AT42643B - Ununterbrochen arbeitende Garnweife. - Google Patents

Ununterbrochen arbeitende Garnweife.

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AT42643B
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Austria
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reel
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shaft
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English (en)
Inventor
Enrico Wismer
Original Assignee
Enrico Wismer
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  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description


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  Ununterbrochen arbeitende Garnweife. 



   Bei den bisher bekannten selbsttätigen Garnweifen muss der fertige Strähn auf der Maschine auch selbsttätig gefitzt werden, da sonst die Strähne von der Maschine nicht abgegeben werden können, ohne dass sie vollständig in Unordnung gebracht sind. Dadurch wird jedoch die jetzt so sehr beliebte und ausserordentlich vorteilhafte Kreuzhaspelung unmöglich gemacht, weil ein mechanisches Fitzen von Strähnen in Kreuzhaspelung unmöglich ist. Es können nur Strähne gebildet werden, bei denen die einzelnen Fäden neben einander oder übereinander zu liegen kommen. 



   Diese   Übelstände   sollen durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden. Die den Gegenstand derselben bildende Garnweife arbeitet ununterbrochen, indem sie den fertigen Strähn, der beständig in Spannung erhalten wird, entfernt und einen neuen beginnt, ohne dass die Maschine angehalten   werden-muss. Der   fertige Strähn (und zwar ebensogut Strähne von beliebiger Breite auch in Kreuzhaspelform) wird derart entfernt und ausgeschaltet, dass die einzelnen Lagen des Strähnes nicht in Unordnung gebracht werden, trotzdem der Strähn nicht gebunden, bezw. gefitzt ist. Somit kann das Fitzen nach Ausschaltung von Hand geschehen, was allgemein vorgezogen wird. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung in zwei Ausiübrungsbeispielen dargestellt und zwar zeigt Fig. 1 die Maschine in Seitenansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht der Haspelkrone, wobei jedoch nur einer der sechs Garnträger und seine Bewegungsvorrichtung genauer dargestellt ist, 
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Auf dem Tisch 1 ist in Lagern 2 eine feste Achse 3 angebracht, die den Gegenhaspel 4 trägt. 



  Letzterer ist auf der Achse 3 zwischen den Stellringen 5 und 6 verschiebbar. Eine Hohlwelle 7 ist auf der Achse 3 drehbar, sie trägt am linken Ende die Scheibe   8,   die mit Stiften am Umfang besetzt ist, und am rechten Ende eine Schnecke 9. Letztere steht mit dem Schneckenrädchen 10 in 
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 schieben ist. 



   Über die Hohlwelle 7 ist eine weitere Hohlwelle 12 geschoben, an der links eine Schnecke 21 zum Antrieb des Tourenzählers 13 sitzt. Auf der Welle des letzteren ist eine Scheibe mit einem federnden Stift 14 angebracht. Dieser wird während eines Teiles seiner Bewegung gegen den 
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   zähler-Schneckenrad   13 mitgenommen wird. Das Rad 8 mit der Welle 7 und der Schnecke    &    werden nun so lange festgehalten, bis die auf der   Haupthaspelscheibe   16 befestigten und um Zapfen drehbaren Garnträgerscheiben 24 die nötige Bewegung gemacht haben, um den fertigen   Strähn   auf den Gegenhaspel abzulegen, solchen abzustossen und dem neu sich bildenden eine neue Auslagekante zu bieten.

   Die   Hohlwelle 12 trägt   am rechten Ende die Haupthaspelscheibe 16, 
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 stehenden Räder 11 und 32 des   Schneckenrädchens   10 und der Schnecke 9 mitgenommen : die Hohlwellen 7 und   12   mit sämtlichen an ihnen hängenden Teilen (mit Ausnahme des Tourenzählers 13, 14) drehen sich also als ein   zusammenhängendes   Ganzes um die Welle 3, bis durch Einspringen des Stiftes 14 zwischen die Stifte der Scheibe 8 die Hohlwelle 7 festgehalten wird. 



  Der zeitweilige   Eingriff   des Stiftes 14 in die Scheibe 8 wird dadurch herbeigeführt, dass die umlaufende Hohlwelle 12 mittels der Schnecke   21   das Schneckenrad 13 des Tourenzählers dreht, die auf dessen Welle sitzende Scheibe den federnden Stift 14 im Uhrzeigersinn umdreht, bis die Spitze des Stiftes 14, an dem Stellbock 15 vorbeistreifend, von ihm allmählich zurückgedrückt wird, endlich 
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 vergrössert oder verkleinert werden kann. 



   Der Haupthaspel 16 dreht sich in Richtung des auf der Welle gezeichneten Pfeiles und 
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   Gegenhaspol, der auf seinen Minimaldurchmesser   eingestellt ist, von Hand in den sich drehenden Haupthaspel eingeschoben und dann auf seinen grössten Durchmesser gebracht. Der Gegenhaspel wird jetzt mitgenommen und kann den sich bildenden   Strc) n aufnehmen.   



   Wenn die gewünschte Fadenzahl erreicht ist, springt, wie dies oben erklärt wurde, der Stift 74 zwischen zwei Stifte des Rades 8 und hält dadurch Welle 7 mit Schnecke 9 fest, wodurch die Garnträgerscheibe 24 in Umdrehung versetzt wird, weil das ihre Bewegung verursachende 
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 wird. Bei der Weiterdrehung des Tourenzählers 13 durch den weiter umlaufenden Haupthaspel 16 verlässt der Stift 14 wieder die Scheibe 8, so dass sich diese wieder mit dem Haupthaspel 76 dreht. 
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 weil er von dem Garnfaden mitgezogen wird, mit dem Haupthaspel noch eine Zeitlang weiter, bis das Fadenende beim Übergänge von dem fertigen Strähn auf den neu sich bildenden Strähn von den darüber gebildeten Fadenlagen festgehalten wird, worauf ein weiteres Zurückziehen und Anhalten des Gegenhaspels den Bruch des Fadens bewirkt. 



   Nun ist der fertige Strähn frei, und die Arbeiterin kann ihn unterbinden (fitzen) und 
 EMI2.6 
 
In der Praxis ist es nun ausserordentlich schwer, sogar fast unmöglich, den Zeitpunkt des Anhaltens so genau zu berechnen, dass der Garnträger genau eine Vierteldrehung gemacht hat, und die kleinsten   Unregelmässigkeiten bewirken   nach mehreren Wiederholungen derartige Störungen, dass ein Weiterarbeiten unmöglich wird. Diese   Übelstände   werden durch die Aus-   führungsform   nach Fig. 3 beseitigt. Nach derselben ist anstelle des Schneckenrades und der Schnecke auf der festen Welle eine verschiebbare Scheibe angebracht, auf der die Ecken des   UamtrÅagers   nach jeder Ausschaltung ihre Stütze finden.

   Der Gegenhaspel wird nach Etreichung 
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 die inzwischen wieder frei gegebene Scheibe zurückspringt und den Garnträger wieder festhält. 



   In Fig. 3 bezeichnet 3 die feste Welle mit dem Haupthaspel 16. 24 ist der   Garnträger   und 4 der Gegenhaspel. Dieser ist auf der Welle   3   mittels Ring 25 und Handgriff 26 verschiebbar. 



  An   dem Gegenhaspel   ist eine Zahnstange 27 befestigt, die in ein Zahnrad auf der Welle des Garn-   tfägcrs eingreift. Der Garnträger   wird von einer auf der Achse 3 verschiebbaren Scheibe 28 in Stellung gehalten, die von federnden Haken   29   an den Gegenhaspel 4 gesperrt wird. Zur Auslosung 
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 feder 33 bringt nach Auslösung der Haken29 die Scheibe 28 wieder in ihre Anfangsstellung zurück. 



   Die   Wirkungsweise   der vereinfachten Ausführungsform der Garnweife nach. Fig. 3 ist folgende : Wenn die gewünschte Fadenzahl erreicht ist, wird mittels des Handgriffes 26 der Gegenhaspel in Richtung des Pfeiles v zur Seite gezogen. Die Scheibe 28 wird durch die Haken 29 mit- 
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   t   Drehung, die aber durch die zurückkehrende Scheibe 28 nach einer Viertelumdrehung begrenzt wird. Bei der Rechtsbewegung des Gegenhaspels stösst der Hebel 31 gegen den Bund 32 der
Welle 3 und drückt dann auf den federnden Haken 29, so dass die Scheibe 28 frei wird'und von der Feder 33 zurückgedrückt wird. 

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   Auf diese Weise erreicht man, dass dem   Garnträger   nur eine Vierteldrehung erteilt wird. 



   Die Vorrichtung lässt sich auch in grösserer Zahl auf einem gemeinsamen Tisch mit gemeinsamem Antrieb anbringen, dann wird jede Gruppe mit einem Ausschalter versehen, damit beim Fadenbruch nur die betreffende Gruppe abgestellt zu werden braucht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Ununterbrochen arbeitende Garnweife, dadurch gekennzeichnet, dass nach Erreichung einer gewünschten Windungszahl der zum Wickeln dienende Haspel den gewickelten Strähn auf einen ihm gegenüber befindlichen gegenhaspel abgibt, auf dem der fertige Strähn abgebunden wird und von dem er abgenommen werden kann, während der Haupthaspel bereits einen neuen Strähn wickelt.

Claims (1)

  1. 2. Garnweife nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Haupthaspel (16) an mehreren Stellen des Umfanges drehbare Garnträgerscheiben (24) angeordnet sind, zwischen welche die Haspelarme des Gegenhaspels (4) eingeschoben werden, und dass nach Aufwickeln der gewünschten Windungszahl die Garnträgerscheiben durch ihre Verdrehung den ganzen EMI3.1 3.
    Garnweife nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Haupthaspel ein Zählwerk verbunden ist, welches nach Erreichung der gewünschten Windungszahl selbsttätig das Ablegen des gewickelten Strähnes auf den Nebenhaspel bewirkt und darauf den Haupthaspel in die Arbeitslage zurückführt. EMI3.2 stiftes (14) in eine Stiftscheibe (8) eine auf einer innerhalb der den Haupthaspel tragenden Hohlwolle (12) drehbaren Welle (7) aufgebrachte Schnecke (9) gesperrt wird, so dass ein auf derselben EMI3.3 dreht, wodurch gleichzeitig der Gegenhaspel (4) vom Haupthaspel weggestossen wird.
    5. Garnweife nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass nach Erreichung EMI3.4
AT42643D 1908-02-24 1908-02-24 Ununterbrochen arbeitende Garnweife. AT42643B (de)

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