AT42873B - Steuerung für direkt wirkende Dampfpumpen. - Google Patents

Steuerung für direkt wirkende Dampfpumpen.

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AT42873B
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Philip Francis Oddie
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Philip Francis Oddie
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Steuerung für direkt wirkende Dampfpumpen. 



   Die Erfindung betrifft eine Steuerung für Dampfzylinder direkt wirkender   Dampfpumppn.   deren Schieber in sich die Wirkung eines   Vertoilungsschicbers,   eines Stosskolbens zur raschen achsialen Verschiebung des Verteilungsschiebers durch den Dampfdruck zwecks Umsteuerung am Hubende und eines   Hilfsschiebers   für die zu den Enden   des Stosskolbens führenden   Hilfskanäle vereinigt. 
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   Dampfdruck erzeugten   raschen, achsialen   Umsteuerungsbewegung   noch eine langsame, mechanisch erzeugte Drehbewegung zwecks Veränderung des Querschnitts der Dampfeinlasskanäle während des Hubes erhält. 



   Die Vorteile einer derartigen Einrichtung gehen aus folgender Überlegung hervor : Bei direkt wirkenden Dampfpumpen ist es für ein zuverlässiges Arbeiten notwendig, den dampf-   bcwegten Verteilungsschiebcr erst am Ende   des Pumpenhubes, dann aber schnell und   vollständig   zu verschieben. Sollte dies letztere nicht der Fall sein, der   Verteilungssehiebr während   des   Pumpenhubes   sich also nur teilweise   hinüberbewegcn,   so werden   kurze und unrugolmäLhge Hübe   erfolgen und wenn der Schieber etwa auf die Hälfte seines eigenen Weges stehen bliebe, so würde die Pumpe überhaupt zu arbeiten aufhören. 



   Die   erwähnte     Bowcgungsart erschwert, obwohl   sie notwendig ist, um den Betrieb solcher Pumpen zuverlässig zu machen, doch ein ruhiges und gleichmässiges Arbeiten sehr und gestattete bisher, nur derartige Pumpen mit verhältnismässig niedrigen Geschwindigkeiten laufen zu lassen. da der sehr plötzliche und volle Eintritt des Dampfes am Anfange heftige Schläge auf die Pumpenventile verursacht und es ohne besondere Absperrorgane unmöglich ist, gegen Hubende eine langsameKolbenbewegungzuerzielen. 



   Bei einer schwungradlosen Pumpe sollte der Kolben langsam angehen, gegen Hubmitte an   Geschwindigkeit zunehmen   und dann am Hubende allmählig zur Ruhe kommen. Bei einer   Sehwungradpumpe geschieht dies   bekanntlich vermittels der   Kurbelbewegung.   Ohne   Schwungrad   aber kann diese   Bewegung nur   durch Regelung des Dampfeintrittes während des Hubes erhalten werden.

   Zweck der vorhegenden Erfindung ist es nun, diese Bewegung zu erhalten, ohne irgendwie die Einrichtung   verwickelten   zu machen oder die Zahl der Teile zu vergrössern, oder auf 
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 der   Vertcilungsschieber am Ende jedes Hubes plötzlich auf einmal   seine ganze Umsteuerungsbewegung erhält und während des Hubes nicht verschoben wird", zu verzichten. 
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 die der Erfindung gemäss ausgeführte Steuerung einer Pumpe. Fig.   2   zeigt die im unteren Teil der Fig. 1 ersichtliche äussere Steuerung in Draufsicht. Fig. 3 ist ein   Längsschnitt durch den   
 EMI1.4 
   Vertoilungsschieber in   Ansicht.

   In Fig. 6 is+ im   Längsschnitt   eine   abgeänderte Ausführungsform   des Schieberkastens dargestellt, die   ine, besondere   für das Pumpen von zusammendrückbaren
Flüssigkeiten, etwa für eine Luftpumpe, geeignet ist. Fig. 7 ist ein Querschnitt durch eine weitere ; Ausführungsform des Schieberkastens. Fig. 8 zeigt ein Detail der äusseren Steuerung in anderer
Stellung als in Fig. 1. 

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 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
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 während die Pumpe in Betrieb ist ; z. B. bei einfach wirkenden Kondensator-Luftpumpen. 



   Die   vorliegende Erfindung ermöglicht eine   leichte Ausgleichung dieser Änderungen, da der Einlass des Arbeitsmittels auf einer Seite durch Öffnungen und Kanäle geregelt wird, die von den entsprechenden Einrichtungen für den Einlass auf der anderen Seite ganz gesondert sind, während die   Ausströmverhältnisse   für beide Zylinderseiten immer die gleichen bleiben, ohne Rücksicht auf die   Einströmverbältnisse. Der blosse   Einbau   des Ventiles 1n   (Fig. 7) ermöglicht die Regelung   des Druckes des Arbeitsmittels auf   der einen Seite ganz unabhängig von dem Arbeitsmittel auf der anderen Seite. 



   Durch Anwendung der besprochenen Steuerung kann eine direkt wirkende Dampfpumpe derart ausgeführt werden, dass deren Kolben bei Beginn des Hubes allmählich in Gang kommt und daher keinen Anfangsstoss auf die Wassersäule und die Pumpenventile ausübt ; ferners wird die Einströmung des Dampfes während des ganzen Hubes in zweckentsprechender Weise bemessen. 



    Wfiters   ermöglicht die Erfindung, die beim Aufwärtsgang   dfs Kolbens verrichtete   Arbeit in wirksamer Weise unabhängig von der beim   Abwärtsgang   geleisteten Arbeit zu regeln und jede 
 EMI3.2 
 
PATENT-ANSPRUCHE : 
1.   Steuerung für   direkt wirkende   Dampfpumpen, deren \'crteilungsschieber   überdies als   Hilf@schieber und Stosskolben   zur raschen Umsteuerung durch   achsiale   Verschiebung des Ver-   teilungsschiebers am Hubende dient, dadurch gekennzeichnet, dass dem Verteilungsschieber   während des Hubes eine langsame, mechanisch erzeugte Drehbewegung zwecks Änderung der Weite der   Dampfcinlasskanäie   erteilt wird. 
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AT42873D 1908-04-21 1908-04-21 Steuerung für direkt wirkende Dampfpumpen. AT42873B (de)

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