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Fla8chenverschluB.
Der verriegelbare Flaschenverschluss nach Patent Nr. 45950 zeichnet sich dadurch aus, dass die Bewegung der Schubriegel oder dgl. durch Verstellung eines Teiles erfolgt, der mit einer Sperrvorrichtung derart zusammenwirkt, dass der Verschluss nach seiner Entriegelung nicht mehr verriegelt werden kann.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ausführungsform dieses Verschlusses, welche dadurch baulich ausserordentlich vereinfacht ist, dass die Sperrvorrichtung an einem im Stöpsel körper exzentrisch gelagerten Bolzen oder dgl. angeordnet ist.
In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in einem nach Linie A-B der Fig. 2 geführten Vertikalschnitt, während Fig. 2, 3 und 4 Horizontalschnitte nach Linie C-D der Fig. 1 darstellen.
In dem Stöpsel 1 ist ein Bolzen 2 exzentrisch gelagert, der mit Hilfe eines Knopfes 3 gedreht werden kann und an seinem unteren Ende mit zwei Sperrzähnen 4 und 5 versehen ist. Auf dem Bolzen 2 und in einer entsprechenden Ausnehmung 6 des Stöpsels ist eine Platte 7 angeordnet, die eine Verriegelungsnase 8 trägt, welche bei geeigneter Verdrehung des Bolzens 2 in eine im Flaschenhals vorgesehene Ausnehmung 9 tritt, wodurch der Verschluss verriegelt wird. Zufolge der exzentrischen Anordnung des Bolzens 2 ist die Anbringung von Schubriegeln, die durch Verdrehung eines mit ihnen in Eingriff stehenden exzentrischen Flansches oder dgl. verschiebbar sind, entbehrlich. Die Verriegelung erfolgt also lediglich durch die mit dem Bolzen 2 fest verbundene Platte 7.
Mit den Sperrzähnen 4 und 5 wirkt eine Sperrklinke 10 zusammen, die am freien Ende einer mit dem anderen Ende im Stöpselkörper eingesetzten Feder 11 angebracht ist.
Um die Flasche nach ihrer Füllung zu verschliessen, wird der Stöpsel in den Flaschenhals eingeführt, wobei die verschiedenen Teile der Verriegelungsvorrichtung die aus Fig. 1 und 2 ersichtlich (- gegenseitige Lage einnehmen. Um den Verschluss zu verriegeln, wird der Bolzen 2 im Sinne des Pfeiles 12 so lange verdreht, bis die Sperrklinke 10 hinter dem Sperrzahn- einschnappt (Fig. H), worauf der Verschluss nicht mehr durch Zurückdrehen des Bolzens entriegelt werden kann.
Soll entriegelt werden, so muss der Bolzen im
Sinne des Pfeiles 12 weitergedreht werden, bis die Sperrklinke 10 hinter den Sperrzahn 5 einschnappt (Fig. 4), in welcher Lage aber die Nase 8 der Platte 7 an einem in einer
Bohrung des Stöpsolkörpers eingesetzten Stift 13 stösst, der ihre weitere Drehung und damit eine mehrmalige Verriegelung des Stöpsels verhindert. Da der Bolzen 2 durch die
Sperrklinke auch an der Rückdrehung gehindert ist, ist ein neuerliches Verriegeln des
Verschlusses unmöglich, so dass das einmal erfolgte Entriegeln leicht erkennbar ist. Die
Begrenzung der Drehung der Platte 7 könnte naturgemäss auch durch entsprechende
Gestaltung der Ausnehmung 9 erfolgen.
Um die Verriegelung zu verstärken, ist im Stöpsel eine schraubenförmige Leiste 14 angebracht, die beim Einsetzen des Stöpsels in den Flaschenhals mit einer in diesem vor- gesehenen, entsprechend gestalteten Nut zum Eingriff gebracht werden kann. 15 ist ein
Ring aus Gummi oder dgl., der eine bessere Abdichtung des Stöpsels bezweckt.
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