AT46103B - Hydraulische Regelungsvorrichtung. - Google Patents

Hydraulische Regelungsvorrichtung.

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AT46103B
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hydraulic
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Ferdinand Lipowsky
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Ferdinand Lipowsky
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Description


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  Hydraulische Regelungsvorrichtung. 



   Die Erfindung betrifft eine hydraulische Regelungsvorrichtung, wie solche für Wasserkraftmaschinen verwendet werden, wobei aber zum Unterschiede von den bisher gebräuchlichen Bauarten die in der zweckdienlichen Verstellung des Steuerschiebers begründete Regelungs- 
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 verdrängung an einer die Verbindung aller als Verdränger ausgebildeten Sondereinrichtungen allein vermittelnden Flüssigkeitsmenge erreicht wird, so dass sich alle Wirkungen der selbsttätigen Regelung als positive oder negative Verdrängerwirkungen an   dieser Flüssigkeitsmenge ausdrücken.   und andererseits diese Regelungswirkung der Hauptbestandteile der Regelungsvorrichtung eine isodrome ist, die aber durch eine zusätzliche, ebenfalls als Verdränger ausgebildete Sondereinrichtung in eine solche mit Ungleichförmigkeitsgrad verwandelt wird. 



   In der Zeichnung zeigt Fig. 1 die schematische Darstellung der Gesamteinrichtung, wobei 1 den Arbeitszylinder, 2 den Steuerschieber, zusammen als Servomotor bekannt. 3 die Regelungs- 
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 in Fig. 1 ist auch der   Zusammenhang   der   angeführten   Teile der   Regelungsvorrichtung ersichtlich.   



   Von der Kraftmaschinenwelle wird unter Zwischneschaltung geeigneter Übertragungsteile der   Erregungsverdränger   4 angetrieben, der vorzugsweise als hydraulisches Tachometer   ausgebildet ist. Dieses Tachometer besteht   aus einem kreisenden Gefässe, das mit dem Behälter 10 nach unten in Verbindung steht und infolgedessen bei der Umdrehung hydrostatisch gesetzmässig   Flüssigkeit von   dem Behälter 10 nach dem Innern des kreisenden Gefässes oder umgekehrt verdrängt, wobei die Flüssigkeitsoberfläche im Gefässe die Form eines Paraboloids annimmt, dessen Scheiteltangentialebene mit dem Flüssigkeitsspiegel im   Behälter 7C zusammenfällt.   



  Weiters entspricht jeder Umlaufszahl dieses Tachometers eine bestimmte Verdrängungsmenge über dem Behälterspiegel, ohne Abhängigkeit von dessen Höhenlage, und es können daher auch die von anderen Verdrängern verursachten Änderungen des Spiegels unmittelbar keine Rückwirkungen auf die   Umlaufszahl   des Tachometers zur Folge haben. Diese Eigenschaften eines   Tachometers liessen sich   auch erhalten, wenn ein entsprechend gebauter Fliehkraftregler mit einem Verdrängungskörper unmittelbar oder mittels Hebelübersetzung gekuppelt werden würde, wie dies in Fig. 2 schematisch dargestellt ist. 



   Der Verdränger 5 (Schwimmer) ist mit dem in bekannter Weise mit Vorsteuerung versehenen   Steuerschieber   verbunden. Mit dem Arbeitskolben bezw. mit der Regelungswelle 3 steht in   fester Abhängigkeit ein Verdränger   6, der mit einer selbsttätig einstellbaren   Flüssigkeitsbremse.   
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 und für Parallelschaltung, also bei allen willkürlichen Änderungen der Umlaufszahl, verwendet wird, wobei seine Tauchtiefe von Hand, allenfalls unter Zuhilfenahme eines Fernahtriebes. geändert 
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   dieser Sondereinrichtung besteht   demnach in einer Füllung und Entleerung des   Behälters. ?   bezw.

   in einer Veränderung des   Behälterinhaltes   im Bereiche der sonstigen   Verdränger   im Sinne eines   Flüssigkeitszu-.     oder -abflusses, an   dessen Stelle aber die   Verdrängerwirkung   tritt. 



   Die Wirkungsweise der hydraulischen Regelungsvorrichtung ist folgende : In der Schlussstellung befindet sich der handverdränger 8 in seiner höchsten und der Behälterspiegel in seiner tiefsten Lage, wodurch der unter hydraulischem Druck stehende Arbeitskolben 1 die Regelung geschlossen hält, da auch der Steuerschieber seine tiefste Stellung eingenommen hat. Dies ist eine Folge des Abstellens (Umlaufszahlverdrängung auf Stillstand), da hiebei der Behälterspiegel dem Wirkungsbereich des selbsttätigen Ausgleichsverdrängers 6 entzogen wurde. 



   Um die Kraftmaschine anzulassen, wird nun der   liahdverdränger   8 gesenkt. Der infolgedessen steigende Behälterspiegel zwingt den Steuerschieber 2 jenseits der Mittelstellung zu   öffnen,   
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 auf doh Beharrungszustand des   Leerlaufes   erhöht. Findet nun eine Belastung der leerlaufenden Maschine statt, so hat dies einen Abfall an Umdrehungen zur Folge, der das Tachometer zu einer   Hebull   des Behälterspiegels veranlasst.   Hiedurch   öffnet der Steuerschieber und der Arbeitskolben verstellt die   Regelllngswelle   3 auf grössere Füllung und hebt dabei gleichzeitig den Aus-   gleichsverdränger   6.

   Infolgedessen wird der   Behälterspiegel unter Mitwirkung der gleichzeitig   verstellten Verdränger 7 und allenfalls 9 wieder gesenkt. Dieser letztere, primäre Ausgleich der   Errf'gung rd zunichst den   Lauf des Arbeitskolbens 1 unterbrechen. 
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 kompensiert wurde, eine Regelungsbeweguhg im entgegengesetzten   Sinne herbeiführen müsste.   



   Nun steht aber der   Ausgleichsverdränger   6 vom Augenblicke des   Kolbenstillstandes unter   der freien Wirkung des Auftriebes, indem an dem aus seiner   gewöhnlichen   Stellung gehobenen Ausgleichsverdränger 6 die Flüssigkeitsbremse selbsttätig entsprechend geöffnet worden war, Ho dass ein Sinken des Verdrängers 6 eintritt, das mit der   rückwirkenden     Verdrähgungsdauer   des   Tachometers   zeitlich   zusammenfällt. Hiedurch findet ein sekundärer   Ausgleich statt.

   Dieser daraus sich ergebende, gegenüber dem erregenden kleinere und entgegengesetzte Spiegelhöhenunterschied gibt nun Veranlassung zu Nachregelungen, die aber derart immer kleiner werden, bis der Steuerschieber einen Rest des   Spiegelhöhenunterschiedes   nicht mehr empfindet und in seiner neutralen Stellung verharrt, wobei die Beharrungsumlaufzahl je nach der Stellung des   Yerdrängers   7 mit jener vor der Belastung übereinstimmt (Isodromwirkung) oder hievon abweicht (Ungleichförmigkeit). 



   Für die Entlastung ergibt sich sinngemäss ein entgegengesetzter Vorgang. 



   Beim Abstellen der Kraftmaschine wird durch Heben des Handverdrängers   8   der Steuerschieber auf Schliessen gestellt, ohne dass eine endliche Kompensation eintritt. Diese findet erst beim Anlassen, wie vorher angegeben, statt. Für das Parallelschalten zweier Kraftmaschine ist nur eine differentielle Verstellung des   Handverdrängers   8 notwendig. 



   Die Vorteile der hydraulischen   Regelungsvorricht. utlg nach   der Erfindung sind folgende :   In erster Linie wird die Isodromwirkung mit der Wirkung der hauptsächlichen Regelungseinrichtung, nämlich der Verdränger 4, a und 6, erreicht und eine beliebig verlaufende, steigende   oder   fallende Schwankung   der Umlaufszahlen zwischen Leerlauf und Vollbelastung durch die 

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 vorgeschriebenen Verlauf der Schwankungen der   Umlaufszahlen   entsprochen werden kann. Drittens tritt eine der   wichtigsteh   Sondereinrichtungen der Regelungsvorrichtung bei Anwendung des hydraulischen Tachometers 4 (Erreguhgsverdrängers) in einfachster Bauart auf und auch die anderen Sondereinrichtungen bedürfen keiner schwierigen baulichen Mittel. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.   Hydraulische Regelungsvorrichtung,   dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftmaschine mittels geeigneter Vorrichtungen den Spiegel einer gleichbleibenden Flüssigkeitsmenge, in die ein den Steuerschieber (2) für den Arbeitszylinder verstellender Schwimmer   (5)   eintaucht, je nach ihrer Geschwindigkeit ändert, wodurch eine   Schwimmerbewegung und   durch diese eine Steuerschieberbewegung eingeleitet wird, wogegen durch einen mit dem Arbeitskolben (1)   zwangläufig   bewegten, in die Flüssigkeit eintauchenden   Verdränger   der gewählte ursprüngliche Flüssigkeitsspiegel wieder hergestellt wird, um den Steuerschieber in die Mittelstellung   zurückzuführen.  

Claims (1)

  1. 2. Hydraulische Regelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche auf die Verstellung des Steuerschiebers bezughabenden Sondereinrichtungen als Verdränger ausgebildet sind, deren Verbindung allein durch eine gleichbleibende Flüssigkeitsmengc besorgt wird.
    3. Hydraulische Regelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein hydraulisches Tachometer (4) verwendet wird, das in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit der@ Kraftmaschinenwelle seinen Flüssigkeitsspiegel verändert.
    4. Hydraulische Regelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle des hydraulischen @achometers (4) die Vereinigung eines Fliehkraftreglers (mechanisches EMI3.2 5. Hydraulische Regelungsvorrichtuhg nach Anspruch l, gekennzeichnet durch einen von Hand oder vom r Steuerschieber aus verstellbaren Verdränger (9) zur Veränderung bezw. Einstellung der wirksamen Oberfläche der Reglerflüssigkeit. EMI3.3
    9. Hydraulische Regetungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet. dass die selbsttätige Regelung der Flüssigkeitsbremse durch einen den Umlaufsquerschnitt regelnden Schwimmer (15) oder durch einen in der gewöhnlichen Höhenlage der Flüssigkeitsbremse verschiebbar angeordneten Stützpunkt für die Regelungsvorrichtung des Umlaufsquerschnittes erfolgt.
AT46103D 1909-12-27 1909-12-27 Hydraulische Regelungsvorrichtung. AT46103B (de)

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