AT43590B - Schuhwerkklopfmaschine mit einer drehbaren Klopfvorrichtung. - Google Patents

Schuhwerkklopfmaschine mit einer drehbaren Klopfvorrichtung.

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  Schuhwerkklopfmaschine mit einer drehbaren   Klopfvorrichtung.   



    Es sind Maschinen zum Klopfen von Schuhwerk bekannt geworden, bei welchen das Klopfwerkzeug aus in einer Zylinderfläche angeordneten Rollen besteht. Bei der Drehung des Rollenträgers klopfen diese Rollen nacheinander auf das Werkstück. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Vorrichtung, bei welcher gleichfalls eine umlaufende Klopfvorrichtung angebracht ist, wobei aber die Klopfglieder durch die Fliehkraft auswärts gehalten werden und daher beim Auftreffen auf das Werkstück vollständig frei einwärts nachgeben können. Die Klopfwerkzeuge können sich daher der Form des Werkstückes mit Le@chtigkeit anpassen.

   Beispielsweise können die Klopfwerkzeuge aus losen Ringen bestehen, die mit genügendem Spielraum nebeneinander auf Stangen angeordnet sind, deren Durchmesser geringer ist, als die lichte Weite der Ringe, so dass sie sich frei einstellen können. Zweckmässig wird mit diesen drehbaren auf den Boden des Werkstückes wirkenden Klopfwerkzeug noch ein weiteres Werkzeug in Verbindung   
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 schlagend auf das   Werkstück (\inwirk1.   



   In den Zeichnungen ist ein   Ausführungsbcispiel   der   Erfindung dargestellt. Fig. 1 ist eine   
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 sucht in   Zusammenwirkung mit.   den Klopfwerkzeugen 14 das an der Kante des Leistens oder in der Nähe derselben anliegende Oberleder zu gestalten. Die Platte 22 dient auch als Auflager 
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 teilige   Erschütterungen   des dargebotenen Schuhes. In der in Fig. 10 dargestellten Ausführungsform wird, die Platte 22 auch in ihrer Längsrichtung   hin-und hssTbewegt.   Der Teil 26 verbindet die Platte 22   qlit   der Kurvenscheibe   28,   so dass die Platte 22 in der Längsrichtung der Leistenkante bewegt wird und das dort befindliche Oberledermaterial gestaltet.

   Gleichzeitig wird die Platte 22 auch die bereits erwähnten Schwingbewegungen ausführen und eine Schlagwirkung auf den Schuh ausüben. Es ist zu erkennen, dass die Platte 22 etwa vorhandene Falten oder Unebenheiten aus dem Oberleder entfernt. 



   Ioder in Fig. 11 und 12 dargestellten Ausführungsform besitzt die Platte 22 einen ortsfesten Teil   221   und einen, nachgiebiger Bewegungen fähigen Teil 222. Die nachgiebigen Bewegungen des Teiles 222 finden entgegengesetzt der Spannung der Feder 223 statt, bis der Schaft, der Platte 22 in die Bewegungsbahn des sich rasch drehenden Antriebsgliedes 224 gebracht wird ; das letztere bewirkt, dass der Teil 221 auf die Seite des Schuhes eine Anzahl rasch aufeinanderfolgender Schläge ausübt und während der Erteilung der Schläge beständig mit dem Schuh in Berührung bleibt. 



  An dem Maschinengestell ist ein Ständer 30 angebracht, welcher ein verstellbares Auflager 34 trägt, auf das der zu bearbeitende Schuh aufgebracht wird (Fig. 2 und 6 oder 4). 



   Die in Fig. 7 und 8 dargestellten Klopfwerkzeuge 40 sind   hantelförmig ausgebildet.   Die Klopfwerkzeuge 40 besitzen Halsstücke 44 und an ihren inneren Enden angebrachte Flanschen 45. 



  Die zwischen den Stangen 12 angeordneten   Klopfwerkzeuge 40 (Fig,   8) können während der Drehung ihres Trägers entgegengesetzt der entstandenen Fliehkraft nachgeben und können auch, wenn sie mit dem Schuh zusammentreffen, nach rückwärts zu gekippt werden, so dass sie auch reibend auf den Schuh einwirken. 



   Der Arbeiter bietet den Schuh der Maschine so dar, dass die zu bearbeitende Fläche mit den durch die Fliehkraft nach auswärts gehaltenen Werkzeugen in Berührung treten kann. Sobald dies der Fall ist, geben die Werkzeuge entgegengesetzt der Richtung der Fliehkraft nach und schwingen oder drehen sich auf den Stangen 12, so dass sie reibend über die Oberfläche des Werkstückes hinweg gleiten. Da die   Klopfwerkzeuge     unabhängig   voneinander nachgeben und Schwing-   bewegungen ausführen können,   passen sie sich stets dem gerade der Bearbeitung unterzogenen Teil des Werkstückes an.

   Während der Bearbeitung des Vorderteiles des Schuhes wird die Seite des Schuhes an die Platte 22   angedrückt,   damit das nächst der Leistenkante befindliche Ober- 
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 erteilt (Fig. 2 und 10), so wird dieselbe durch reibende Einwirkung und Ausübung von Schlägen Jas Blockieren des Schuhes   besorgen. Während   der Bearbeitung der Seiten und des Bodens des Fersenteiles des Schuhes und auch während der Bearbeitung der Seiten des Vorderteiles des Schuhes kann der Schuh auf das Auflager 34 aufgebracht werden (Fig. 2, 4 und 6). Andere zu bearbeitende Teile des Schuhes werden von dem Arbeiter mit der erforderlichen Kraft für einen genügenden Zeitraum gegen die KIopfvorrichtung   angedrückt.   



   Fig. 1 lässt erkennen, dass die Maschine ausser der Klopfvorriehtung auch noch eine Schmirgelscheibe 50 besitzt, welche dazu dient, das an den Schuhboden befindliche   überschüssige Material   zu entfernen, z. B. damit der Sohle an der Schuhspitze eine glatte Auflagefläche geboten wird. Die Maschine besitzt auch eine von der Welle 23 aus in Drehung versetzte Beschneidvorriehtung 52 für den Spitzenteil des Schuhes. Eine durch Reibung erhitzte Rolle   54   dient zum Glätten der Seiten des Schuhes. Schliesslich ist an der Maschine auch ein Behälter   5 : ; angebracht,   in dem sich ein mit   Ö !   oder dergl.   getränkter Schwamm   befindet, gegen den der Arbeiter den Spitzenteil des   Schuhes andrückt,   ehe er der Klopfvorrichtung dargeboten wird. 



   PATENT ANSPRÜCHE : 
1. Schuhwerkklopfmaschine mit einer drehbaren Klopfvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Klopfvorrichtung aus einer Anzahl von in einer Zylinderfläche angeordneten Klopfwerkzeugen besteht, welche durch die durch Drehung ihres Trägers hervorgebrachte Fliehkraft nach auswärts gehalten werden und einwärts zu nachgeben können, wenn sie mit dem Schuh in Berührung treten.

Claims (1)

  1. 2. Schuhwerkklopfmaschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Klopfwerkzeuge aus losen Ringen (14) bestehen, welche an Stangen (12) angeordnet sind, deren Durchmesser geringer ist als die lichte Weite der Ringe (14), <Desc/Clms Page number 3> 3-Schuhwerkklopfmaschine nach Anspruch 1, bei der eine Mehrzahl von Reihen von Klopf. werkzeugen angewendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass jede Werkzeugreihe unabhängig von den übrigen Reihen nachgeben kann, so dass sich die Werkzeuge dem Umrisse des Werk. stückes anpassen können.
    4. Schuhwerkklopfmaschine nach Anspruch 1, mit einer mit den Seiten des Schuhes in Berührung tretenden Führungsplatte, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsplatte (22) derart mit einem beweglichen Teil der Maschine verbunden ist, dass sie, während die Werkzeuge (14) den Schuhboden bearbeiten, reibend (28) und schlagend (25) auf die Seiten des Schuhes einwirkt.
    5. Ausführungsform der Schuhwerkklopfmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsplatte für gewöhnlich in von ihrem Antriebe losgelöster Stellung gehalten wird und nur dann angetrieben wird, wenn sie von dem Werkstücke einwärts zu in die Bewegungsbahn eines Kurvenstücke gepresst wird.
    6. Ausführungsform der Schuhwerkklopfmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsplatte aus mehreren Teilen besteht, von welchen der angetriebene Teil (221) sich zwischen ortsfesten Teilen (222) derselben befindet und dass alle Teile dem Schuh als Rast dienen, wobei der angetriebene Teil (221) für gewöhnlich nachgiebig in von dem Antrieb losgelöster Stellung gehalten wird.
AT43590D 1908-11-11 1908-11-11 Schuhwerkklopfmaschine mit einer drehbaren Klopfvorrichtung. AT43590B (de)

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