AT50651B - Verfahren zur Herstellung von Fäden für elektrische Glühlampen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Fäden für elektrische Glühlampen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Rohres angebrachtes Fenster in das Ofeninnere hineinsehen kann und welches durch Beobachtung der Lichtausstrahlung des Stabes unmittelbar die Temperatur zu bestimmen gestattet, wie dies den Fachleuten allgemein bekannt ist. Man steigert nun die Temperatur, indem man die Stromstärke der das Rohr umgebend (1n Heizwiderstände oder, falls das Rohr selbst als Heizwiderstand dient, die Stromstärke, die das Rohr selbst durchfliesst, mit Hilfe eines Regulierwidcrstandes ganz allmählich steigert. Man geht mit kleinen Temperaturintervntlen von etwa 100 C in die Höhe und nimmt dann jedesmal den Stab, nachdem er erkaltet ist, wieder aus dem Ofen, um den Grad seiner Duktilität zu prüfen. Der Beginn der Duktilität gibt sich dadurch zu erkennen, dass der Draht sich durch Verbiegen an irgend einer Stelle dauernd deformieren lässt, ohne an der Biegestelle merkbar an Festigkeit zu verlieren. Der Grad der Duktilität wird durch die grössere oder geringere Verbiegung, die der Draht aushält, erkannt. Höhere Grade der Duktilität gestatten ein mehrmaliges Hinund Herbiegen des Drahtes an einer und derselben Biegestelle. Die Zahl der Verbiegungen um einen bestimmten Winkel, den der Draht an ein und derselben Stelle verträgt, ohne an dieser Stelle merklich an Festigkeit zu verlieren bzw abzubrecllen, kann als Massstab der Duktilität benutzt werden. Zeigt der Stab bei dem Herausnehmen aus dem Ofen noch nicht die gewünschte bzw. höchste bei der betreffenden Legierung erreichbare, in einem Vorversuch ermittelte Duktilität, so wird ''r von neuem in den Ofen gebracht und in der Wasserstoffatmosphäre von neuem erhitzt, und zwar auf eine wiederum um einige Grad höhere Temperatur und so fort, bis das gewünschte Resultat erreicht ist. Bei einer Legierung von 90% Wolfram und 10% Nickel liegt diese Temperatur beispielsweise bei ungefähr 1510 C. Bei anderen Legierungen ergeben sich andere Temperaturen, bei denen das gewünschte Resultat erzielt wird. Wird die kritische Temperatur überschritten, so ist zumeist der Stab vollständig verdorben und kann nicht mehr duktil gemacht werden, Es ist daher in der Nähe des für eine bestimmte Legierung durch einen Vorversuch ermittelten kritischen Punktes besondere Vorsicht notwendig, und man steigert in der Nähe dieses Punktes am besten die Temperatur nur für ganz kurze Zeit durch einen Stromstoss, den man durch die Heizwiderstände schickt, worauf man dann stets von neuem das Material prüft. Hat man den Stab von der gewünschten DuktDität erhatten, so kann er mechanisch durch EMI2.2 gehalt oder auch bei entsprechend langer Fortsetzung des Verdampfungsprozesses ein reiner Wolframkörper. Es ist auf diese Art möglich, ohne einen Schmelzprozess feste Körper aus Wolfram herzusU'llen. Besonders leicht ist dieses Verfahren ausführbar mit Drähten, die aus der Legierung gezogen werden. Die Enden der Drähte werden an die Stromzuführung einer geeigneten elek- trischen Stromquelle angeschlossen und der ganze Draht m den Rezipienten einfr Luftpumpe gebracht, worauf die Luft stark-nm besten bis zur Bildung eines Vakuums-ausgepumpt und der Draht durch Hindurchaendung eines Stromes auf Rotghlt erhitzt wird. worauf durch EMI2.3
Claims (1)
- mit Hilfe eines nach der Verarbeitung wieder auszutreibenden Hilfsmetalles, dadurch ge- kennzeichnet, dass Nickel als Hilfsmetall verwendet wird.
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1908
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