AT49764B - Verfahren zur Erzeugung von p-Nitranilinroteffekten bezw. Naphtylaminbordeauxeffekten auf direkten Farbstoffen, die mit Diazo-p-nitrobenzol o. dgl. gekuppelt werden, bei welchem der gefärbte Stoff mit einer ß-Naphtol enthaltenden Hydrosulfitätze bedruckt wird. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von p-Nitranilinroteffekten bezw. Naphtylaminbordeauxeffekten auf direkten Farbstoffen, die mit Diazo-p-nitrobenzol o. dgl. gekuppelt werden, bei welchem der gefärbte Stoff mit einer ß-Naphtol enthaltenden Hydrosulfitätze bedruckt wird.

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  Verfahren zur Erzeugung von p-Nitranilinroteffekten bezw. Naphtylaminbordeauxeffekten auf direkten Farbstoffen, die mit   Diazo-p-nitrobenzol   o. dgl. gekuppelt werden, bei welchem der gefärbte Stoff mit einer ss-Naphtel enthaltenden   Hydrosulfitätze   bedruckt wird. 



   In der   Stammpatentschrift Nr. 49654   wird ein Vorfahren beschrieben, nach welchem   man Pararotätzeffekte   auf den mit Diazo-p-nitrobenzol zu kuppelnden direkten Baum- 
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 gewiesen worden, dass es in der Praxis zweckmässig erscheint, die bedruckte Ware einer zweimaligen Passage durch Diazolösung und   Schwefcls1iurebad   zu unterwerfen. 



   Es hat sich   nun   im Laufe weiterer Arbeiten gezeigt, dass man die Nachbehandlung der bedruckten Ware vereinfachen und den Effekt verbessern kann, indem man die be-   druckte   Ware zunächst durch eine kalte, gegebenenfalls eine bis auf etwa 400 C erwärmte, verdünnte Schwefelsäure passieren lässt und darauf, ohne zu spülen und zu trocknen, durch ein   Diazo-p-nitrobenzolbad   und gleich hinterher durch ein verdünntes Schwefelsäurebad hindurchzieht. 



   Es hat sich   herausgestellt, dass   die erste   Schw-telsäurepassage, welche   gleich nach dem Dämpfen der bedruckten Ware erfolgt, nötig ist, um die Zersetzungsprodukte des IIydrosulfits-die Suiite -zu zerlegen und dadurch die Kupplungsfähigkeit der Diazolösung zu erleichtern. 



   Die reichliche Entwicklung von   Schwefel dioxyd   an den   überdruckten Stellen,   welche beim   Zusammenkommen   mit verdünnter Schwefelsäure sich bemerkbar macht, ist auf eine solche Zersetzung der Sulfite zurückzuführen. 



   Nach der ersten Passage durch verdünnte Schwefelsäure erfolgt die Kupplung im Diazobado viel leichter, doch scheinbar in diesem Falle auf eine andere Weise. Die eigentliche Farbstoffbildung erfolgt erst nach nochmaliger Passage durch   verdünnte   Schwefelsäure, vermutlich durch molekulare Umlagerung. Der Roteffekt wird sofort beim 
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   Die Abänderung des Verfahrens   der Stammpatontschrift dahin, dass man die bedruckte Ware nach dem   Dämpfen   erst mit   verdünnter   Schwefelsäure, dann im Diazobade und schliesslich nochmals mit verdünnter Schwefelsäure behandelt, ist auch aus dem Grunde 
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 roten auf leichte Weise herstellen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1.   Abänderung   des Verfahrens des Stammpatentos Nr. 49654 zur Erzeugung von p-Nitranilinroteffekten, bezw. Naphtylaminbordeauxeffekten auf direkten Farbstoffon, die mit Diazo-p-nitrobeuzol o. dgl. gekuppelt werden, boi welchem der gefärbte Stoff mit einer   i Naphtol   enthaltenden   Hydrosulfitätze   bedruckt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die bedruckte, bezw. geätzte Ware zuerst mit verdünnter Schwefelsäure, dann mit Diazo-p-nitro-   benzol, bezw. Diazo-&alpha;-naphtalin   und schliesslich mit verdünnter Schwefelsäure behandelt wird.

Claims (1)

  1. 2. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 zur Erzielung von Weiss-neben Rot- EMI2.2
AT49764D 1910-06-21 1910-06-21 Verfahren zur Erzeugung von p-Nitranilinroteffekten bezw. Naphtylaminbordeauxeffekten auf direkten Farbstoffen, die mit Diazo-p-nitrobenzol o. dgl. gekuppelt werden, bei welchem der gefärbte Stoff mit einer ß-Naphtol enthaltenden Hydrosulfitätze bedruckt wird. AT49764B (de)

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