AT42984B - Maschinen-Regulator für Dampfschiffe. - Google Patents

Maschinen-Regulator für Dampfschiffe.

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AT42984B
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AT
Austria
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throttle valve
mercury
electromagnet
frame
steam
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Application number
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English (en)
Inventor
Adolf Loewe
Ferdinand Loebel
Original Assignee
Adolf Loewe
Ferdinand Loebel
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  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Maschinen-Regulator für Dampfschiffe. 



   Vorliegende Erfindung betrifft eine Reglereinrichtung für die Maschinen von Seedampfsehiffen, durch welche bei schwerer See die Drosselklappe der   Schinsmaschine     entsprechend   
 EMI1.1 
 geschlossen wird, um bei der   Aufwärtsbewegung dos Schiffes   auf einen Wellenberg mehr Dampf zur Maschine einzulassen, beim Herabgleiten von einem Wellenberg dagegen den Dampf abzusperren. 



   Zur Erreichung dieses Zweckes ist parallel zur Längsschiffebene ein Quecksilberumschalter 
 EMI1.2 
 Wicklung eines Elektromagneten oder der Spule eines Solenoides in Verbindung gesetzt und die Anker bezw. Kerne der letzteren sind in fester Verbindung mit der   Stellstange der Drosselklappe.   



  Je nach der Stampfbewegung   des Schinskörpers   kommen die Kontaktstifte in   dem zugehörigen   Napfe zum Eintauchen und erregen die zugehörige Elektromagnet- oder Solenoidwicklung, deren Anker oder Kern zufolge seiner Anziehung die   Stellstange   verschiebt und die   Verstetmng   der Drosselklappe im entsprechenden Sinne   (Öffnen   oder Schliessen) bewirkt. 
 EMI1.3 
 
Dieselbe besteht aus zwei auf einer Fundamentplatte angebrachten Ständern a, von welchen der eine zwecks Einstellens der Einrichtung gehoben oder gesenkt werden kann.

   In diesen   Ständern   ist vermittels zweier in Kugellagern k drehbarer Achszapfen ein rechteckiger Rahmen b schwingbar gelagert, der bei zur   Längsschiffebene   paralleler Stellung der durch die Achszapfen gelegt gedachten Drehachse in der Richtung der Rollbewegung des Schiffes   ausschwingen kann.   



   Quer zur Längsachse des Rahmens b ruht auf diesem in seiner Mitte ein zweiter   Rahmen   c 
 EMI1.4 
 und dessen Pendelbewegung durch zwei Luftbremsen h begrenzt wird, befinden sich zwei voneinander   unabhängige   Widerstände   w und wl,   deren Windungen serienweise durch   Drähte mit   in den Rahmenarmen   ei   isoliert eingesetzten Kontaktstift. en 9 bezw. gl von der Reihe nach zunehmender   Länge   verbunden sind. Diese Widerstände w, w1 sind andererseits an die bezüglichen Wicklungen s, s1 zweier im Maschinenraum angebrachter Elektromagnete oder Solenoide an- 
 EMI1.5 
 sind, die ihrerseits wieder an der die Drosselklappe verstellenden Zugstange M befestigt sind. 



   Die die Vorrichtung mit Strom versehende Gleichstromdvnamo ist mit ihrem einen Pole an die beiden Quecksilbernäpfe d angeschlossen, während ihr anderer Pol mit den Wicklungen beider Elektromagnete oder Solenoide in Verbindung steht. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 fähig zu haben-und bei weiterer Drehung von der Lamelle      weg den Strom gänzlich unterbricht. 



   Beginnt der Dampfer infolge schweren Seeganges zu rollen und zu stampfen, so wird der Maschinenregulator durch Einstellen des Schalterarmes auf die Lamelle 1, was im Maschinenraum oder mit Hilfe einer   Umschaltieitung   auch von der Kommandobrücke aus geschehen kann, eingeschaltet. 



   Infolge der kardanischen Aufhängung wird die ganze Vorrichtung entgegengesetzt der Rollbewegung schwingen, die Quecksilbernäpfe d und der mit den Widerständen   w,     tri   versehene Rahmen   c   jedoch werden entsprechend der Stampfbewegung pendeln, wobei durch die Luftbremsen h die Pendelbewegung des, Rahmens c gemildert wird. Infolgedessen werden die Kontaktstifte in das Quecksilber des zugehörigen Napfes mehr oder weniger tief eintauchen und dadurch unter Einschaltung der entsprechenden Anzahl Widerstände der bezüglichen Gruppe w oder   Wl   der zugehörige Elektromagnet (oder Solenoid) mit Strom gespeist, so dass der Anker oder Kern in die Wicklung oder Spule hineingezogen und somit die Zugstange im Sinne des Offnens oder   Schliessens   der Drosselklappe verstellt wird. 



   Bei der   Aufwärtsbewegung   des Schiffes auf einen Wellenberg tritt Kontaktschluss für jenen Elektromagnet ein, welcher das Öffnen der Drosselklappe veranlasst, bei der Abwärtsbewegung in ein Wellental Kontaktschluss für den anderen das Schliessen der Drosselklappe bewirkenden Elektromagneten, wobei zu bemerken ist, dass dieses Schliessen bereits vor sich geht, ehe noch das Schiff in die wagrechte Lage am Gipfel des Wellenberges gelangt und in die abwärts geneigte Lage übergeht. 



   Die richtige Einstellung des Maschinenregulators durch Heben oder Senken des einen seiner   beiden Ständer   ist erreicht, wenn im Ruhezustand der erste Kontaktstift des Widerstandes für den   Schliessungsmagneten   in den einen Quecksilbernapf eintaucht bezw. durch diesen Kontaktschluss die Drosselklappe schliesst.

   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.2 
 den Stampfbewegungen entsprechend selbsttätig öffnet und schliesst, gekennzeichnet durch einen parallel   zur Längsschiffebene   angeordneten Quecksilberumschalter in kardanischer Auf-   hängung,   der aus einem gegen Rollbewegungen des Schiffes schwingend gelagerten Rahmen (b) mit zwei an diesem pendelnd hängenden Quecksilbernäpfen (d) und aus einem zweiten an diesem Rahmen schwingend gelagerten, abgebremsten Rahmen (c) besteht, welch letzterer an zwei Armen Kontaktstifte oberhalb der Näpfe hält und zwei Gruppen von Widerständen trägt, die je mit einem von die Zugstange der Drosselklappe in entgegengesetztem Sinne beeinflussenden Elektromagneten oder Solenoiden in Verbindung sind,

   wobei durch die Stampfbewegung jeweils die entsprechend gelegenen Kontakte zum Eintauchen in das Quecksilber gebracht werden und der Stromschluss in dem betreffenden Elektromagnet (oder Solenoid) bewirkt wird.

Claims (1)

  1. 2. Bei einem Maschinen-Regulator nach Anspruch 1 die Anordnung eines Schalters, welcher in der Einschaltstellung die Verbindung der Stromquelle mit den Quecksilbernäpfen herstellt, beim Ausschalten zunächst den Stromkreis unterbricht, ihn sodann für kurze Zeit über den das Offnen der Drosselklappe veranlassenden Elektromagneten (Solenoid) schliesst und schliesslich gänzlich unterbricht.
AT42984D 1909-08-02 1909-08-02 Maschinen-Regulator für Dampfschiffe. AT42984B (de)

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AT42984T 1909-08-02

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AT42984B true AT42984B (de) 1910-07-11

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ID=3562188

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