DE3130160C2 - Seilstarrführung für ein Hebezeug - Google Patents

Seilstarrführung für ein Hebezeug

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DE3130160C2
DE3130160C2 DE19813130160 DE3130160A DE3130160C2 DE 3130160 C2 DE3130160 C2 DE 3130160C2 DE 19813130160 DE19813130160 DE 19813130160 DE 3130160 A DE3130160 A DE 3130160A DE 3130160 C2 DE3130160 C2 DE 3130160C2
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Karl 1050 Wien Dub
Ernst 1232 Wien Fürst
Gottfried 7083 Purbach Gelbmann
Reinhard Dipl.-Ing. 1220 Wien Müller
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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/04Auxiliary devices for controlling movements of suspended loads, or preventing cable slack
    • B66C13/06Auxiliary devices for controlling movements of suspended loads, or preventing cable slack for minimising or preventing longitudinal or transverse swinging of loads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Das Seilschachtgehänge für ein Hebezeug hat nur vier Seile (2-5), welche von an einem Krankatzenrahmen (1) im Viereck angeordneten Endabspannpunkten (2Δ-5Δ) über an einem Gehängerrahmen gelagerte Umlenkeinrichtungen (6-9) zu einer auf der Krankatze gelagerten Hubseiltrommel (10) geführt sind. Von den Umlenkeinrichtungen (6-9) sind je zwei (6, 8) bzw. (7, 9) gleichachsig und paarweise nebeneinander angeordnet. Dabei läuft ein Paar von Umlenkeinrichtungen (6, 8) innerhalb des anderen Paares von Umlemkeinrichtungen (7, 9). Die Umlenkeinrichtungen (6-9) sind vorzugsweise einfache Umlenkrollen und es läuft vorzugsweise ein Paar kleinerer, nahe nebeneinander angeordneter Umlenkrollen (6, 8) innerhalb eines anderen Paares größerer und zu den kleineren Umlenkrollen (6, 8) um 90 ° versetzter Umlenkrollen (7, 9), die ebenso nahe nebeneinander angeordnet sind. Die beiden Umlenkeinrichtungen (6, 8 bzw. 7, 9) jeden Paares von Umlenkeinrichtungen (6-9) laufen vorzugsweise gegensinnig und die beiden Paare von Umlenkeinrichtungen (6-9) sind gegensinnig abgespannt.

Description

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Die Erfindung betrifft eine Seilstarrführung für ein Hebezeug mit einem Lastaufnahmemittel, das an -/ier Seilen hängt, wobei die Seile von dem Lastaufnahmemittel eine Pyramide bildend, divergierend entsprechend Jen Seitenkanten der Pyramide zu einem Hebezeugrahmen geführt sind und auf mindestens einer am Hebezeugrahmen vorgesehenen Hubseiltrommel auflaufen.
Bei einer Seilstarrführung dieser Art, die aus der DE-PS 3 96 245 bekannt ist, kann infolge der pyramidenförmigen Seilabspannung ein Schwingen der Lastaufnahmeeinrichtung zuverlässig verhindert werden. Bei der bekannten Seilstarrführung sind jedoch die Seile an der Lastaufnahmeeinrichtung direkt befestigt und über am Kranfahrwerk angeordnete Umlenkrollen zu Winden geführt. Dies hat den Nachteil, daß das Lastaufnahmemittel ohne Verwendung eines Flaschenzuges angehoben wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Seilstarrführung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, bei der das Flaschenzugprinzip verwirklicht werden kann, wobei jedoch ein Schwingen der Lastaufnahmeeinrichtung wie bei der bekannten Seilstarrführung zuverlässig verhindert ist.
Ein Hebezeug, bei dem ein Flaschenzugprinzip bei einer Mehrfachseilabspannung verwirklicht ist, ist beispielsweise aus der DD-PS 1 09 205 bekannt. Die am Lastaufnahmemittel für den Flaschenzug vorgesehenen Umlenkrollen liegen voneinander in größeren Abstand, wodurch ein Schwingen der Last nicht verhindert werden kann.
Aus der US-PS 17 85 090 ist ein Hebezeug bekannt, bei dem lediglich zwei in etwa einer Ebene liegende Seile und in dieser Ebene mehrfach umgelegte Seile zur Bildung eines Flaschenzuges vorgesehen sind, die jedoch ein Pendeln des Hakens nicht zuverlässig verhindern können, zumal die Anlenkpunkte der Seile an der Hakenflasche eine große Distanz aufweisen, wodurch am Haken auftretende Kräfte, auch wenn sie in der Ebene der umgelenkten Seile liegen, Rückwirkungen auf die Hakenflas::he haben.
Die DE-OS 22 41 475 zeigt ebenfalls ein Hebezeug mit einem Lastaufnahmemittel, das an einer Mehrzahl von Seilen hängt, wobei jedes Seil von der Hubseiltrommel zu einer am Lastaufnahmemittel angeordneten Umlenkeinrichtung geführt ist und von dort weiter zu dem Hebezeugrahmen verläuft. Jeweils zwei diametral gegenüberliegende Seile sind über am Lastaufnahmemittel koaxial angeordnete Umlenkeinrichtungen geführt Auch bei diesem bekannten Hebezeug mit Flaschenzug kommt es infolge der am Lastaufnahmemittel in großer Distanz angeordneten Umlenkrollen zu einem Schwingen der Last.
Zur Lösung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe ist jedes Seil von der Hubseiltrommel zu einer am Lastaufnahmemittel angeordneten Umlenkeinrichtung geführt und läuft von dort weiter zu dem Hebezeugrahnven, wobei jeweils zwei diametral gegenüberliegende Seile über am Lastaufnahmemittel koaxial angeordnete Umlenkeinrichtungen geführt sind und zwei diametral gegenüberliegende Seile und die dieses Paar umlenkenden Umlenkeinrichtungen innerhalb der beiden anderen Seile und deren Umlenkeinrichtungen laufen. Durch die koaxial angeordneten Umlenkeinrichtungen, bei denen ein Seilpaar um Umlenkeinrichtungen innerhalb der beiden anderen Seile und deren Umlenkeinrichtungen läuft, gelingt es, daß keine zwischen den Umlenkeinrichtungen wirkende Momente auftreten, daß also nicht eine Umlenkeinrichtung auf die andere ein Kippen der anderen Umlenkeinrichtung verursachende Kräfte ausübt. Dadurch wird trotz Verwirklichung des Flaschenzugprinzips ein Schwingen der Lastaufnahmeeinrichtung vermieden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform, bei der die Umlenkeinrichtungen als Umlenkrollen ausgebildet sind, läuft ein Paar von Umlenkrollen innerhalb eines anderen Paares von Umlenkrollen, wobei zweckmäßig an einem Gehängerahmen zwei Umlenkrollen über je ein Drehkranzlager und die beiden weiteren Umlenkrollen an einem zentralen Achsbolzen des Gehängerahmens gelagert sind.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die beiden äußeren Umlenkeinrichtungen je aus einer Mehrzahl von in einer Ebene angeordneten Rollen bestehen.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand zweier in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele einer Seilstarrführung für ein Hebezeug näher erläutert. Darin zeigt
F i g. 1 die Seilstarrführung im Schrägriß in schematischer Darstellung,
F i g. 2 einen Horizontalschnitt entlang der Linie H-Il der F i g. 3, ebenfalls in schematischer Darstellung,
F i g. 3 eine Ausführung der Umlenkeinrichtung nach einer ersten Ausführungsform im Schnitt entlang einer
Vertikalebene und
F i g. 4 eine weitere Ausführungsform der Umlenkeinrichtung in Seitenansicht.
In F i g. 1, in welcher die Seilführung der Seilstarrführung schematisch dargestellt ist, ist ein einen Hebezeugrahmen verkörpernder Krankatzrahmen 1 durch ein Rechteck angedeutet. Von den Ecken des Krankatzrahmens 1 gehen vier Seile 2, 3, 4, 5 aus, wobei die an den Ecken des Krankatzrahmens 1 befindlichen Endabspannpunkte der Seile 2 bis 5 mit 2', 3', 4' bzw.5' bezeichnet sind. Die Seile 2—5 sind über je eine jeweils als Umlenkrolle 6, 7, 8 und 9 ausgebildete Umlenkeinrichtung geführt die ein Lastaufnahmemittel des Hebezeugs trägt. Je zwei Umlenkrollen 6, 8 bzw. 7, 9 sind nebeneinander koaxial angeordnet, wobei das aus den Umlenkrollen 6 und 8 bestehende Paar innerhalb des aus den Umlenkrollen 7 und 9 bestehenden Paares angeordnet ist. Die Umlenkrollen 6 und 8 sind im Durchmesser kleiner als die Umlenkrollen 7 und 9 und in bezug auf die letzteren um 90° versetzt angeordnet. Alle Umlenkrollen 6—9 sind sehr eng um einen gemeinsamen zentralen Mittelpunkt M angeordnet.
Die Seile 2—5 sind jeweils ausgehend von den Endabspannpunkten 2'—5' über die Umlenkroüen 6—9 zu einer auf dem Krankatzrahmen 1 angeordneten Hubseiltrommel 10 geführt.
Die Seile 2—5 bilden mit den von den Endabspannpunkten 2'—5' ausgehenden Strängen etwa eine Pyramide, deren Spitze unten bei M liegt, wobei etwa von der Spitze M vier Seilstränge in etwa der Achse der Pyramide nach oben zur Hubseiltrommel 10 laufen.
In Fig.2 sind die zur Hubseiltrommel 10 führenden Stränge der Seile 2—5 mit einem vollen Kreis gezeichnet, wogegen die zu den Endspannpunkten 2'—5' führenden Stränge der Seile 2—5 mit einem leeren Kreis gezeichnet und zusatzlich mit je einem Pfeil versehen sind. Es ist ersichtlich, daß die Umienkrollen 6 und 8 bzw 7 und 9 jedes Paares von Umlenkroüen 6 bis 9 gegensinnig laufen und die beiden Paare von Umlenkrollen 6 bis 9 gegensinnig abgespannt sind, so daß sich von den Umienkrollen herrührende Momente um den Mittelpunkt M gegenseitig aufheben. Auf den beiden koaxial angeordneten Umlenkrollen 6, 8 bzw. 7, 9 laufen jeweils von diagonal gegenüberliegenden Endabspannpunkten 2', 4' bzw. 3', 5' ausgehende Seile 2, 4 bzw. 3,5.
Eine detaillierte Ausführungsform der Anordnung der Umlenkrollen 6 bis 9 ist in F i g. 3 gezeigt. Insbesondere ist die Lagerung der Umlenkrollen an einem Gehängerahmen ti ersichtlich. Es läuft ein Paar von Umlenkrollen 6 und 8 innerhalb eines anderen Paares von Umlenkrollen 7 und 9.
Die beiden äußeren Umlenkrollen 7 und 9 sind am Gehängerahmen 11 außen jeweils mittels als Großwälzlager ausgebildeter Drehkranzlager 12 gelagert. Die beiden inneren Umlenkrollen 6 .>id 8 sind am Gehängerahmen I ί an einem zentralen Achsbolzen 13 gelagert. Am Gehängerahmen 11 ist weiters ein ein Lastaufnahmemittel 14 verkörpernder Haken aufgehängt.
Bei de· in F i g. 4 dargestellten Ausführungsform der Umlenkeinrichtungen sind die äußeren Umlenkeinrichtungen von jeweils drei Rollen 7', 9' gebildet. Die inneren Umlenkeinrichtungen sind ebenso wie bei der in Fig.3 dargestellten Ausführungsforrr. von je einer Umlenkrolle 6', 8' gebildet, welche Umlenkrollen 6', 8' am Gehängerahmen W innen an einem zentralen Achsbolzen 13' gelagert sind. Der bei der Ausführungsform gemäß Fig.4 am Gehängerahmen 11' hängende Haken ist nicht eingezeichnet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Seilstarrführung für ein Hebezeug mit einem Lastaufnahmemittel, das an vier Seilen hängt, wobei die Seile von dem Lastaufnahmemittel eine Pyramide bildend, divergierend entsprechend den Seitenkanten der Pyramide zu einem Hebezeugrahmen geführt sind und auf mindestens einer am Hebezeugrahmen vorgesehenen Hubseiltrommel auflaufen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Seil von der Hubseiltrommel (10) zu einer am Lastaufnahmemittel (14) angeordneten Umlenkeinrichtung (6—9; 6'—9') geführt ist und von dort weiter zu dem Hebezeugrahmen (Krankatzrahmen 1) läuft, wobei jeweils zwei diametral gegenüberliegende Seile (2,4 f bzw. 3, 5) über am Lastaufnahmemittel (14) koaxial angeordnete Umlenkeinrichtungen (6,8 bzw. 7,9; 6', 8' bzw. T, 9') geführt sind und zwei diametral gegenüberliegende Seile (2, 4) und die dieses Paar umlenkenden Umlenkeinrichtungen (6, 8; 6', 8') innerhalb der beiden anderen Seile (3,5) und deren Umlenkeinrichtungen (7,9; T, 9') laufen.
2. Seilstarrführung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar von Umlenkrollen (6,
8) innerhalb eines anderen Paares von Umlenkrollen (7,9) läuft (F ig. 3).
3. Seilstarrführung naci Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Gehängerahmen (11) zwei Umlenkrollen (7,9) über je ein Drehkranzlager (12) und die beiden weiteren Umlenkrollen (6, 8) an einem zentralen Achsbolzen (13) des Gehängerahmens (11) gelagert sind.
4. Seilstarrführeag na< Vi Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden äußeren Umlenkeinrichtungen (T, 9') e aus einer Mehrzahl von in einer Ebene angeordneten Rollen bestehen (F ig. 4).
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