AT44206B - Verfahren und Vorrichtung zum Durchlassen von Nähten durch Kalander. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Durchlassen von Nähten durch Kalander.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zum Durchlassen von Nähten durch Kalander. 



   Das Durchlassen der Naht geschieht bei Kalandern bisher in der Weise, dass die Maschine zunächst stillgesetzt und der Druck abgelassen wird, bis der Abstand der Walzen etwa 1 cm beträgt : nach Durchgang der Naht wird wieder Druck gegeben, wobei die Walzen mit mehr oder weniger 
 EMI1.1 
 vorliegende Erfindung wird nun dieser störende lange Aufenthalt, der schädliche Stoss durch das Aufeinanderprallen der Walzen, der starke Druckverlust in der Leitung und im Akkumulator durch das Wiederandrücken und die umständliche Wiederinbetriebsetzung der Maschine vermieden, indem der Druck zwischen den Walzen nur soweit herabgesetzt wird.

   dass zwar die Naht keinen dauernden Abdruck in der elastischen Walze erzeugt, aber die in   iiblicher   Weise mit Stirnräderantrieb versehene Stahlwalze die elastische Walze noch   mitnimmt.   Zur   Durchführung   der Erfindung wird ein Druckwechselventil benutzt, dessen Ablassventil noch mit einem   ent-   sprechend belasteten Sicherheitsventil verbunden ist, das bei   Schliessung   des Hochdruckventils und Öffnung des Ablassventils den Druck selbsttätig auf die gekennzeichnete mittlere Höhe herabsetzt. 



   Durch diese Erfindung wird es nun auch zum ersten Male möglich, den   Nahtd11rchgang   selbsttätig zu gestalten, was bei den bisherigen Verfahren der   Nahtdurchlassung unter Still-   setzung der Maschine ausgeschlossen war. Zu diesem Zweck erfolgt die Herabsetzung des Drucks auf die mittlere Höhe durch einen vor den Walzen angeordneten, von der Naht selbst bewegten
Taster. Ebenso geschieht die Wiedereinschaltung des Hochdrucks am besten durch einen zweiten hinter den Walzen angebrachten und gleichfalls durch die zwischen den Walzen heraustretende
Naht bewegten Taster. 



   Um die   Empfindlichkeit   der Taster. also ihren Ausschlag bei Durchgang der Naht zu   erhöhen.   werden sie nicht in der bei Tasterkluppen üblichen Weise senkrecht zur Stoffbahn gehoben. sondern von der Naht in   ihrer   Bewegungsrichtung zu einem Anschlag mitgeführt, der die Öffnung des Tasters und damit den Durchlass der Naht bewirkt. Zur weiteren Erhöhung der Empfindlichkeit   geschieht die Rückführung   des von der Naht   mitgenommenen   Tasters nicht durch eine (wegen ihrer schnellen Abnutzung notwendigerweise sehr stark zu wählenden Feder), sondern der hinter den Walzen angeordnete Taster führt bei seiner Mitnahme durch die Naht zugleich den vorderen   Taster selbsttätig in seine Ausgangsstellung zurück,   und umgekehrt.

   Da endlich bei unmittelbarer Umschaltung des Druckwechselventils durch die Taster die auf die Naht wirkende, wegen der erforderlichen hohen Übersetzung ziemlich starke Kraft bei leichten Geweben ein Zerreissen 
 EMI1.2 
 und sich dann in bekannter Weise selbsttätig wieder ausrückt. 



   Die Zeichnungen stellen eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung vor und nach   Durchlass   der Naht (Fig. 1 und 2), sowie eine Einzelheit (Fig. 3) dar. 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 druckventil   d   wieder geöffnet, also der Hochdruck wieder hergestellt wird. 



    Nach Beendigung des Kalanders wird das Hochdruckventil d durch entsprechende Bewegung der Hebel k oder t gesohlossen und das Sicherheitsventil mittels Handgriffs 111 geöffnet.   



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Durchlassung von Nähten durch Kalander, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar vor dem Durchgang der Naht der Druck zwischen Stahl-und elastischer Walze so weit herabgesetzt wird, dass die Naht zwar keinen dauernden Abdruck in der elastischen Walze zu erzeugen, die Stahlwalze aber dennoch die elastische Walze mitzunehmen vermag, während nach dem Durchgang der Naht wieder der erforderliche Hochdruck hergestellt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Herabsetzung des Hochdrucks bei Ankunft der Naht und die Wiedereinschaltung des Hochdrucks nach Durchgang der EMI2.2
    3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Druckänderung dienenden Steuerorgane (h, u) als schwingbare Taster ausgebildet sind, die von der Naht (g) in der Bewegungsrichtung der Stoffbahn bis zu einem Anschlage (i, v) mitgeführt werden, der die Öffnung des Tasters, also die Freigabe der Naht bewirkt, während durch den Anschlag der Taster (h, u) die Umstellung der den Zufluss des Druckmittels regelnden Ventile bewirkt wird.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Taster (h, u) nach Durchlass der Naht (g) gegenseitig in ihre Ausgangsstellung zurückführen.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Taster (h, u) aus zwei sich leicht federnd oben und unten gegen die Stoffbahn anpressenden Linealen besteht.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung des Druckwechsels das Druckablassventil (q) mit einem entsprechend belasteten Sicherheitsventil (r) verbunden ist, welches bei Schliessung des Hochdruckventils (d) und Öffnung des Ablassventils (q) den Druck selbsttätig auf die erforderliche mittlere Höhe herabsetzt.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Taster das Druckwechselventil (d, q, r) mittelbar durch Einrücken einer sich in bekannter Weise nach einer halben Umdrehung selbsttätig ausrückenden Kupplung steuern, welche die Umsohaltung des Ventils durch die Triebwelle (n) bewirkt.
AT44206D 1908-07-23 1909-03-11 Verfahren und Vorrichtung zum Durchlassen von Nähten durch Kalander. AT44206B (de)

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