AT51767B - Strähngarnmerzerisiermaschine. - Google Patents

Strähngarnmerzerisiermaschine.

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AT51767B
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Austria
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Paul Hahn
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Paul Hahn
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Description


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  Strähngarnmerzerisiermaschine. 



    Strähngammerzerisiermaschinen mit einem. um eine wagerechte Achse schrittweise in Umdrehung versetzten Garnwalzenträger für die Lagerung der Garnspannwalzen, deren abstand durch eine Kurvenführung bestimmt wird, die aus einzelnen unter Belastung stehenden beweglichen Gleitbahngliedern besteht, sind bekannt. 



  Von diesen Strähngarnmerzerisiermaschinen. welche sich geschlossener, d. h. einen in sich zurückkehrende Kurvenweg bildender. entweder fester oder aus einzelnen, nachgiebig an-   
 EMI1.1 
 sich der Garnwalzenträger mit den   Garnspannwalzen dreht.   und dass die die beweglichen Garnspannwalzen jedes Paares durch ein Hebelgestänge beeinflussenden Leitrollen kraftschlüssig gegen die Innenseiten der   Oeitbahnglieder     drücken,   die gelenkig am Maschinengestell angeordnet. ihrerseits durch gewichtsbelastete Hebelgestänge von aussen beeinflusst werden und nach innen gegen die Leitrollen drücken. Dabei erfolgt die zur Abnahme und Neuauflage eines Garnsträhns 
 EMI1.2 
 

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   1 sind zur Lagerung der Achse 6 für den drehbaren   Garnwalzenträger dienende,   in den äussersten der Maschinengestellträger 2 angeordnete Lager. Auf der Achse 6 sind innerhalb von Ausschnitten der mittleren   Maschinengesteilträger.   2 ein Paar   Garnwalzenträger   7 angeordnet, 
 EMI2.1 
 letzteres auf der Welle 48 angeordnet, nur über einen gewissen Teil seines Umfanges mit Zähnen versehen ist und in ein auf dem Achsenstumpf 3 der Achse 6 angeordnets Triebrad 5 eingreift.

   In dem Gamwalzenträgergestell 7, 8 sind vier um je   900 zur   Achse 6 versetzte Gamwalzenpaare 11, 12 angeordnet, deren Wellen 9, 10 die   Garnwalzenträger   7, 8 durchsetzen, wobei die Walzen   12   mit ihrer Achse 10 fest, die Achse 9 mit den Walzen 11 dagegen in innerhalb von Schlitzen der Garnwalzenträger gleitenden Lagern 13 verschiebbar angeordnet sind. 



   An den mittleren Maschinengestellträgern 2 greifen bei 14, 15 die Enden zweier etwa 270 Winkelgrade umfassender, mit einer besonderen Abnutzungsfläche ausgefutterter, kreisförmiger   Kurvenführungen     16,   17 an. Dieselben bestehen aus je vier bei 17e,   18   und 19 durch Gelenklaschen 20 zu einer geschlossenen, aber innerhalb gewisser Grenzen leichte Ausweichbewegungen nach   minen   oder aussen zulassenden Bahn zusammengesetzten Gleitbahngliedern 16a, 16b, 16c, 16d bzw. 17a, 17b, 17c, und 17d.

   Die beiden oberen Glieder 16c und 16d bzw. 17c und 17d stehen derart unter dem Einflüsse   jE'eines bei 21   in den Maschinengestellträgern 2 gelagerten. einarmigen Gewichtshebels 22, dass das auf den letzteren einwirkende Gewicht 23 mit Hilfe einer denselben mit dem Gleitbahnglied 17e,   17e   verbindenden Gelenklasche 24 das Bestreben hat, den zwischen den Gliederenden an der Stossstelle 19 bestehen bleibenden Schlitz zu schliessen bzw. auf die beiden 
 EMI2.2 
 gleiche Bestreben übt auf die unteren Glieder 16a und 16b bzw. 17a und 17b ein bei 25 am Maschinengestell gelagerter   Gewichtahebel 26.   27 aus, dessen freies Ende durch eine Gelenklasche 28 gegen das Gleitbahnglied 16a bzw.

   17a drückt, während ein in ein Andruckgelenk 29 endendes, einerseits am Hebelarm 26, andererseits bei 36 am Maschinengestell aufgehängtes Gelenkgestänge   31,     32.   33, 34, 35, 36 das Gleitbahnglied 16b bzw. 17b nach innen zu drücken bestrebt ist. 



   Diese zentral gerichteten   Druckbestrebungen   der Gleitbahnglieder werden zur nachgiebigen Anspannung der über je ein Garnwalzenpaar 11, 12 gelegten Garnstränge 27 nutzbar gemacht. indem sie durch je einen, am sich drehenden   Garnwalzenträger   7. 8 drehbar gelagerten ungleich-   schenkeligen   und mit einer Laufrolle 38 gegen den Innenumfang der Kurvenführung 16, 17 drückenden   Winkel hebel 39, 40,   dessen Arm 40 durch Gelenklaschen   41   an das verschiebbare Lager 73 der Walzenachse 9 für die beweglichen   Gamspannwalzen 77   befestigt ist, auf letztere übertragen werden, so dass die Anspannung der   Gamsträhne   37 je nach der grösseren oder geringeren Gewichtsbelastung der Hebel   22,

     26 auch eine stärkere oder schwächere sein wird. Die Drehung des Garnwalzenträgergestelles 7, 8 erfolgt dem Eingriffe des Zahnrades 4 in das Triebrad 5 entsprechend periodisch um 900, worauf ein Stillstand desselben in den insbesondere aus Fig. 3 ersichtlichen Stellungen A, B, C, D eintritt. 



   Die Stellung A veranschaulicht diejenige Lage der   Garnwalzenpaare.   bei welcher die 
 EMI2.3 
 Walzen   11,   12 stattfindet. 



   Zu dem Zwecke ist   die Walze 77   dadurch, dass ihr Spannhebel 39, 40 aus dem Bereich des geschlossenen Teiles der Laufkurven 17, 17 gekommen ist und ihre Achse 9 sich, wie Fig. 5 zeigt. auf den dort in ihrer   Bewegungsebene liegenden, einwärts gerichteten wagerechten Arretierarm 49   eines heiss an den mittleren Gestellträgern 2 drehbar gelagerten Winkelhebels 51 gelegt hat. wodurch das Achsenlager 13 sich nach oben   verschieben musste,   näher an die zugehörige Walze 72 gerückt und die Annäherung gestattet somit leicht das Abnehmen des fertig merzerisierten und   das Xeuauflegen eines frischen Gamstranges.   
 EMI2.4 
 führende Triebketten 57, 60 von der Achse 61 der   Zahnräder 4j. 46   aus getrieben wird.

   gegen die Gleitrolle 62 eines bei 64 gelagerten und durch eine   Segmentverzahnung   der beiderseitigen haben in zwangläufiger Verbindung mit dem Arretierhebel 48. 51 stehenden Hebelarms   63,   so dass der Arretierhebel um einen gewissen Teil nach auswärts schwingt und hiebei die Achse 9 freigibt, wodurch das Lager 13 mit der Walze 11 abwärts gleiten kann. 



   Nun kommt das Triebrad 5 in Eingriff mit dem   Zahnrad 4.   Der Garnwalzenträger 7,   8   mit dem von demselben getragenen Garnspannwalzenpaaren setzt sich in Bewegung und die Rolle   38 des Spannhebels 39, 40 gelangt   im   nächsten   Augenblicke wieder zur Anlage gegen die in seiner Bewegungsebene liegende, linke offene Bahn der   Kurvenführung 16, 17. wodurch   die Anspannung der   Garnsträhne   37 erfolgt. 



   Da aber jede der Walzenachsen 70 durch im   Garnwalzenträger   7. 8 gelagerte Zahnräder   6J. 66, 67 mit je einem auf der   zugehörigen Achse   68   des letztgenannten Zahnrades sitzenden 

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 EMI3.1 
 bewirkt ein mit einer Gleitrolle 75 ausgestatteter. bei 77 am Maschinengestell 2 gelagerter und durch ein Parallelogrammgelenk 78, 79, 80 unter Zwischenschaltung von Gelenkgestängen 81, 82 
 EMI3.2 
 verbundener Hebel 76 durch Auflaufen und Entlanggleiten der Rolle   7/   über einen zweck-   entsprechend ausgeführten   Teil des Umfanges einer auf der Welle 48 befestigten Kurvenscheibe 85, ein Anheben des Laugenbehälters.

   Dabei tauchen sich die über die Garnspannwalzen 11, 12 hinwegbewegenden Strähne in die Lauge ein, der   überschüssige   Teil der Lauge wird in an sich be-   kannter Weise   durch eine, sich gegen den Umfang der Walze 12 bzw. gegen die garnsträhne an- 
 EMI3.3 
 
Der nunmehr wieder einsetzende Eingriff der Zahngetrische 4, 5 bringt das immer in Umlauf um seine bezüglichen Achsen 9, 10 bleibende Garnspannwalzenpaar sodann aus der   Stellung F   in die Stellung D (Fig. 3) über den mit einer   Ablaufleitung 92 versehenen Spülbehälter 93   (Fig. 1). 
 EMI3.4 
 walzen setzt sich aufs Neue in Bewegung, worauf die Schutzbleche 97 in ihre Ruhestellung zurück-   kehren.   
 EMI3.5 


Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : EMI4.1 gängen, aber an verschiedenen Stellen aufgelegt, imprägniert gespannt, gespült ausgequetscht und abgenommen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Ausspannung der Garnstränge dienenden Mittel (22, 26) ihren Belastungsdruck durch Vermittlung geeigneter Verbindungsglieder (17, 20) auf, auch während des Betriebes der Maschine zentral verlaufende Bewegungen zulassende, gekurvte Gleit-oder Laufbahnen (16, 17) übertragen, die ihrerseits dann wieder ihre Bewegungen mittels'die Gleitbahnen befahrender, mit den Garnwalzen in enger Wirkungsbeziehung stehender Anspannmittel (38, 41) auf die Garnstränge übertragen, also deren elastische Anspannung bewirken.
    2. Strähngarnmerzerisiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Kräfte der Anspannhebel (22, 26) auf die Anzugmittel (38 bis 41) der Strähne übertragende Laufbahn (16, 17) aus einer etwa 270 Winkelgrade umfassenden, ausgefütterten Metallschiene besteht, die aus einer Anzahl an den Stossstellen (17e, 18, 19) durch Gelenkverbindungen (20) nachgiebig vereinigten und mit den Enden (14, 15) an das Maschinengestell angelenkten Segmenten EMI4.2 teilten Stellen der Laufbahn angreifenden Kräfte der Gewichtshebel einer Deformation der kreisförmigen Grundform der Bahn vorbeugen und eine gleichmässige Kraftübertragung auf die Garnsträhne ermöglichen.
    3. Strähnmerzerisiermaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der doppelseitig angeordneten, in zwei durch Traversen (8) zu einem starren Gestell ver- EMI4.3 endlosen, von der Antriebsachse (47) der Maschine aus in Umlauf versetzten Triebkette (70) verbleibt.
    4. Strähnmerzerisiermaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Abnahme und Neuauflage eines Garnsträhnes erforderliche Annäherung der Gamsträhu- walzen (11, 12) infolge Auflage der verschiebbaren Walzenachse (9) auf einen durch Vermittlung EMI4.4 dessen durch die Kurvenscheibe veranlasstes Ausschwingen aus der Bewegungsbahn der um die Maschinenachse (6) sich drehenden Garnwalzen die Annäherung der Walzen wieder aufhebt.
    5. Strähngarnmerzerisiermaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Vermeidung des Aufliegens von Flüssigkeitsspritzern in die Maschine während des Spülvorganges die Stirnseiten des Spülbehälters (9. 3) mit in denselben hineintauchenden Schutz- EMI4.5 einer Kurvenscheibe (98) betätigten Gelenkgestänges (94 bis 96 und 99 bis 101) nach aussen ausschwingen, den Garnsträbnen den Weg so freigeben und dann wieder in ihre Schutzlage zuriickkehren.
AT51767D 1909-08-06 1909-08-06 Strähngarnmerzerisiermaschine. AT51767B (de)

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