AT403525B - Griffstück für pistolen - Google Patents

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AT403525B AT16796A AT16796A AT403525B AT 403525 B AT403525 B AT 403525B AT 16796 A AT16796 A AT 16796A AT 16796 A AT16796 A AT 16796A AT 403525 B AT403525 B AT 403525B
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Description


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   Die Erfindung betrifft ein Griffstück für Pistolen, dessen gesamter Griffbereich Im wesentlichen vollständig aufgerauht und mit anatomischen Ausformungen am   Griff-Vorder- und Rückenteil, mit muldenartigen   Ausformungen im oberen Bereich der Griff-Seitenflächen und an deren Unterkannten sowie im wesentlichen Im Bereich oberhalb der Abzugseinrichtung versehen ist. 



   Bei den bisher bekannten anatomischen Ausformungen im Griffbereich, ist kein ausreichender Halt für die Finger der   Schuss- bzw.   Unterstützungshand gegeben. Weiters reichen die   stellenweisen   Aufrauhungen im Griffbereich bei weitem nicht aus, um die gewünschte Wirkung zu erzielen bzw. sind diese deplaziert angeordnet oder nur mangelhaft ausgeformt.

   Hiezu wird stichwortartig zusammengefasst :   GR ! FFSTÜCKE   ohne anatomische Ausformungen, keine Aufrauhungen im Griffbereich,
Aufrauhungen nur an der Vorder-und Rückseite des Griffs, keine Daumenauflagemöglichkeit,
2 wallartige Erhebungen an der   Griff-Voderseite,   jedoch keine Aufrauhung in diesem
Bereich,
1 wallartige Erhebung (10mm) an der Griff-Vorderseite,
Die   Patentschrift - US 3, 758, 978   A   (PARIS),   weist aufgerauhte Griffschalen für die Griffs-Seitenflächen auf, nicht jedoch für die Vorder-und Rückseite sowie den Bereich an den Kanten zwischen Griff-Vorderseite und Griff-Seitenfläche. Der Haltekomfort der Waffe ist ungenügend und beeinträchtigt negativ das Rückstossverhalten der Waffe und vermindert die Trefferwahrscheinlichkeit. 



  Der beschriebene Aufsatz am Magazinboden kommt, wenn überhaupt sinnvoll, nur für Taschenpistolen in Betracht, um eine verlängerte   Fingerauflagemöglichkeit   zu schaffen. Die Auflage für den kleinen Finger erbringt keine Verbesserung des Haltekomfort, da die Waffe im wesentlichen nur vom Daumen, Mittelfinger und Ringfinger der Schusshand gehalten wird ; der kleine Finger übt keine Haltefunktion aus. Die Verlängerung des Magazinbodens kann nur als Auflagefläche für den kleinen Finger angesehen werden, jedoch ist die beschriebene Ausführung ungeeignet, da sie geradlinig nach hinten   verläuft   und der kleine Finger bei einer Schussabgabe, bedingt durch den Rückstoss, vom Aufsatz rutscht. 



   Die Patentschrift - F 2 386 011 A (BRESSON), weist ein Griffstück aus, dass für das sportliche Schiessen ausgerichtet und nur sinnvoll ist, wenn es genau nach der Hand eines Schützen geformt ist. Für einen täglichen praxisgerechten Einsatz, insbesondere bei einem Deutschuss oder instinktiv abzugebenden Schuss ist diese Griffgestaltung ungeeignet. Insbesondere sollten die Griff-Vorderseite und die Griff-Rückseite im wesentlichen parallel verlaufen, um einen gleichbleibenden Griffwinkel zu erreichen. Die Ausformung an der Griff-Vorderseite oberhalb des Sporns bewirkt durch seine im wesentlichen geradlinig abwärts verlaufende Form, dass der Mittelfinger der Schusshand abwärts gedrückt wird, was eine negative Beeinträchtigung des Haltekomforts und des Rückstossverhaltens der Waffe hervorruft. 



  Es gilt der Grundsatz, je höher eine Waffe erfasst werden kann, umso tiefer liegt sie in der Hand, wodurch der Rückstoss der Waffe besser kontrollierbar wird. 



  Die Ausformung eine Sporns an der Griff-Vorderseite ist für einen praxisgerechten schnellen Zugriff, bedingt durch die Spitze, hinderlich ; auch ist die Grösse der Ausformung des Sporns in der Praxis und im täglichen Gebrauch nicht   ztetführend.   



   Die Patentschrift-DE 3609177   A 1 -   (RUGER), weist auf der linken Hälfte der Griffschale eines Revolvers eine muldenartige Vertiefung auf, die in das einwandfreie Ausstossen der Hülsen aus der Trommel ermöglicht. Als Daumenauflage für die Schusshand ist diese muldenartige Ausformung nicht geignet, da der Daumen zu extrem abgewinkelt werden müsste, was zu Verspannungen in der Schiesshand und damit verbunden zu schlechten Trefferergebnissen führt. 



   Die Patentschntt - DE 30 00 017   A1 - (PACHMAYR),   weist aufgerauhte Griffschalen auf, die das Griffstück nur auf den   Griff-Seitenflächen   und der Griff-Rückseite umschliessen ; ein ausreichender Waffenhalt wird damit nicht erzielt. 



   Die Patentschrift - US 4,998,367 A zeigt und beschreibt einen Revolverhandgriff, dessen vorder Kante 46 eine Fingerabstützung 48 aufweist. Diese Fingerabstützung besteht aus mehreren konkaven Einbuchtungen   50,   deren jede mit Gummi oder Neopren ausgefüllt ist (Spalte 3, Zeilen 5-54). Da die Einbuchtungen 50 ausgefüllt sind, sind keine Einbuchtungen und keine wallartigen Erhebungen vorhanden. 



   Ziel der Erfindung ist es daher, das Griffstück als Ganzes und insbesondere den Griffbereich, anatomisch günstiger, mit gutem Haltekomfort, mit besserer Beherrschung des Waffenrückstosses wie auch mit besserer Bedienbarkeit unter Beibehaltung einer gefälligen Form, die sich auch für den täglichen praxisgerechten Gebrauch eignet, zu gestalten. 



   Der Griffbereich kann auch mit Überzügen oder Schalen aus festen oder elastischen Materialien, gestaltet werden, welche die erfindungsgemässen anatomischen Ausformungen enthalten. 

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   Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass im wesentlichen der gesamte Griffbereich aufgerauht ist, wodurch der   Waffenhalt allgemein entscheident   optimiert wird, im oberen Griffbereich auf der GriffRückseite eine Vertiefung von ca. einer halben Finger-Breite zur Abstützung des Daumenbailens der Schusshand angeordnet und im oberen Griffbereich beidseitig ca. eine daumenbreite und ca. daumenlange Vertiefung zur Aufnahme des Daumens der Schiesshand angeordnet ist, deren untere, bis zu einer halben Finger-Breite erhöhte wallartige Begrenzung kurvenförmig von der Griff-Vorderseite und   Griff-Rückseite   bis ca. in die Mitte der Griff-Seitenflächen verlaufen und dort spitzartig in Richtung Griff-Unterseite aufeinander treffen, an der Griff-Vorderseite ca.

   eine Mittelfinger-Breite vom Abzugschutz in Richtung Gnff-Unterseite entfernt, wie schon bekannt, eine bis zu einer halben Finger-Breite angeordnete wallartige Erhebung das Abstützen des Mittelfingers der Schusshand gewährleistet und an den Unterkannten der beiden GriffSeitenflächen, wie schon bekannt, je eine ca. Daumennagel grosse Vertiefung zur einfachen Entnahme des Magazins, insbesondere bei Funktionsstörungen der Waffe, angebracht ist, der Magazinboden beidseitig Riffelungen aufweist und im Zusammenwirken mit den ca.

   Daumennagel grossen Vertiefungen an den Unterkannten der beiden Griff-Seitenflächen, die Magazinentnahme in den vorerwähnten Fällen zusätzlich erleichtert, der beidseitig zu betätigende   Magazirihalteknopf   im Bereich der Griff-Seitenflächen im wesentlichen auf der Höhe der Mitte des Abzugs von wallartigen Begrenzungen umrandet ist, um hintanzuhalten, dass der Magazinhalteknopf nicht durch den Mittelfinger oder Daumen der Schusshand unbeabsichtigt ausgelöst werden kann, beidseitig der Abzugseinrichtung, die Seite, die der Griff-Vorderseite näherliegt und beidseitig oberhalb der gesamten Abzugseinrichtung muldenartig abfallende Vertiefungen angeordnet sind und in diesem Bereich beidseitig je ein Vorsprung hervortritt, der einen Teil der Abzugssicherungseinheit darstellt,

   die einerseits ein rascheres Eingreifen des Zeigefingers in den Abzugsbereich und andererseits ein rasches Betätigen der Abzugssicherungseinheit   ermöglichen,   der Abzugschutz, wie schon bekannt, einen kurvenförmigen Umriss aufweist, der im der Laufmündung näherliegenden Bereich eine aufgerauhte Fläche, zur allfälligen Auflage des Zeigefingers der Unterstützungshand, aufweist, beidseitig im vorderen Bereich des   Griffstücks,   wie schon bekannt, kerbenartige Befestigungsvorrichtungen für Zubehör, wie z. B.

   Taschenlampe, Laser usw., angeordnet sind, der Verschlussfanghebel in einer muldenartigen, länglichen Vertiefung liegt und damit zum besseren Handling der Pistole beiträgt und auf Länge der Fingerauflage des Verschlussfanghebels eine wallartig erhöhte Abgrenzung zum oberen Rand der Daumenauflage angeordnet ist, wodurch das unbeabsichtigte aufwärts Betätigen der Fingerauflage des Verschlussfanghebels und damit verbunden das Arretieren des Verschlusses, verhindert wird. 



   In der bevorzugten Ausführungsform sind die anatomischen Ausformungen und Gestaltungen direkt am Gnffstück angebracht. 



   Bei einer Variante der bevorzugten Ausführungsform sind am Griffstück im Griffbereich Überzüge oder Schalen aus festen oder elastischen Materialien angebracht, welche die erfindungsgemässen anatomischen Ausformungen und Gestaltungen enthalten. 



   Ein bevorzugtes   Ausführungsbeispiel   wird nachstehend an Hand der Zeichnung beschreiben, deren Fig. 



  1 schematisch im Massstab 1 : 1 ein erfindungsgemässes Griffstück zeigt. 



   Die Fingerhaltung der Schusshand ist in der Skizze der Fig. 2 schematisch im Massstab 1 : 1 dargestellt. 



   Die dargestellte Erfindung besteht Im wesentlichen aus einem aufgerauhten Griff --1--, einer ca. halben Finger-Breiten Vertiefung (22) im oberen Bereich der Griff-Rückseite   (3).   einer im oberen Griffbereich beidseitig angeordneten, ca. eine daumenbreite und ca. eine daumenlange Vertiefung--4--, einer bis zu einer halben Finger-Breite erhöhte wallartige Begrenzung--5--, die kurvenförmig von der Griff-Vorderseite 
 EMI2.1 
 Richtung Griff-Unterseite aufeinander treffen, einem an der   Griff-Vorderseite --2-- ca.   eine Mittelfinger-Breite vom   Abzugschutz --14-- in   Richtung Griff-Unterseite angeordneten, bis zu einer halben Finger-Breiten wallartigen Erhebung--6--und einer ca.

   Daumennagel grossen   Vertiefung --7-- auf   beiden Unterkannten der   Griff-Seitenflächen.   einem beidseitig geriffelten Magazinboden--8--, einem, Im Bereich der Griff-Seitenflächen im wesentlichen auf der Höhe der Mitte des Abzugs --9-- von wallartigen Begrenzungen --5-- und --11-- umrandeten, beidseitig zu betätigenden Magazinhalteknopf --10--, einer, beidseitig der   Abzugseinrichtung --19--,   die Seite, die der   Griff-Vorderseite --2--näherliegt   und beidseitig oberhalb der gesamten Abzugseinrichtung --19--, muldenartig abfallende   Vertiefung --12--,   aus der beidseitig je ein   Vorsprung --13-- der AbzugsicherungseInheit   hervortritt (Patentanmeldung vom 13. 12. 1995, ZI.

   A 2014/95), einem   Abzugschutz--14--,   der, wie schon bekannt, einen   kurvenförmigen   Umriss und im der Laufmündung 

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 näherliegenden Bereich, eine aufgerauhte   Fläche --15-- aufweist   einer beidseitig im vorderen Bereich des Griffstücks, wie schon bekannt, kerbenartige Befestigungsvorrichtungen--16--, einer muldenartigen, länglichen Vertiefung --17-- im Bereich des   Verschlussfanghebels --20-- und   einer wallartig erhöhten Abgrenzung --18--, auf Länge der Fingerauflage des   Verschlussfanghebels --21--,   zum oberen Rand der Daumenauflage   - -4--.    



  

Claims (9)

  1. Patentansprüche 1. Griffstück für Pistolen, dadurch gekennzeichnet, dass der gesamte Griffbereich (1) im wesentlichen vollständig aufgerauht ist, die Griff-Rückseite (3) im oberen Bereich eine Vertiefung (22) von ca. einer halben Finger-Breite aufweist, im oberen Griffbereich beidseitig ca. eine daumenbreite und ca. eine daumenlange Vertiefung (4) angeordnet ist, deren untere, bis zu einer halben Finger-Breite erhöhten wallartigen Begrenzungen (5), kurvenförmig von der Griff-Vorderseite (2) und Griff-Rückseite (3) bis ca. in die Mitte der Griff-Seitenflächen verlaufen und dort spitzartig in Richtung Griff-Unterseite aufeinander treffen, an der Griff-Vorderseite (2) ca. eine Mittelfinger-Breite vom Abzugschutz in Richtung Griff- Unterseite entfernt, einbis zu einer halben Finger-Breite hohe wallartige Erhebung (6) angesetzt ist und auf beiden Unterkannten der Griff-Seitenflächen, wie schon bekannt, je eine ca. Daumennagei grosse Vertiefung (7) angeordnet ist.
  2. 2. Griffstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Magazinboden (8) beidseitig Riffelun- gen aufweist.
  3. 3. Griffstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der beidseitig zu betätigende Magazinhal- teknopf (10) im Bereich der Griff-Seitenflächen im wesentlichen auf der Höhe der Mitte des Abzugs (9) von wallartigen Begrenzungen (5) und (11) umrandet ist.
  4. 4. Griffstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beidseitig der Abzugseinrichtung (19), die Seite, die der Griff-Vorderseite (2) näherliegt und beidseitig oberhalb der gesamten Abzugseinrichtung (19), muldenartig abfallende Vertiefungen (12) angeordnet sind und in diesem Bereich beidseitig je eine Vorsprung (13) hervortntt, der einen Teil der Sicherungseinheit darstellt (Patentanmeldung vom 13. 12. 1995. ZI. 2014/95).
  5. 5. Griffstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abzugschutz (14), wie schon bekannt einen kurvenförmigen Umriss aufweist, der im der Laufmündung näherliegenden Bereich aussen eine aufgerauhte Fläche (15) aufweist.
  6. 6. Griffstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beidseitig im vorderen Bereich des Griffstücks, wie schon bekannt, kerbenartige Befestigungsvorrichtungen (16) angeordnet sind.
  7. 7. Griffstücknach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussfanghebel (20) in einer muldenartigen, länglichen Vertiefung (17) liegt.
  8. 8. Griffstücknach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf Länge der Fingerauflage des Ver- schlussfanghebels (21) eine wallartig erhöhte Abgrenzung (18) zum oberen Rand der Daumenauflage (4) gegeben ist.
  9. 9. Griffstücknach Anspruch 1, 2, 3, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffbereich mit Überzü- gen oder Schalen aus festen oder elastischen Materialien umgeben ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4998367A (en) * 1990-01-12 1991-03-12 Joel Leibowitz Compound grip for handguns

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US4998367A (en) * 1990-01-12 1991-03-12 Joel Leibowitz Compound grip for handguns

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