<Desc/Clms Page number 1>
Flugmaschine.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Flugmaschinen, bei denen der Auftrieb durch Verdichtung der Luft unterhalb einer Tragfläche bewirkt wird und die Luftverdichtung durch von Trommeln teilweise überdeckte Schaufelräder erfolgt. Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, dass zu beiden Seiten der Schaufelräder oben offene Kammern angeordnet sind, aus welchen die Schaufelräder die Luft absaugen, wodurch diese Kammern als Saugkammern wirken. welche die Hubwirkung unterstützen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. und zwar zeigen die Fig. 1 und 2 schematisch die Schaufelräder, Fig. 3, 4 und 5 Querschnitt, Ansicht und Draufsicht der Flugmaschine, Fig. 6 einen Querschnitt gemäss einer Ausführungsform.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellten Schaufelräder sind in bekannter Weise ausgebildet.
Die Schaufeln 6 sind mittels ihrer Naben 5 auf die Achsen 2 aufgeschoben, durch Ringe 4 starr verbunden und von Trommeln 7 teilweise überdeckt. Bei Drehung der Schaufelräder wird die Luft unterhalb der Trommeln verdichtet bezw. ihr Druck erhöht und auf diese Weise eine Kraft-
EMI1.1
mit Löchern 36 versehen, so dass bei Drehung der Trommeln die atmosphärische Luft aus den nach oben offenen, nach unten geschlossenen Räumen 30, Saugkammern genannt, angesaugt wird.
Die Saugkammern 30 sind an ihrer oberen Seite 31 offen, während die Seitenfläche 34.
EMI1.2
so dass der Druck der Luft auf die Innenseite oder die obere Fläche des Bodens 35 kleiner ist. als der Atmosphärendruck. wodurch eine Hubwirkung erzielt wird.
) Die schematische Anordnung von Fig. 6 unterscheidet sich von der vorhergehenden durch die Bildung eines mittleren, neutralen Raumes 49. welcher nicht den Wirkungen der Saug-und
EMI1.3
nach oben abgeschlossen werden, um die Motoren-Betriebsorgane, Maschinisten, Führer, @ Passagiere. Gepäck und Utensilien bequem unterbringen zu können.
Die eingezeichneten Pfeile erläutern das Spiel der Saug- und Druckwirkungen der dynamischen Kräfte. Die Pfeile 38 bedeuten die Ströme der oben in die Saugkammern ein- tretenden Luft. Solche treten durch die () ffnungen 36 der Zwischenwände 31, werden in die
Räume 40 gedrängt, darin gleichmässig nach dem Umfange der Trommel geschleudert, einerseits gegen die Wandungen der Schaltmäntel 7, andererseits auf die Luftschichten 39.
Die Luftschichten 39 bewegen sich nach allen Seiten weiter und drücken von unten nach oben gegen die Böden 35 und 53.
<Desc/Clms Page number 2>
Wenn nun die Flugmaschine in der Luft schwebt und sich eine Zeitlang an demselben Platze hält, so kommt ein Teil derselben Luftschichten wieder zur Wirkung. Die Luftschichten 39 umkreisen die Seitenwandungen 32 in der Richtung der Pfeile 48, um dann oben wieder in die Saugkammem 30 einzutreten.
Um den an den Aussenwandungen 32 aufwärts gehenden Luftschichten 48 Hindernisse zu bieten, kann man in bekannter Weise Flügel oder Dächer 69 anordnen, welche beliebig gesenkt und gehoben werden können. Dieselben können geeignet durch Kabel 71 betätigt werden, die über Rollen geführt werden. Diese Rollen sind auf Trägern 66 und dem Boden 51 so gelagert, dass die Verstellung der Flügel in geeigneter Weise von einer Steuer- oder Kommandobrücke in der Kabine 52 aus beordert werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Flugmaschine, bei welcher der Auftrieb durch teilweise überdeckte Schaufelräder bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten der Schaufelräder oben offene Kammern angeordnet sind, aus welchen die Schaufelräder die Luft absaugen, wodurch diese Kammern als Saugkammern wirken, welche die Hubwirkung unterstützen.