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Schleif-und Poliervorrichtung.
Es ist bekannt, bei Schleif- und Poliervorrichtungen eine Rolle anzubringen, auf welcher ein Vorrat des Schleif-oder Polier bezuges, z. B. ein Sandpapierstreifen aufgewickelt ist, derart, dass nach Abnutzung des Schleifbezuges dieser mit leichter Muhe erneuert werden kann.
Es ist auch bekannt, Vorratsrollen bei Schleifmaschinen im Inneren des Werkzeuges anzuordnen, so dass bei Erneuerung des Schleifbezuges ein neues Stück aus dem Werkzeug, das ist der Schleif-oder Polierrolle herausgezogen werden kann. Diese Einrichtung ist kompliziert und nur anwendbar bei Schleifrollen grösseren Durchmessers, da andernfalls keine genügende Vorratsmenge angebracht werden kann. Durch die Lagerung des Vorrates im Inneren der rasch umlaufenden Rchleiftrommel steigt auch das Gewicht der umlaufenden Teile und da die Vorratsrolle exzentrisch angeordnet sein muss, entstehen sehr nachteilige Massendrücke.
Ferner muss man, wenn die Schleifrolle gegen eine solche anderer Grösse oder anderen Querschnittes aus-
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die Vorratsrolle ausserhalb des Schleifwerkzeuges. aber in deren Ebene am Maschinengestell angebracht ist. Man kann dadurch mit Leichtigkeit die Rolle mit einem neuen Bezuge versehen, indem man das Ende des Schlcifbezuges auf der Rolle wie üblich befestigt und die Rolle dreht.
Wie auch der Durchmesser oder die Randform der Rolle ist, so kann der Schleifbezug von derselben Vorratsrolle abgezogen und wenn man zwischen Vorratsrolle und Schleifrolle eine Spannvorrichtung anbringt, unter richtiger Spannung aufgebracht werden. Es wird dadurch die Erneuerung des Schleifbezuges sehr erleichtert.
Eine nach vorliegender Erfindung eingerichtete Maschine ist in der Zeichnung beispielsweise in einer Seiten-und in einer Vorderansicht veranschaulicht.
Die drehbar in dem Werkzeugkopf gelagerte Polierscheibe besteht aus mehreren Teilen
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de. s Schlei fmaterials ist um eine, drehbar in der Konsole 6 gelagerte Trommel 8 herumgewickelt.
Die Trommel und die Pol@ rscheibe sind zwecks Erleichterns des Aufbringens des Schleifmantels in einer senkrechten Ebene angeordnet.
Damit der Streifen des Mantels straff auf dem Umfang der Polierscheibe gespannt wird. befindet sich zwischen der Trommel 8 und der Polierscheibe eine Klemmvorrichtung, welche das Abziehen des Polierstreifens durch Reibung verlangsamt. An dem seitlichen Arme 10 der
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Dies wird erreicht, indem man die Polierscheibe mit einem Teilstrich 20 und den Werkzeugkopf mit einem Teilstrich 22 versieht. Die Teilstriche 20, 22 stehen in solchem Verhältnis zu einander, dass, wenn sie zusammenfallen, die Polierscheibe soweit gedreht wurde, dass der von der Vorratsrolle abgezogene Polieratreifen von der richtigen Länge ist.
Die Schneidvorrichtung besteht aus einem beweglichen Scherblatt 24, welches mit einer fest an der Platte 12 angebrachten Schneidbacke zusammenwirkt. Das Scherblatt 24 ist an einem Hebel 26 befestigt, der drehbar in einem seitlichen Arm 28 der Platte 12 lagert und dessen äusseres Ende zu einem Handgriff ausgebildet ist.
Soll ein neuer Schleifmantel aufgebracht werden, so wird zunächst der verbrauchte Streifen von der Polierscheibe abgenommen und ein Ende des Vorratsstreifens in bekannter Weise zwischen Jen Scheibenteilen festgeklemmt. Die Polierscheibe wird sodann gedreht, wobei sich der Polierstreifen um den Scheibenumfang herumlegt und sobald die Teilstriche 20, 22'zusammenfallen, betätigt der Arbeiter den Hebel 26 um den Streifen abzuschneiden. Sodann spannt der Arbeiter das andere freie Ende des Polierstreifens ein und die Scheibe ist gebrauchsfähig.
Wenn der Schleifmantel auf die Polierscheibe aufgebracht worden ist, so wird das freie
Ende des Vorratsstreifens in solcher Weise zwischen der Rolle 14 und der Platte 12 festgeklemmt, dass es bei abermaliger Erneuerung des 8chleifmantels bequem vom Arbeiter erfasst werden kann.
Da der von der Vorratsrolle abgezogene Polierstreifen genau von der erforderlichen Länge ist. so findet gar keine Verschwendung des Schleifmaterials statt. Die Klemmvorrichtung 14
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mässig so ausgebildet, dass keine Beschädigung des Schleifmaterials stattfindet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
Bei Schleif-und Poliermaschinen mit einer Vorratsrolle zur Aufnahme des streifenförmigen Schleif-oder Poliermittels :
1. Die Anordnung der Vorratsrolle in der Umdrehungsebene des Werkzeuges, aber ausserhalb desselben derart, dass durch Drehung des Werkzeuges der Streifen von der Vorratsrolle abgezogen und auf das Werkzeug aufgewickelt wird.
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welche bei Ermöglichung des Hindurchziehens des Streifens die Spannung im Streifen so erhöht, dass der Streifen glatt zugeführt, wird.
3. Die Anordnung der Vorratsrolle an einer Konsole (6), die abnehmbar an dem Werkzeuge (2) befestigt ist und einen seitlichen Arm (10) besitzt, an dem eine mit einer Führungsnut für den
Streifen versehene Platte (12) befestigt ist.
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