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Boxerpistole.
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festen Griff ermöglichen, um das Entwinden der Waffe aus der Hand mit der erforderlichen Sicherheit zu verhindern, andererseits aber sind sie für die weitere Wehr oder für den weiteren
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Im Sinne der Erfindung ist der Kolben der Pistole, der übrigens die. gebräuchliche Gestalt haben kann, an der unteren Seite mit nacheinander gereihten Ringen versehen, die zur Aufnahme der einzelnen Finger der Hand dienen, u. xw. in der Stellung der Finger, die sie beim Schiessen am Kolben einnehmen.
Diese Ringe bilden nun einerseits einen sicheren Handgriff, der durch die Finger derart fest umklammert werden kann, dass gegen das Entwinden der Waffe die grösst- mögliche Sicherheit geboten wird. Ausserdem bilden aber diese Ringe im Verein mit dem Kolben der Waffe einen Ringboxer, so dass die Waffe ohne die Lage der Finger zu ändern abwechselnd als Schuss-oder als Hiebwaffe bezw. unter Benutzung des Boxers, der als Schlild für die Hand dient, auch als Auffangwaffe für Hiche benutzt werden kann.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes in Seitenansicht dargestellt, u. zw. in Fig. l ein Revolver, dessen Kolben von vorneherein auch als Boxer ausgebildet ist, und in Fig. 2 eui Boxer, der au iner gewöhnlichen Pistole (Revolver) befestigt werden kann.
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geordnet, dass, wie dies die punktiert eingezeichnete Hand veranschaulicht, beim Schiessen die vier Finger der Hand in diesen Ringen hegen. Der Ring a enthält gleichzeitig den Abzug e und bildet den Abzugsbügel.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist die Lage der Finger, was die Bequemlichkeit und die Sicherheit des Griffes anbelangt viel günstiger als bei einem gewöhnlichen Pistolenkolben ; denn. während sich bei diesem letzteren die Finger an einer glatten, jeden Stützpunkt entbehrenden Fläche an- klammern, schmiegen sich die Finger beim Eründungsgegenst. ande innig an die inneren konkaven
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der Griff weder bei dem durch das Abfeuern erzeugten Rückstoss, noch bei Benutzung der Waffe als Boxer eine Lockerung erleiden kann, wobei die Sicherheit des Griffes auch die genauigkeit des Zielens erhöht.
Ein weiterer Vorteil des Erfindungsgegenstandes liegt noch darin, dass der Lauf der Pistole und die Hiebringe des Boxers bei entsprechender Drehung der Hand die ganze Faust und den Knöchel schirmen, so dass die Waffe, zum Auffangen von Stock-oder Säbelhieben besonders geeignet ist.
Die Waffe kann vorteilhaft mit einer Spcrrvorrichtung bekannter Art versehen werden.
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genommen werden kann. Bei diesem Ausführungsbeispiele hat der Boxer ausser dem Abzugsbügel vier Ringe, so dass der Zeigefinger von seinem Ringe in den Abzugsbügel versetzt werden
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ist an der einen Seite des Boxers eine Messerklinge k angeordnet, die um einen parallel zur Seitenfläche des Kolbens angeordneten Zapfen w im Sinne eines auf die Seitenfläche des Pistolenkolbens senkrechten Halbkreise geschwungen werden kann.
Gewöhnlich befindet sich die Klinge k in der gezeichneten Lage. schmiegt sich also innig an die Seitenfläche des Kolbens, kann sich aber auch in eine entsprechende Vertiefung des Kolbens bezw. des entsprechenden Teiles des Boxers hineinlegen, so dass die Finger durch die Klinge nicht verletzt werden können. Soll die Waffe auch zum Stechen benutzt werden, so wi. rd die Klinge um 1800 nach unten geklappt und kann in dieser Stellung durch eine beliebige Vorrichtung festgestellt werden. Auch in der Nichtgebrauch- lau ; e kann die Klinge in beliebiger Weise gesichert werden.
Die geöffnete Klinge hat noch den weiteren Vorteil, dass sie die durch die Pistole und den Hexer gebildete Schirmlinie verlängert und die Eignung de-r Waue zum Auffangen von Hieben erhöht.
Selvstverständlich kann die Klinge k auch bei der Anordnung nach Fig. 1 Verwendung finden.
Der Boxer und die Klinge kann im Sinne der Erfindung bei einfachen Pistolen, bei Revolvern, sowie bei Mehrladepistolen beliebiger Art angewendet werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Boxerpistole, dadurch gekennzeichnet, dass an der unteren Seite des Kolbens zur Aufnahme der Finger in J. er Lage, die sie beim Schiessen einnehmen, geeignete Ringe nebeneinander an- geordnet sind, die einerseits einen das Entwinden der Pistole verhindernden, sicheren Handgriff.
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