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Vorrichtung zum Heben und Transportieren von Kranken.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Heben und Transportieren von Kranken, deren wesentliches Merkmal darin besteht, dass zum Heben ein durch eine hydraulische Pumpvurrichtung betätigter Plunger verwendet wird, von dem aus sich ein wagerechter Arm erstreckt. Von diesem Arm hängt die zur Aufnahme des Kranken dienende Vorrichtung herab. die an einer dem Arm entlang rollenden Laufkatze angebracht ist. Plunger und Arm sind drehbar angeordnet, so dass sie in eine beliebige Stellung gebracht werden können, wobei die wagerechte Stellung stets beibehalten wird. Die zur Aufnahme des Kranken dienende Vorrichtung besteht im wesentlichen aus der sich dem Ausladearm entlang verstellenden Laufkatze.
An der Laufkatze ist mittels einer Drehscheibe ein wagerechter Träger angebracht, an dem in wagerechter Stellung gehaltene drehbare Querstangen angebracht sind. Von diesen hängen Ketten oder dergl. herunter. Die Vorrichtung ruht auf einer festen Basis oder vielmehr auf ausdehnbaren Beinen.
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Die Tragvoniclttuug für den Kranken kann auf die verschiedenste Weise ausgebildet sein.
Ei köiineii z. B. eine Reihe von Streifen oder Bänder nach Fig. 17 oder eine Streckvorrichtung nach Fig. 18 verwendet werden. Dieselbe ist mittels Ketten an den Querstangen E aufgehängt. die drehbar an Blöcken 8 befestigt sind, welche auf der Tragstange D sitzen und mittels Stell- schrauben 9 eingestellt werden können.
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Die Ketten können an die Querstangen mittels Federhaken e (Fig. 17) befestigt werden, oder die Querstangen werden mit Einkerbungen (Fig. 27) versehen, in welche die Ketten- glieder eingreifen können.
Der Hauptarm C kann in einer wagerechten Ebene in verschiedene Stellungen gedreht werden um den Kranken z. B. von seinem Lager zu heben (Fig. 17) oder an ein benachbartes Fenster zu transportieren (Fig. 18). Durch Heben und Senken des Plungers B kann der Kranke in die gewünschte Höhenlage gebracht werden. Der Arm C, der Träger D und die Querstangen E sind gegen ein Kippen in irgend welche Richtung gesichert, so dass der Kranke immer in einer wagerechten Ebene liegt. Die Tragbänder können leicht unter den Kranken geschoben werden, worauf dieser dann auf die gewünschte Höhe gehoben werden kann, um das Bett zu machen
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kann auch als einfacher Block ausgebildet sein, dessen oberer Teil aus zwei Hälften J7 und 12 besteht. die auf entgegengesetzten Seiten des Armes C angeordnet sind.
An jede dieser Hälften ist ein Lagerzapfen 13 für eines der Laufräder 14 vorgesehen und eine halbkreisförmige Aussparung 15. durch welche, wenn die beiden Hälften zusammengeschraubt werden, ein Lager gebildet wird zur Aufnahme des Drehkopfes 16 des unteren Teiles der Stützvorrichtung. Dieser untere Teil bildet die Drehscheibe. An derselben ist eine länglich ausgebildete Platte 17 vorgesehen. die sich gegen die Unterseite des kreisförmigen Teiles 79 anlegt. Es können jedoch auch zwischen beiden Rollen 17x vorgesehen werden (Fig. 27).
An den Armen 10 der Drehscheibe sind Aussparungen vorgesehen, die zur Aufnahme der aus Winketeisen gebildeten Tragstange D dienen. Durch die Drehscheibe wird eine Lagerung gebildet, durch welehe die Beanspruchung durch das Gewicht des Kranken gleichmässig verteilt
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an wlichen die Arme E sitzen, sind mit Fingern versehen, die um die Flanschen des Trägers 1J greifen. An jedem derselben ist eine Aussparung 21 vorgesehen, die zur Aufnahme des Teiles 2 : ! eines Hängebockes 23 (Fig. 16) dient, weich letzterer eine () ffnung 24 besitzt, die zur Aufnahme des querarms E dient. Wie aus Fig. 15 ersichtlich, ist der Kopf 22 nicht vollständig kreisförmig.
Derselbe besitzt flache Seiten, mittels welchen er zwischen den Fingern 20 einpasst, worauf durch Dreh n des Hängehockes er in die Aussparung des Blockes 8 zu liegen kommt. In wagerechter
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wird gleichfalls die Sperrvorrichtung des Plungers B geregelt, zum Zweck, die Drehung des Armes 0 zu gestatten oder zu verhindern. Steht der Arm C über dem feststehenden Stützbein 30', so befindet sich die Öffnung in dem Ring gegenüber der Sperrstange und diese kann sich nach aufwärts bewegen und in die Öffnung greifen, um den Arm C in seiner Stellung festzuhalten, so dass der Schwerpunkt sich in irgend einem Punkte derselben senkrechten Ebene befindet, in welcher das feststehende Stützbein angeordnet ist.
Die Sperrung des Armes 0 hat die Lösung des Handhebels zur Folge, so dass dieser nach abwärts geschwungen werden kann, um die bewegbaren Stützbeine in die in Fig. 4 punktiert angegebene Stellung zu bringen. Der Apparat kann dann von Raum zu Raum durch-verhältnismässig enge Durchgänge transportiert werden, ohne dass ein Umkippen desselben zu befürchten wäre, weil das Gewicht wegen der Feststellung des Armes C unmittelbar über dem feststehenden Stützteil 301 liegen wird. Ist der Apparat zu der gewünschten Stellung gebracht worden und der Arm C soll gedreht werden, so muss der Hebel 36 zuerst in seiner oberen Stellung gebracht werden, so dass die schräge Sperrvorrichtung 38 din Gleitbolzen nach unten drückt und die Stange 36 von dem Rope 3 frei gibt.
Hiedurch werden die zusammen gefalteten Stützbeine wieder in ihre gestreckte Stellung gebracht. Sobald der Arm C seitlich aus der senkrechten Ebene des feststehenden Stützbeines gedreht worden ist, so hält der feste Ted des Kopfes oder Ringes 43 die Stange 46 in ihrer unteren Stellung, so dass der Sperrbolzen den Betätigungshebel in seiner obersten Stellung festhält und infolgedessen die zusammenfaltbaren Beine in ihrem gestreckten Zustand. Gelenkglieder 45', 46' verbinden den Hebel mit der Basis.
Der nach unten gedrückte Hebel, 36 kann zum Befördern des Apparates von einer Stelle zur anderen dienen. Anstatt eine Stützbasis mit Rotten und ausdehnbaren Beinen nach den Fig. 1 bis 5 zu verwenden, kann auch eine freistehende Basis A' wie in Fig. 6 dargestellt angewendet werden.
Der Block 26 kann sowohl mit'einer feststehenden als verstellbaren Basis verwendet werden. An demselben sitzt der Zylinder der hydraulischen Vorrichtung. Der Tragbalken D kann starr
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ist gelenkig angebracht um ihn nach aufwärts schwingen zu können, wenn der Apparat transportiert werden soll. Durch die Verwendung der hydraulischen Hebevorrichtung, des drehbaren und wagerechten Armes C, sowie der gegen Umkippen gesicherten Tragbalken und Querstangen kann der Kranke mit Sicherheit befördert werden, und zwar so sanft, dass er weder einen Stoss verspürt noch die Bewegung wahrnimmt.
Bei der in Fig. 24 und 26 dargestellten Auaführungsform sind die feststehend angeordneten Stützbeine weggelassen und die Sperrung des Armes 0 in seiner Stellung findet statt, wenn derselbe in die mittlere Stellung zwischen den zusammenlegbaren Stützbeinen gedreht wird. Diese Ausführungsform des Apparates wird da vorzugsweise verwendet, wo ein feststehendes Bein ein Hindernis bilden würde.
Anstatt eine hydraulische Hebelvorrichtung zu verwenden, könnte selbstverständlich
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PATENT-ANSPRÜCHE.
1. Vorrichtung zum Heben und Transportieren von Kranken. dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe aus einem mittels eines Druckmittels in senkrechter Richtung bewegbaren und drehbar angeordneten Plungers besteht, an dessen oberem Ende ein mit wagerechter Ebene drehbarer Ausladearm sitzt, von dem die für die Kranken bestimmte Tragvorrichtung herabhängt.