AT51387B - Gautschpresse für Papier- und ähnliche Maschinen. - Google Patents

Gautschpresse für Papier- und ähnliche Maschinen.

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AT51387B
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Berthold Diamant
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Berthold Diamant
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Gautschprosse   für Papier-und ähnliche Maschinen. 
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  Diese beiden Anordnungen konnten jedoch deshalb in der Praxis keinen Eingang finden, weil die Saugwalze von der Gautsche zu weit entfernt gelagert ist, wodurch die Wirkung der Gautsche stark beeinträchtigt wird. Zunächst hat die zu weit entfernte Lagerung der Saugwalze zur Folge, dass die Papierbahn die obere Gautschwalze nur über einen kurzen Bogen   berührt,   wodurch die äusserst wichtige Wirkung der sogenannten Vorgautsche wesentlich vermindert wird.

   Letzteres ist aber auch noch deshalb der Fall, weil infolge der nahezu unvermeidlichen Geschwindigkeitsunterschiede zwischen der Saug-und der Gautschwalze leicht ein Durchhängen der Papierbahn eintritt, so dass der Berührungsbogen der letzteren auf der oberen   Gautschwalzo   noch mehr verkürzt wird.

     Ausserdem   liegt die Papiorhahn auch auf der Saugwalze nur über einen kleinen Teil des Umfanges der letzteren auf, so dass nur Saugwalzen mit   schmaler     Saugkammer,   die aber für eine genügende Entwässerung des Papieres unzureichend sind, verwendet werden können Diesem Umstand durch Einschalten einer zwischen Saugwalze und   Gautschpresse vorgesehenen   tiefer gelagerten   Zwischenwalze   zwecks Ver-   grösserung   des   Berührungsbodeus   der Papirrbahn auf der Saugwalze begegnen zu wollen, (D. R. P. Nr. 100107) ist praktisch undurchführbar, da die Papierbahn unstreitig an der Zwischen walze haften bleiben und auf sie aufgewickelt werden wird. 



   Diese Nachteile sind gemäss vorliegender Erfindung dadurch wirksam vermieden, dass die Saugwalze entweder an die obere   Gautschwaize   angepresst oder in nächster Nähe derselben angeordnet ist und dabei entweder von der Gautschwalze oder dem Sieb mitgedreht oder aber besonders angetrieben wird, so dass einerseits durch Aufliegen der Papierbahn über einen verhältnismässig grossen Teil des Umfanges der oberen Gautschwalze die Wirkung der sogenannten Vorgautsche erhöht, andererseits die bei einer durch Geschwindigkeitsunterschiede zwischen Saug- und Gautschwalze verursachten Durchhängung der   Papierbahn auftretende schädliche Einwirkung   auf die Vorgautsche auf ein Mindestmass beschränkt wird. 



   Bei der bekannten Anordnung der Saugwalze musste diese ausschliesslich von einem eigenen Antriebe betrieben werden, wodurch es unmöglich war, die Geschwindigkeit der Saugwalze und jener der Gautschpresse   vollkommen   genau gleich einzustellen. Die neue Anordnung ermöglicht, dass die obere   Gautschwa) ze   oder das Sieb die Bewegung der Saug-   walze bewirkt,   so dass dieselbe die richtige Geschwindigkeit erhält. Der vorgesehene Antrieb ist nur zur Unterstützung der Wirkung der Gautschwalze oder des Siebes vorhanden. 



     Durch diese Anordnung   der   Saugwalze   die hier gewissermassen einen Bestandteil der   Gautschpresse bildet,   wird erst die praktische Verwendbarkeit der heute üblichen Saugwalzen mit breiter Saugkammer für schnellaufende Papiermaschinen ermöglicht, wodurch auch noch die nachstehend angeführten Vorteile erzielt werden. 



   Vor allem wird das Papier, bevor es   zwischen   die beiden   Gantschwall. en gelangt,     zunächst   durch die Einwirkung der Saugwalze und dann durch die erhöhte   Vorgautsche   
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 EMI2.1 
 Heizdampf erforderlich ist und infolgedessen eine Ersparnis an Brennmaterial erzielt wird. In weiterer Folge kann auf der   gteiohen Anzahl Trockenzylinder   eine grössere Papier-   menge als früher getrocknet werden, wodurch die Leistungsfähigkeit der Maschine ohne Vergrösserung ihrer Trockenpartie erhöht wird. Infolge der stärkeren Entwässerung der   Papierbahn vor Eintritt zwischen die beiden Gautschwalzen können dickere Papiere als bisher auf der Maschine erzeugt werden.

   Nachdem das Papier trockener als bisher in die Nasspressen gelangt, wird schliesslich auch eine erhebliche Ersparnis an   Presssslzen   erzielt. 



   Auf der Zeichnung ist eine gemäss der vorliegenden Erfindung eingerichtete Gautschpresse in einer beispielsweisen Ausführungsform in Seitenansicht schematisch veranschaulicht. 



   Die beiden Gautschwalzen   a und b   sind in voneinander getrennten Ständern, und zwar die untere Welle a in den Ständern c, die obere Walze b aber in den an den Ständern d drehbaren Hebeln e gelagert. Unmittelbar vor den Gautschwalzen ist die Saugwalze f angeordnet, die entweder an die obere Gautschwalze angepresst ist und dann von dieser oder gesondert angetrieben wird, oder die Saugwalze ist wie gezeichnet in nächster Nähe der Gautschwalze gelagert und wird dann entweder gesondert angetrieben oder von dem Sieb g allein mitgenommen, das über die   Saugwalze f zwischen   den Walzen a und b hindurch und unter der Spannwalze h geführt ist. Die Gautschwalzen und die Saugwalze können auch in einem gemeinsamen Ständer gelagert werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Gautschpresse für Papier-und ähnliche Maschinen mit vor den Gautschwalzen angeordneter Saugwalze, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugwalze entweder an die obere Gautschwalze angepresst oder in nächster Nähe derselben angeordnet ist und dabei entweder von der Gautschwalze oder dem Siebe mitgedreht. oder aber besonders angetrieben wird, so dass einerseits durch Aufliegen der Papierbahn über einen verhältnissmässig grossen Teil des Umfanges der oberen Gautschwalze die Wirkung der sogenannten Vorgautsche erhöhte, andererseits die bei einer durch Geschwindigkeitsunterschiede zwischen Saug-und Gautsch- walze verursachten Durchhängung der Papierbahn auftretende schädliche Einwirkung auf die Vorgautsche auf ein Mindestmass beschränkt wird. EMI2.2
AT51387D 1911-01-04 1911-01-04 Gautschpresse für Papier- und ähnliche Maschinen. AT51387B (de)

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ID=3572357

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