verspannbaren, insbesondere verschraubbaren, Klemmkörpern 9a, 9b ausgebildet. Um sicherzustellen, dass sich die Rollengehängeleine L nicht unbeabsichtigt aus der Klemmvorrichtung 8a löst, weist zumindest ein Klemmkörper 9a, 9b zumindest eine Ausnehmung 10 zur Ausbildung einer Durchgangsöffnung Tk auf, in welcher die Rollengehängeleine L aufgenommen wird (siehe Fig. 5 und 6). Im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 und 4 weisen beide Klemmkörper 9a, 9b jeweils zwei unterschiedlich große Ausnehmungen 10 auf, um unterschiedlich große Durchgangsöffnungen Tk zu bilden, wobei die jeweils gleich großen Ausnehmungen 10 der beiden Klemmkörper 9a, 9b einander gegenüber liegen. Die Klemmkörper 9a, 9b werden beispielsweise mittels einer Schraube 12 miteinander verschraubt und dabei gegeneinander gezwungen.
[0039] Fig. 4 zeigt zudem, dass am Rahmen 5 ein Stabilisierungskörper W angeordnet ist. Der Stabilisierungskörper W kann im Wesentlichen beliebige Form aufweisen und dient der Verschiebung des Schwerpunkts der Rollengehängebatterie 1 nach unten, d.h. in Richtung zum Untergrund, auf welchem die Hochspannungsmasten M montiert sind. Auf diese Weise stabilisiert der Stabilisierungskörper W die Rollengehängebatterie 1 in der Verwendungsposition auch bei starken Seitenwinden, wodurch die Handhabung der Rollengehängebatterie 1 für den Monteur erleichtert wird.
[0040] Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen den Austausch bzw. Einzug von Hochspannungsdrähten D mittels der Rollengehängebatterie 1, wobei die Rollengehängebatterie 1 an einer Rollengehängeleine L gesichert ist.
[0041] Gemäß Fig. 5 ist die Rollengehängebatterie 1 zudem an zwei bestehenden, gespannten Hochspannungsdrähten D1a, D4a gesichert und somit sowohl vor Herabfallen als auch vor unerwünschtem Verkippen durch Seitenwinde besonders zuverlässig geschützt. Die Hochspannungsdrähte D1a, D4a sind zwischen den Rollen 3a, 3b der äußeren Rollenpaare 2 in Anlage an der jeweiligen oberen Rolle 3a in Durchgangsöffnungen T aufgenommen. Zudem sind in Fig. 5 zwei noch ungespannte Hochspannungsdrähte D2a, D3a dargestellt, welche zwischen den Rollen 3a, 3b der inneren Rollenpaare 2 eingezogen wurden und noch auf der jeweiligen unteren Rolle 3b aufliegen.
[0042] In Fig. 6 ist ein Zustand dargestellt, in welchem die zuvor neu eingezogenen Hochspannungsdrähte D2a, D3a bereits gespannt sind, sodass die Rollengehängebatterie 1 zumindest durch die Rollengehängeleine L und die Hochspannungsdrähte D2a, D3a gesichert ist. Zudem wurden gemäß Fig. 6 die in Fig. 5 gespannten Hochspannungsdrähte D1a, D4a durch neue Hochspannungsdrähte D1b, D4b ersetzt, welche im noch ungespannten Zustand auf der jeweiligen unteren Rolle 3b aufliegen.
[0043] Vorzugsweise werden für das Einziehen neuer Hochspannungsdrähte D2a, D3a nicht dargestellte Vorseile benutzt, an deren Enden die einzuziehenden Hochspannungsdrähte D2a, D3a befestigt sind. Für den Austausch bestehender Hochspannungsdrähte D1a, D4a gegen neue Hochspannungsdrähte D1b, D4b werden letztere an den Enden der auszutauschenden Hochspannungsdrähte D1a, D4a befestigt und mittels Herausziehen der auszutauschenden Hochspannungsdrähte D1a, D4a eingezogen.
Claims (10)
1. Rollengehängebatterie (1) zum Austausch oder Einzug von zumindest einem Hochspannungsdraht (D) zwischen Hochspannungsmasten (M), mit mehreren, vorzugsweise vier, in der Verwendungsposition nebeneinander angeordneten Rollenpaaren (2), wobei jedes Rollenpaar (2) zwei übereinander angeordnete Rollen (3a, 3b) aufweist, die jeweils eine Drehachse (A) und eine in Umfangsrichtung (U) der Rolle (3a, 3b) umlaufende Vertiefung (4) aufweisen, sodass zwischen den Rollen (3a, 3b) jedes Rollenpaars (2) eine Durchgangsöffnung (T) für die Aufnahme eines Seils (S) oder Hochspannungsdrahts (D) ausgebildet ist, wobei die Rollenpaare (2) in einem um die Rollenpaare (2) verlaufenden, geschlossenen Rahmen (5) angeordnet und innerhalb des Rahmens (5) befestigt sind und der Rahmen (5) aus dem geschlossenen Zustand öffenbar ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der öffenbare Rahmen (5) mit zwei gegeneinander bewegbaren Rahmenteilen (5a, 5b) ausgebildet ist und die Rollen (3a, 3b) eines jeden Rollenpaars (2) jeweils an unterschiedlichen Rahmenteilen (5a, 5b) befestigt sind und der Rahmen (5) im geschlossenen Zustand zwei einander gegenüberliegende Längsseiten (7a, 7b), jeweils eine Längsseite (7a, 7b) pro Rahmenteil (5a, 5b), aufweist und an jeder Längsseite (7a, 7b) eine Rolle (3a, 3b) jedes Rollenpaars (2) befestigt ist.
2. Rollengehängebatterie (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenteile (5a, 5b) des Rahmens (5) mittels einer Schwenkverbindung (6) verbunden und gegeneinander verschwenkbar ausgebildet sind.
3. Rollengehängebatterie (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenpaare (2) verschiebbar, vorzugsweise in Richtung der Drehachsen (A) verschiebbar, im Rahmen (5) anordenbar und befestigbar sind.
4. Rollengehängebatterie (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (5), vorzugsweise im Wesentlichen in der Mitte zwischen den Rollenpaaren (2), eine Aufnahmevorrichtung (8) für eine Rollengehängeleine (L) aufweist.
5. Rollengehängebatterie (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevorrichtung (8) eine Klemmvorrichtung (8a) ist.
6. Rollengehängebatterie (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (8a) zwei miteinander verspannbare, vorzugsweise verschraubbare, Klemmkörper (9a, 9b) aufweist.
7. Rollengehängebatterie (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Klemmkörper (9a, 9b) zumindest eine Ausnehmung (10) zur Ausbildung einer Durchgangsöffnung (Tk) aufweist.
8. Rollengehängebatterie (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (3a, 3b) aus Kunststoff oder Aluminium gefertigt sind.
9. Rollengehängebatterie (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (5) aus Aluminium oder Stahl gefertigt ist.
10. Rollengehängebatterie (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass am Rahmen (5) ein Stabilisierungskörper (W) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| ATA50639/2017A AT520260B1 (de) | 2017-08-01 | 2017-08-01 | Rollengehängebatterie |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| ATA50639/2017A AT520260B1 (de) | 2017-08-01 | 2017-08-01 | Rollengehängebatterie |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT520260A1 AT520260A1 (de) | 2019-02-15 |
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|---|---|---|---|
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| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT520260B1 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN201041926Y (zh) * | 2007-04-29 | 2008-03-26 | 云南省送变电工程公司 | 电力放线朝天三轮滑车 |
| CN103606846A (zh) * | 2013-11-21 | 2014-02-26 | 国网上海市电力公司 | 一种带电更换绝缘子串作业用高强度绝缘绳支撑组件 |
| CN105762717A (zh) * | 2016-05-24 | 2016-07-13 | 国网山东省电力公司潍坊供电公司 | 架空电缆放线装置 |
-
2017
- 2017-08-01 AT ATA50639/2017A patent/AT520260B1/de active
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN105762717A (zh) * | 2016-05-24 | 2016-07-13 | 国网山东省电力公司潍坊供电公司 | 架空电缆放线装置 |
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| AT520260A1 (de) | 2019-02-15 |
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